Lisa-Kristin Erdt

Redaktionsassistent bei Kitchen Stories

Wenn ich das Wort Pfannkuchen höre, denke ich an einen riesigen Berg aufgestapelter, wohlduftender runder Küchlein, die mit süßem Ahornsirup übergossen werden. Einfach himmlisch! Die Realität ist jedoch nicht selten, dass Pfannkuchen ungleich rund, zu dick oder zu dünn werden, um so ein Meisterwerk zu erschaffen. Wobei man einen Pfannkuchenteig doch so schnell und einfach anrühren kann, oder?

In diesem Beitrag verraten wir dir, wie du den Grundteig mixt und wie ein Pfannkuchenteig auch ohne Milch und Ei zubereitet werden kann. Wie erklären dir, was du für vegane Pfannkuchen benötigst und was Sprudelwasser im Teig zu suchen hat.

Das Grundrezept für Pfannkuchenteig

Nur für den Fall, dass regionale Unterschiede Verwirrung stiften, sollten wir zunächst einmal klären, um welche Kuchenart genau es sich hier handelt. Wenn man in Berlin Pfannkuchen bestellt, bekommt man nicht etwa den flachen Kuchen aus der Pfanne, sondern das, was man hierzulande auch unter einem Berliner oder Krapfen kennt: Ein kleines, luftiges und rundes Gebäck mit Füllung. Um den flachen Leckerbissen serviert zu bekommen, musst du dich auf der Speisekarte nach Eierkuchen umschauen.

Für den Grundteig benötigst du nur eine Handvoll Zutaten: Mehl, Milch, Eier, Salz, Zucker nach Geschmack und etwas Öl für die Pfanne. Danach musst du alles, außer das Öl, gut mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Lasse den Teig für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Heize die Pfanne mit dem Öl auf und schöpfe mit einer Suppenkelle so viel Teig hinein, bis der Pfannenboden bedeckt ist. Sobald die Unterseite braun ist, kannst du den Pfannkuchen mit einer gekonnten Schwungbewegung umdrehen und weitere 2 bis 3 Minuten ausbacken.

Solltest du im Pfannkuchen-Drehen noch nicht so geübt sein, klappt es auch mit einem Pfannenwender. Bis die restlichen Kuchen fertig sind, stelle du die fertigen Pfannkuchen warm. Für tolle Serviervarianten musst du dir unbedingt unseren anderen Pfannkuchen-Artikel ansehen. Wenn du es nicht erwarten kannst, haben wir hier bereits unwiderstehliche Rezepte für dich:

Kleine Pfannkuchen mit Apfel

Kleine Pfannkuchen mit Apfel

→ zum Rezept

Pfannkuchen aus dem Ofen mit Rhabarber

Pfannkuchen aus dem Ofen mit Rhabarber

→ zum Rezept

Japanische Pfannkuchen

Japanische Pfannkuchen

→ zum Rezept

Apfel-Pancakes mit Walnüssen

Apfel-Pancakes mit Walnüssen

→ zum Rezept

Durch dick und dünn: Von Crêpes bis Pancakes

Nicht nur der Name an sich kann unterschiedliche Pfannkuchen-Träume auslösen, es gibt auch verschiedene Pfannkuchen-Varianten, die je nach Vorliebe in unseren Küchen zubereitet werden. Andere Länder, andere Sitten – so wurden in verschiedenen Ländern unterschiedliche Pfannkuchenrezepte entwickelt.

In Frankreich begehrt man Crêpes hauchdünn, in Amerika dagegen ist der Pancake dicker, dafür kleiner. Die Gemeinsamkeit: Alle Varianten werden aus Mehl, Zucker, Milch, Ei und Salz hergestellt. Optional kann bei Pfannkuchen und Pancakes Backpulver hinzugefügt werden, um sie besonders luftig zu machen.

Pancaketeig ist dickflüssiger als Pfannkuchenteig, damit er in der Pfanne seine kreisrunde Form behält. Crêpesteig ist dagegen flüssiger, um ihn hauchdünn am besten auf einem Crêpeseisen verteilen zu können. Traditionell serviert man Pancakes mit Sirup, wohingegen man Crêpes sowohl süß als auch herzhaft belegen kann. Sieh dir hier unsere Pancake- und Crêpesrezepte an:

Buttermilch-Pancakes

Buttermilch-Pancakes

→ zum Rezept

Amerikanische Pancakes

Amerikanische Pancakes

→ zum Rezept

Crêpes mit Gartenkresse

Crêpes mit Gartenkresse

→ zum Rezept

Crêpes Suzette

Crêpes Suzette

→ zum Rezept

Unterschiedliche Variationen von vegan bis luftig-leicht und herzhaft

Natürlich kommt es immer darauf an, wie du deine Pfannkuchen am liebsten zubereitest und servierst. Für den Fall, dass du aber mal etwas Neues ausprobieren möchtest, haben wir hier einige Variationen für dich.

Pfannkuchen mit Sprudel für eine luftigere Konsistenz

Neben Backpulver sorgt ein Schuss Mineralwasser im Pfannkuchenteig dafür, dass er locker und luftig wird. Nachdem du den Grundteig zubereitet und ruhen lassen hast, fügst du das Sprudelwasser hinzu und verrührst alles nochmal gründlich. So steht den perfekten Pfannkuchen nichts mehr im Wege.

Vegan: Ohne Milch, ohne Ei – klappt es auch mit Wasser?

Vegane Pfannkuchen, funktioniert das überhaupt? Gar kein Problem! Du kannst die Milch im Teig beispielsweise durch Soja- oder Hafermilch ersetzen. Alternativ kannst du das Grundrezept auch mit Mehl, Wasser, Salz und Zucker zubereiten und die Kuchen dann in Pflanzenöl oder veganer Margarine ausbacken.

Low-Carb-Teigrezept mit Quark oder Skyr

Fügst du dem Pfannkuchenteig etwas Quark oder Skyr hinzu, wird er am Ende besonders luftig und saftig. Außerdem eignet sich die Variante mit Quark gut für Low-Carb-Rezepte, indem du Weizenmehl durch Kokos-, Soja- oder Mandelmehl ersetzt und den Teig mit Quark schön cremig machst. Vermenge dafür erst die feuchten Zutaten und Zucker oder Zuckerersatz und hebe die restlichen, trockenen Zutaten unter. Jetzt musst du den Teig nur noch ausbacken und fertig sind die saftigen, gesunden Küchlein!

Gesunde Pfannkuchen

Gesunde Pfannkuchen

→ zum Rezept

Grundrezept für herzhaft gefüllte Pfannkuchen

Es müssen ja nicht immer gleich die süßen Pfannkuchen mit Nutella oder Zucker sein, die dazu noch Massen an Kalorien verbirgen. Dem Appetit nach einer herzhaften Mahlzeit können sie nämlich auch gerecht werden. Reduziere dafür die Zuckermenge im Teig oder lasse ihn ganz weg.

Nachdem du den Pfannkuchenteig hergestellt und die Unterseite in der Pfanne ausgebacken hast, kannst du den Kuchen umdrehen und die gebräunte Seite mit Käse belegen, der durch die Hitze zerschmilzt. Ein paar Kräuter, Gewürze und Tomatenscheiben machen das Glück perfekt. Wenn die andere Seite fertig gebacken ist, kannst du den Pfannkuchen einmal umschlagen und direkt genießen.

Kann man Pfannkuchen(-teig) einfrieren?

Wenn du übriggebliebene Pfannkuchen einfrieren möchtest, solltest du sie vorher ausbacken. Danach schichtest du sie am besten mit jeweils einem Stück Pergamentpapier, verschließt sie in einem Gefrierbeutel und frierst sie ein. In einer Pfanne kannst du sie dann bei niedriger bis mittlerer Hitze ohne Fett prima auftauen.

Pfannkuchen, Crêpes oder Pancakes – wofür schwärmst du? Verrate es uns in den Kommentaren!

Mehr Köstlichkeiten für dich