Ruby

Redakteurin bei Kitchen Stories

Wonach riecht der Sommer für dich? Für mich riecht er nach salzigem Wind am Meer an einem super heißen Tag. Oder auch nach dem einladenden Geruch von Rauch, der vom Grill aufsteigt und sich in meiner Nase festsetzt. Der Duft begrüßt dich im Park, zieht über den Hinterhofzaun vom Garten deiner Nachbarn zu dir rüber (oder aus dem eigenen — egal wie sehr du versuchst, es klappt nicht den Geruch draußen zu behalten). Es ist dieser Duft, der nach der Sommerparty noch lange an dir haftet. Er teilt dir mit: Hey, der Sommer kommt. Oder noch besser: Er ist schon da!

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Oft verstecken sich in diesem bekannten rauchigen Geruch kleine Hinweise auf etwas anderes — vielleicht ist es Kreuzkümmel? Essig? Oregano? Gochujang? (Nur hoffentlich nicht in dieser Kombination). Bei fast jedem Stück Fleisch oder Gemüse auf dem Grill kannst du davon ausgehen, dass es zuvor in einer Marinade eingelegt oder mit einer trockenen Gewürzmischung eingerieben wurde.

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Bevor wir dir unsere Grundlagen, Tipps & Tricks verraten, möchtest du dich vielleicht nochmal einlesen, wie man wirklich alles grillen kann. Du hast keinen Grill? Kein Problem! Hier findest du 4 Tipps, um auch ohne zu grillen.

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So marinierst du richtig: 4 Ideen für die perfekte Grillparty

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Warum ist eine Marinade wichtig? Zum einen verleiht sie eher fettigen Fleischstücken (Rippchen oder Hähnchenflügel) zusätzlichen Geschmack und Textur beim Grillen und hilft zum anderen etwas zähere und trockene Fleischstücke (mageres Steak oder Hühnchen) zarter zu machen. Das passiert durch Zitronensaft oder Essig, die das Protein spalten. Eine gute Marinade balanciert süße, salzige und saure Aromen aus, verstärkt den pikanten Umami-Geschmack und hebt positive Eigenschaften der jeweiligen Zutat hervor — Ahornsirup zum Beispiel hilft dem Fleisch zu karamellisieren, Salz ist für die richtige Würze da, Apfelessig für die Zartheit und Gewürze verstärken die Aromen generell.

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Damit die Marinade ihre Arbeit erledigen kann, gibst du die marinierten Zutaten in einen Behälter, wiederverschließbaren Beutel (oder vakuumierbaren Beutel) und lässt sie für mindestens 1 Stunde ruhen. Sollte es draußen besonders heiß sein, dann bitte an einen kühlen Ort stellen.

Richtig marinieren

Richtig marinieren

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Zum Grillen von Mariniertem musst du zunächst die überschüssige Marinade entfernen — außer es handelt sich um kurzgebratenes Fleisch. Dadurch verhinderst du, dass die Marinade zu einer unappetitlichen verbrannten Kruste wird, obwohl das Innere noch roh ist. Die verbleibende Marinade kannst du für eine leckere Glasur zum Ende hin großzügig auf beispielsweise Rippchen verteilen. Erhitzt man Marinade nämlich, entsteht oftmals eine Art Glasur, die kurz vor Ende der Garzeit dem Gegrillten einen appetitlichen Glanz verleiht.

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Jetzt aber genug von Fleisch! Tofu, Tempeh und auch robustes Gemüse (Spargel, Blumenkohl oder Bohnen) lieben eine gute Marinade. Vor dem Grillen oder nach dem Grillen kurz darin gewendet, verleihen sie den vegetarischen Alternativen — ähnlich einem Dressing beim Salat – ein intensiveres Aroma.

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Welche Marinaden sind unsere diesjährigen Favoriten? Blumenkohlsteaks, Lachs oder frische Maiskolben in Miso-Marinade, mit BBQ-Marinade glasierte Rippchen, Fleischspieße in Joghurtmarinade oder eine warme Honig-Chili-Marinade für Steaks und grünen Spargel vom Grill.

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Unsere liebsten Trockenmarinaden für diesen Sommer

Trockenmarinaden (engl. rubs) bringen Aroma ins Fleisch. Nach einer kleinen Ruhephase von 1 Stunde ist das trocken marinierte Fleisch bereit für den Grill. Anders als flüssige Marinaden, verbrennen trockene nicht so schnell. Etwas Pflanzenöl hilft allerdings vor dem Auftragen der Mischung, um ein Verbrennen komplett auszuschließen.

Diese Technik funktioniert besonders gut bei Fleisch, das bei hoher Hitze kurz angebraten wird, Steaks oder Fleischspieße, die nur kurz auf den Grill kommen.

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Wo fängt man an? Natürlich im Gewürzregal. Falls du etwas Inspiration benötigst, helfen dir vielleicht unsere Varianten, die du etwas weiter unten findest!

Eine Trockenmarinade mit Fünf-Gewürze-Pulvern wirkt bei Fleisch mit höherem Fettanteil und auch Fleischspießen wahre Wunder. Im Gegensatz dazu kannst du mit einer jamaikanischen Jerk-Style-Marinade besonders Hähnchen und Schweinefleisch über dem Holzkohlengrill eine exotische Note verleihen. Mit unserem Rezept für eine BBQ-Gewürzmischung als Basis kannst du viele weitere leckere Varianten kreieren. Und zu guter Letzt: Unsere Mischung mit Kurkuma eignet sich hervorragend für Blumenkohlsteaks.

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Unsere besten Marinaden-Rezepte für Geflügel, Schwein, Rind und Garnelen

Grill-Marinaden 3-mal anders

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Entenbrustspieße in asiatischer Marinade

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Koreanisches Feuerfleisch

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Salat mit marinierten Garnelen und Gemüse

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Schweinekotelett in Barbecuesoße

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BBQ Chicken Wings

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Glasierte Ribs

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Mariniertes Hähnchen mit Wasabi-Kartoffelsalat

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Rib-Eye-Steak mit Honig-Chili-Glasur

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Unsere besten Marinaden für Gemüse

Geröstete Romana Salatherzen mit Ingwer-Marinade und scharfer Mayo

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Marinierte grüne Bohnen mit Bohnenkraut und Zwiebeln

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Blumenkohlsteaks mit Orangen-Miso-Soße

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Sobanudeln mit Tofu in Miso-Marinade und Gemüse

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Gewürzmischungen für deine nächste Grillparty

Fladenbrot mit Hähnchen-Schawarma und Mangosoße

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Hausgemachtes Ras el-Hanout

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Hausgemachte Garam-Masala-Gewürzmischung

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Was ist deine Lieblingsmarinade oder trockene Gewürzmischung? Erzähle uns davon in den Kommentaren!

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