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Mary-Linh Tran

Junior Food Redakteurin bei Kitchen Stories

Essen hat diese besondere Fähigkeit, Menschen zusammen zu bringen. Es beruhigt uns in Zeiten der Unsicherheit und spendet uns Trost wie es kaum andere Dinge fertig bringen. Da ist es nur logisch, dass wir uns gerade jetzt vermehrt unserer Küche zuwenden. Während auch wir Tag für Tag und Schritt für Schritt durch diese neue Zeiten gehen, starten wir heute einen Aufruf an euch, unsere globale Community: Teilt eure Rezepte mit uns und der ganzen Welt! Jene Rezepte, die euch tröstend zur Seite stehen, oder solche, die euch selbst bei schrumpfender Speisekammer gut durch den Tag und die Wochen bringen. Lade jetzt dein eigenes Rezept hoch oder teile deine Kochkünste mit uns auf Instagram unter dem Hashtag #stayhomekeepcooking. Diese Community ist jetzt wichtiger denn je und wir hoffen, dass wir dich weiterhin zum Kochen und Backen inspirieren und dazu, deine Lieblingsrezepte mit uns zu teilen.

Für die meisten von uns hat sich in den letzten Wochen der Lebensmitteleinkauf verändert und ist vielleicht sogar mit einer großen Unsicherheit verbunden. Einige können oder dürfen das Haus nicht verlassen, andere stehen nach Feierabend vor verschlossenen Supermarkttüren oder leeren Regalen. Um unsere Mahlzeiten trotzdem mit etwas Planung anzugehen, probieren sich manche an neuen Methoden aus, die Lebensmittel haltbarer machen sollen — das Fermentieren oder Einlegen von Gemüse und Co.

Wie würdest du reagieren, wenn ich dir hier und jetzt ein Küchengerät präsentieren, dass (fast) jeder Zuhause hat und der König des Haltbarmachens ist? Ich meine damit kein geringeres als den Gefrierschrank.

Dein Gefrierschrank stellt sowas wie eine Erweiterung deines Vorratsschrankes dar — oder wie Mark Bittman sagen würde: “ein Haushaltsgerät, dass dir beim Geldsparen hilft, Lebensmittelverschwendung reduziert und dir eine schnelle Mahlzeit zaubern kann. Er kann weitaus mehr als halb aufgegessene Eispackungen und übriggebliebene (und vergessene) Reste von Weihnachten aufzubewahren. Sowohl frische Lebensmittel, fertige Gerichte und Saucen als auch ungebackene Backwaren und Desserts fühlen sich in der Kälte wohl.

Es ist also jetzt mehr denn je an der Zeit, einem immer noch viel zu selten genutzten Haushaltsgerät die angemessene Ehre zu erweisen! Warum nicht einfach das nächste Mal die 3-fache Menge deines Lieblingsgerichtes zubereiten und dann einfrieren? Das wäre zumindest eine Sache, die du im aktuellen weltweiten Chaos planen kannst. Im Folgenden findest du unsere besten Gerichte zum Einfrieren und Tipps, wie du Zutaten aus deinem Vorratsschrank ganz einfach integrieren kannst.

Welche Lebensmittel eignen sich?

Bohnen, Getreide, Suppen, Aufläufe, Pasta, Gratins, Kräuter, Nüsse und Teig — es gibt eigentlich nichts, was du nicht einfrieren kannst. Abgesehen von Lebensmitteln mit einem hohen Wassergehalt, beispielsweise Tomaten, Salat oder Gurken, kannst du fast alles in deinem Gefrierschrank unterbringen. Du bist damit nicht alleine, wenn du denkst, dass das Einfrieren und Auftauen von Lebensmitteln mit genau 2 Schritten erledigt ist: Einfrieren und Auftauen. Leider ist es nur fast so simpel, denn ein paar Kleinigkeiten solltest du dennoch beachten.

Brühe & Saucen: Eiswürfelbehälter eignen sich hervorragend, um Brühe oder Saucen einzufrieren und es funktioniert auch sehr gut mit frischen Kräutern (in Wasser oder Olivenöl), Wein, geriebenem Käse und Joghurt. Solltest du Brühe oder andere klare Flüssigkeiten einfrieren wollen, solltest du sie so gut wie möglich einkochen und beim Auftauen dann mit Wasser verdünnen.

Bohnen + Getreide: Ich verwende Bohnen oder Getreide gerne in Gerichten, denen noch das gewisse Etwas fehlt. Meine Vorräte sind daher gut gefüllt. Am besten kochst du gleich mehrere Portionen und frierst sie zusammen mit etwas der Kochflüssigkeit (sie sollten gerade so damit bedeckt sein) ein. Die Kochflüssigkeit verhindert Gefrierbrand.

Gefüllte Appetizer: Dumplings, Empanadas, Pierogi, Wontons – gefüllte Teigtaschen gehören zu den Dingen, die sich ausgezeichnet einfrieren lassen, da sie bereits portioniert sind. Dasselbe gilt für Hackbällchen und knusprige Puffer. Für mehr nützliche Tipps, schau dir unser How-To Video an.

Pasta + Aufläufe: In einer perfekten Welt würden wir selbstverständlich Pasta und Sauce getrennt voneinander einfrieren, aber das ist nicht immer möglich. Besonders schwierig gestaltet sich das bei Aufläufen und Lasagne. Da das hier eine Anleitung sein soll, die dein Leben vereinfacht, empfehlen wir dir, Aufläufe und Pastagerichte gleich portionsweise zu verstauen. Das verschafft dir nicht nur mehr Platz beim richtigen Stapeln im Gefrierschrank, das Gericht ist auch schneller und leichter zu erwärmen.

Erst Abkühlen lassen, dann abpacken

Bitte lass dein Essen auf Raumtemperatur abkühlen, bevor es im Gefrierschrank verschwindet. Dein Essen solltest du nicht länger als 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Wenn es immer noch warm ist, packe es besser erstmal in den Kühlschrank. Bei Chili con Carne, Geschmortem oder Eintöpfen, die einen höheren Fettanteil besitzen, solltest du das Fett vor dem Einfrieren abschöpfen. Luftdicht verschlossen, kann es dann abgepackt werden. Eine wichtige Regel: Je weniger Luft sich im Behälter der Tüte befindet, desto besser sind Geschmack und Textur nach dem Auftauen.

Beschriften nicht vergessen

Unter Eis und Verpackungen verstecken sich wahre, kleine Schätze, von denen man leider nicht mehr weiß, was genau es in seinem früheren Leben mal war. Wer Eingefrorenes markiert und beschriftet, dem oder der kann das natürlich nicht mehr passieren!

So geht Auftauen richtig

Leicht verderbliche Lebensmittel solltest du niemals bei Raumtemperatur auftauen lassen, da sich schnell ungewollte Bakterien breit machen können. Daher sollten Fleisch und Meeresfrüchte über Nacht im Kühlschrank auftauen. Ansonsten können glücklicherweise so gut wie alle anderen Gerichte problemlos aufgetaut werden. Dazu gehören Suppen, Eintöpfe, Geschmortes, Aufläufe, gegarte Hackbällchen oder Würstchen. Dafür den Backofen auf der niedrigsten Stufe vorheizen und die Gerichte langsam auftauen lassen. Für die richtige Verzehrtemperatur muss die Hitze natürlich dann noch hochgeschaltet werden.

Kochen wie für eine Großfamilie

Die folgenden Rezepte lassen sich sehr einfach verdoppeln oder verdreifachen. Das spart nicht nur Zubereitungszeit, sondern schenkt dir auch noch ein paar entspannte Stunden, in denen du keinen Finger rühren musst.

Welches Gericht gehört für dich in den Gefrierschrank? Erzähle uns davon in den Kommentaren!

Risotto mit Honig-Karotten und Speck

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Karotten-Miso-Suppe

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Mexikanischer Hähnchen-Reis-Auflauf

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Tortellini-Auflauf

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Empanadas

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Selbstgemachte Gnocchi an Pilzsoße

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Dal Suppe

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Rote Bete Suppe

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Hummussuppe mit Spinat

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Graupensuppe mit Steinpilzen

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Safranreis persischer Art mit Kruste (Tahdig)

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Hackbällchen auf Reis mit 5 Zutaten

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Djuvec-Reis

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Spinat-Käse-Knödel mit Tomaten-Dattel-Soße

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Weißkohlpuffer mit Sriracha-Mayo

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Gelbe Schälerbsen-Curry-Suppe

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Hanna macht klassische Bolognese-Lasagne

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