Prerana Sastri

Redaktionsassistentin bei Kitchen Stories

instagram.com/perryonthecake/

Dieser Artikel ist ein Teil unserer Februarausgabe, in der sich alles rund um das Thema „Frühstück“ dreht. Eine Hommage an unsere liebsten Frühstücksrezepte und All-you-can-eat Brunchideen. Also „Rise and Shine“ – denn dein Morgen wird um einiges leckerer werden! Den ganzen Monat lang teilen wir neue Rezepte, tolle Ideen gegen Langeweile daheim, Tipps für eine bessere Vorbereitung und leckere Gerichte für einen gelungenen Start in den Tag. Unter diesem Link findest du eine Übersicht über alle unsere wöchentlichen Themen, Artikel und Rezepte und vergiss nicht, uns auf Instagram zu folgen! Für einen Blick hinter die Kulissen, tolle weitere Extras und noch mehr kulinarische Unterhaltung.

Ich bin der festen Überzeugung (und vielleicht geht es dir genauso wie mir), dass ein gutes (oder schlechtes) Frühstück die Stimmung für den gesamten Tag diktiert. Es hat sich herausgestellt, dass das, wonach wir uns am Morgen sehnen, davon beeinflusst wird, was wir am Abend zuvor gegessen haben. Nach einer durchzechten Nacht neigen wir zum Beispiel zu einer klassischen Kombination aus Speck, Eiern und Toast. Kohlenhydratreiches Abendessen wie Pasta oder Pizza hingegen macht Lust auf etwas Süßes. Und dann kommen natürlich die langen, ausgiebigen Wochenendfrühstücke und Brunches, die alle Regeln brechen, mit sowohl Süßem als auch Herzhaften, und, wenn man Glück hat, vielleicht einem oder zwei Cocktails.

Ich persönlich verorte mich im Team Herzhaft in jeglicher Hinsicht! Ich gebe zu, auch ich habe es wahrscheinlich noch nie geschafft einen Teller mit goldbraunen, knusprigen Waffeln abzulehnen. Aber im Gegensatz dazu kenne ich Leute, die ihre Morgen nicht ohne eine süße Schüssel Müsli oder einem fruchtigen Smoothie beginnen können und die beim Brunch direkt zu den mit Sirup getränkten Pfannkuchen greifen. Bei so einem wichtigen Thema, dass die Geister spaltet, haben wir nicht lange überlegt und unser gesamtes Redaktionsteam befrag. Wir haben nach den morgendlichen Routinen gefragt und danach, was für sie einen guten Start in den Tag ausmacht. Darf ich präsentieren: Unsere "süßes vs. herzhaftes Frühstück"-Challenge – plus einige unserer liebsten Frühstücksrezepte!

Devan, Redaktionsmanagerin

Das Beste aus beiden Welten und es gleichzeitig möglichst simpel  halten – das ist Devans morgendliche Philosophie. Devan: "Generell tendiere ich beim Frühstück eher zu Herzhaftem als zu Süßem. Zu Hause halte ich es einfach und trinke normalerweise Kaffee, esse ein Spiegelei, eine Scheibe Toast und eine kleine Schüssel Joghurt. Manchmal habe ich natürlich auch Lust auf etwas Süßes oder Fruchtiges, während ich eine zweite Tasse Kaffee trinke. Dann neige ich meistens zu einem zarten, fluffigen Kuchen wie zum Beispiel Lisas Buttermilch-Frühstückskuchen mit Blaubeeren. Das Beste daran, dass ich Team Herzhaft bin? Mein Freund entscheidet sich beim Frühstücken eigentlich immer für süße Speisen, so hab ich immer das Beste aus beiden Welten!"

Buttermilch-Frühstückskuchen mit Blaubeeren

Buttermilch-Frühstückskuchen mit Blaubeeren

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Xueci, Food Redakteurin

Unser morgendliches Frühstück kann auch durch kulturelle und ortsbezogene Faktoren beeinflusst werden. Xueci: "Bevor ich nach Deutschland kam, war ich Team Herzhaft. In China, vor allem in Sichuan, wo ich herkomme, gibt es zum Frühstück normalerweise Nudeln, Reisnudeln – scharf und ölig – oder Porridge, Youtiao (chinesisch frittierte Teigstangen), Pfannkuchen und Brötchen. Leider sind viele der Zutaten hier aber nicht wirklich erhältlich. Seitdem ich in Deutschland lebe, bin ich daher eher zum Team Süß rübergewechselt. Mein Tag beginnt mit leicht süßen Haferflocken oder frischem Gebäck aus der Bäckerei auf der anderen Straßenseite. In den vergangenen paar Jahren habe ich mehr Croissants gegessen als je zuvor. Wo du lebst, kann also wirklich einen großen Einfluss auf den Geschmack und deine Vorlieben haben."

Hanna macht Croissants

Hanna macht Croissants

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Lisa, Senior Food Redakteurin

"Porridge-Träume" gibt es wirklich, wie Lisa erklärt: "Ich habe die wildesten Träume, in denen ich Nüsse und Haferflocken in einem Topf mit Kokosnussöl röste, mit Hafermilch ablösche und dann die Schüssel mit Chiasamen, Nussbutter und frischem Obst auffülle. Morgens sehne ich mich jedoch meist nach einer Sache und nur nach einer – dem guten alten Käsebrot. Am Wochenende, wenn ich etwas mehr Zeit habe, esse ich gerne Möhren-Omelette und frische Brötchen, Spiegeleier und Balsamico-Pilze oder überbackene Bohnen und (Tofu-)Würstchen. Ich bin also wohl eher Team Herzhaft! Wenn ich es aber eilig habe oder keine Lust für große Routinen, dann gibt es für mich nichts bessere, als mein liebstes Knuspermüsli mit Milch oder Joghurt."

Lisa macht Bananenbrot-Knuspermüsli

Lisa macht Bananenbrot-Knuspermüsli

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Ruby, Senior Food Redakteurin

Die Mischung macht's! Wenn es nach Ruby geht, ist das perfekte Frühstück ein Zusammenspiel aus süßen und herzhaften Elementen. "Herzhaft! – für eine unschlüssige Person kam diese Antwort erstaunlich schnell – oder doch süß? Wenn ich als bekennende Naschkatze an mein Lieblingsfrühstück denke, denke ich an French Toast, Frühstücksburger, Congee, Rührei, einen Bagel mit Lachs, Ricotta auf Brioche, gebackene Bohnen auf Toast, Frühstückstacos mit Chorizo. Aber während ich diese Liste schreibe, wird mir klar, dass einige meiner liebsten herzhaften Frühstücksgerichte einen Hauch von Süße brauchen, um erst so richtig rund zu schmecken. Was wäre French Toast ohne eine ausgiebige Schicht Ahornsirup? Mein Frühstücksburger wäre nichts ohne die Süße von karamellisierten Zwiebeln darin! Dieser einfache Ricottaaufstrich auf Brioche muss mit etwas Marmelade abgerundet werden.  Also: Ich bin Team Herzhaft, mit einem Hauch von Süße!”

Ruby macht den perfekten Frühstücksburger

Ruby macht den perfekten Frühstücksburger

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Prerana, Redaktionsassistentin

"Ich bin durch und durch Team Herzhaft, aber irgendwie habe ich auch eine kleine Hassliebe zu Müsli, Granola und ähnlichem entwickelt. Als Kind, war mein Lieblingsfrühstück herzhaft – normalerweise bestehend aus Poha, Upma oder Dosa. Aber geprägt durch viele amerikanische Zeichentrickfilme und Serien, war mein "Traumfrühstück" als Kind (das sogar zu einem Wutanfall führen konnte, wenn ich es nicht bekam) eine Schüssel Müsli. Im Gegensatz zum Westen war Müsli damals in Indien ein teureres, besonderes Frühstück. Nachdem ich also als Studentin nach Deutschland zog, konnte ich der köstlichen Schüssel am morgen keinen Tag mehr widerstehen. Seit ein paar Monaten bin ich nun auf einem Müsli-Detox, falls es so etwas gibt. An Wochentagen besteht mein Frühstück normalerweise aus Resten wie Reis oder 7-Minuten-Eiern mit Toast und etwas Kaffee oder Tee. Mit meinen einigermaßen akzeptablen Fähigkeiten, Eier zu pochieren, mache ich am Wochenende auch gerne Çilbir. Es ist würzig, cremig und so lecker!"

Çilbir (türkische pochierte Eier mit Joghurt)

Çilbir (türkische pochierte Eier mit Joghurt)

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Obwohl viele von uns wahrscheinlich süße und herzhafte Frühstücksrezepte haben, tendieren wir dennoch in eine Richtung. Also, welches Team bist du? Lass es uns in den Kommentaren wissen! Wir sind schon ganz gespannt!

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