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Jost Riebau

Redaktionsassistent bei Kitchen Stories

Wie sollte man am besten Obst und Gemüse einkaufen? Natürlich saisonal! Genau deshalb widmen wir uns bei Kitchen Stories alle 2 Wochen einem neuen Obst oder Gemüse der Saison und zeigen dir 5 neue Rezepte damit. Der Markt wartet auf uns!

Brokkoli war nie wirklich mein Lieblingsgemüse. Als Beilage zu Kartoffeln und Spiegelei schmeckte er meistens etwas fade, sah komisch aus und hatte seine Daseinsberechtigung auf meinem Teller eher aufgrund seiner Nährwerte und nicht aufgrund seines Geschmacks. Inzwischen weiß ich allerdings: Brokkoli kann so viel mehr. 

Brokkoli ist ein echtes Supergemüse. Mit seinen vielen Nährstoffen fungiert er als Lieferant von Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen und unterstützt so dein Immunsystem auf natürliche Weise. Wir zeigen dir heute Tipps und Tricks rund um das grüne Kohlgemüse und 5 tolle Rezepte, wie du Brokkoli einfach und geschmackvoll in deine Ernährung integrieren kannst. 

1. Wann und wo du Brokkoli kaufen kannst

Brokkoli, auch genannt Winterblumen- oder Sprossenkohl, ist eine Gemüsepflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse. In Deutschland ist Brokkoli das ganze Jahr über erhältlich. Seine Hauptsaison hat das Kohlgemüse allerdings von Mai bis November. Dann wächst er hierzulande im Freien und man findet frischen und regionalen Brokkoli auf vielen Märkten. Den Rest des Jahres wird Brokkoli vor allem aus westlichen Mittelmeerländer wie Spanien und Italien importiert. 

Brokkoli ist eines der Vitamin-C-reichsten Gemüse.  Außerdem enthält das Powergemüse wichtige Mineral-, Ballaststoffe, Folsäure und ist im Vergleich zu anderen Gemüsearten besonders kalorienarm. 

2. Wie du Brokkoli am besten lagerst

Brokkoli lagert sich am besten an einem möglichst dunklen und kühlen Ort, zum Beispiel verpackt in einem leicht feuchten Küchenhandtuch im Gemüsefach des Kühlschranks. So hält er sich für mindestens drei Tage wunderbar frisch. Bei Zimmertemperatur gelagert verliert er schnell seinen Vitamin-C-Gehalt, bis zu 10 Prozent pro Tag, und wird matschig und geschmacklos. 

3. Brokkoli richtig putzen und schneiden

Obwohl Brokkoli aus dem Supermarkt meistens aus der Indoor-Zucht kommt und daher weitgehend frei von grober Verschmutzung ist, solltest du ihn trotzdem waschen. Vor dem Verzehr also einfach einmal gründlich unter kaltem Wasser abspülen und anschließend gut trockenschütteln.

Nach dem waschen muss der Sprossenkohl zunächst erst einmal richtig zerteilt werden. Greife ihn dazu am Strunk und schneide mit einem Messer vorsichtig die kleinen Röschen möglichst gleich groß ab, damit sie später eine ähnliche Garzeit haben. 

Oft landet der Strunk vom Brokkoli achtlos im Müll, dabei enthält auch er eine Menge Geschmack. Zunächst wird das hölzerne Ende des Strunkes mit einem Messer entfernt und etwaige Blätter und harte Stellen rundherum abgeschnitten. Jetzt kannst du den Strunk in mundgerechte Stücke schneiden.

3. Brokkoli richtig zubereiten

Die Zubereitung von Brokkoli ist genauso vielfältig wie das Kohlgemüse selbst. Brokkoli lässt sich wunderbar blanchiert, gekocht, in der Pfanne gebraten oder im Ofen gebacken genießen. Wer sich an Brokkoli also nur als gekochte Beilage von früher erinnert, dem oder der lass gesagt sein: Brokkoli lässt sich unbedenklich auch roh verzehren. Dafür einfach in mundgerechte Stücke schneiden und dem nächsten Salat hinzugeben. Mit seinem milden, leicht herben Aroma und der knackigen Textur passt er perfekt zu einer sauer-süßen Zitronen-Vinaigrette. Aber auch mit Hähnchen im Wok geschwenkt, püriert als Brokkoli-Cremesuppe oder im Ofen gebacken als leckeres Lachs-Brokkoli-Gratin zeigt das Kohlgemüse sein ganzes Potenzial. 

Je nach Zubereitungsart kann die Garzeit sehr unterschiedlich ausfallen. In der Pfanne braucht Brokkoli etwa 1 - 3 Minuten. Möchtest du Brokkoli jedoch einfach nur kochen, sind die Röschen nach 3 - 5 Minuten im sprudelnden Wasser gar. 
Beim Blanchieren braucht er nur wenige Minuten im kochenden Wasser und beim schonenden Dampfgaren sollte euer Brokkoli nach etwa 5 - 7 Minuten fertig sein. Vor allem bei diesen beiden Zubereitungsmethoden bleiben Nährstoffe wie Vitamin C am meisten erhalten. Brokkoli lässt sich mit Aromen wir Meersalz, Muskatnuss, Knoblauch und gerösteten Pinienkernen gut abrunden.

4. Kann ich Brokkoli einfrieren?

Um Brokkoli lange haltbar zu machen, kannst du ihn natürlich auch einfrieren. Vor dem Einfrieren solltest du den Brokkoli zunächst in kochendem Wasser blanchieren. Anschließend die Röschen gut abtropfen und vollständig abkühlen lassen. Jetzt in einen Gefrierbeutel umfüllen und ab in den Gefrierschrank damit. Brokkoli kann so mindestens für 8 Monate gelagert werden. 

5. Was du jetzt ausprobieren solltest

Wir werden die ganze Woche über neue Rezepte mit Brokkoli auf Kitchen Stories mit dir teilen. Damit aber bis dahin keine Langeweile aufkommt, könnt ihr euch mit den folgenden Rezepten schonmal die Zeit vertreiben:

Roher Brokkolisalat mit Miso-Dressing

Roher Brokkolisalat mit Miso-Dressing

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Pasta con mortadella e broccoli (Pasta mit Mortadella und Brokkoli)

Pasta con mortadella e broccoli (Pasta mit Mortadella und Brokkoli)

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Brokkoli-Rindfleischpfanne

Brokkoli-Rindfleischpfanne

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Cremige Brokkolinudeln

Cremige Brokkolinudeln

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Gorgonzola-Brokkoli-Pizza

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Gebratener Brokkoli auf Couscous mit 5 Zutaten

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Calzone mit gebratenem Brokkoli

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