Eine kulinarische Rundreise: So werden Eier auf der ganzen Welt gegessen

Eine kulinarische Rundreise: So werden Eier auf der ganzen Welt gegessen

3 Ideen für die Wunderzutat

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Eine kulinarische Rundreise – unsere brandneue Kooperation mit Zwilling. Im Verlauf eines Jahres beschäftigen wir uns umfassend mit den verschiedensten Esskulturen weltweit. Stellvertretend dafür stehen sechs Zutaten, die die Lebensmittel und Aromen präsentieren, die uns jeden Tag zusammenbringen und die kulinarische Welt so vielfältig und spannend machen. Der Dialog zwischen den unterschiedlichen Esskulturen aus aller Welt ist eine großartige Inspirationsquelle. Wir möchten aufzeigen, welche Gemeinsamkeiten es gibt und unsere immer stärker vernetzte Welt ermuntern, die bunte Landschaft des Essens zu teilen, als Inspiration zu nutzen und Elemente in die eigene Kultur zu übernehmen.

Eier fehlen in fast keinem Haushalt weltweit und das zu Recht: Sie sind eine Wunderzutat, mindestens aber eine unglaublich vielseitige Zutat. Werden sie in einer Pfanne gebraten, machen sie dich zusammen mit Bratkartoffeln und Rahmspinat stark. Sie helfen deiner Mascarponecreme schön fluffig zu werden, damit du deinen Gästen zum Dessert ein reichhaltiges Tiramisu servieren kannst. Und wer ein perfekt cremiges Rührei zustande bekommt, das nicht trocken auseinanderfällt, der oder die kann ganz beruhigt zum Frühstück oder Brunch einladen. Du siehst: Eier lassen sich in nahezu jede Mahlzeit einbauen – und das waren nur Beispiele aus einem Alltag in Deutschland. Dabei hat die Welt noch so viele wunderbare Rezepte mit Eiern in petto…

Es ist sehr schwierig, alle Eierspeisen dieser Welt in nur einen Artikel zu verpacken – wir würden noch ewig hier sitzen. Deswegen haben wir uns stellvertretend auf drei Lieblingsgerichte konzentriert: Bagels Benedict mit pochierten Eiern, wie sie gerne in den USA verzehrt werden, mexikanische Frühstückstacos mit Chorizo-Rührei und thailändisches Khai Yat Sai, ein gefülltes Omelette.

Wir schauen uns die verschiedenen Variationen ganz genau an und untersuchen, welche Aspekte jeweils den Unterschied machen. Anschließend konzentrieren wir uns darauf, wie dir das perfekte Ei gelingt, jedes Mal.

Khai Yat Sai (thailändisches gefülltes Omelette)

Schon die Eier werden mit intensiv würziger Fischsauce verquirlt, bevor sie in einer beschichteten Pfanne zu mehreren Crêpes ausgebacken werden. Danach werden sie gefüllt und in die gewünschte Form gefaltet. Der Name Khai Yat Sai bedeutet nichts anderes als „gefülltes Ei“ und wird in Thailand, anders als das vielleicht bei uns der Fall ist, nicht zwingend als Hauptspeise verzehrt, sondern auch als Beilage, zum Beispiel zu einem scharfen Curry. Als Füllung wird oft ein Mix aus Schweinefleisch und Gemüse zubereitet, der erst scharf angebraten und ordentlich gewürzt wird, bevor er in das Omelette wandert. Die vegetarische Variante könnte so aussehen: Die Fischsauce durch Sojasauce oder Tamari ersetzen und das Schweinefleisch durch asiatische Pilze. 

Khai Yat Sai (Thailändisches gefülltes Omelette)

Khai Yat Sai (Thailändisches gefülltes Omelette)
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Amerikanische Bagels Benedict mit geräuchertem Lachs und Kräuter-Hollandaise

Amerika ist – ganz entgegen aller hartnäckigen Gerüchte – nicht das Land des Fast Foods, sondern auch das Land der reichhaltigen Genüsse. Unsere Bagels Benedict mit Räucherlachs und Kräuter-Hollandaise sind die Abwandlung eines Brunch-Klassikers aus den Staaten: Eier Benedict werden normalerweise auf Toast oder halbierten English Muffins mit Schinken und traditioneller Hollandaise serviert. Diese Version kommt auf halbierten Bagelhälften daher, die erst goldbraun getoastet und dann mit Butter bestrichen werden, um dann mit geräuchertem Lachs, einer Hollandaise mit frischen Kräutern und – natürlich – einem pochierten Ei mit flüssigem Kern belegt zu werden. Wir finden: Sonntage sind für dekadente und ausgiebige Frühstücke da!
Tipp: Schön knusprig und goldbraun werden deine Bagelhälften im Toaster (dieser hier hat sogar eine Bagelfunktion).

Bagels Benedict mit geräuchertem Lachs und Kräuter-Hollandaise

Bagels Benedict mit geräuchertem Lachs und Kräuter-Hollandaise
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Mexikanische Frühstückstacos mit Chorizo-Rührei und Salsa Verde

Sie haben irgendwas mit „Frühstück“ im Namen, sind wir aber ehrlich, würden wir diese pikanten Tacos zu jeder Tageszeit verschlingen. In Mexiko kennt man sie als Streetfood mit Füllungen jeglicher Art: mit Schweine- oder Rindfleisch, Tomaten und Zwiebeln, geriebenem Käse oder, wie in unserem Fall, mit Rührei und würziger Chorizo, einer festen grobkörnigen Wurst aus Schweinefleisch, die ihre rote Farbe Paprika zu verdanken hat. In fast jedem Fall allerdings werden Tacos mit cremigen Avocados und einer Salsa serviert – in unserem Fall ist sie grün und leicht bitter, was wir der grünen Paprika zu verdanken haben. Limettensaft, knackige Radieschen und Sauerrahm runden unsere Tacos wunderbar ab. Damit also für jede Tageszeit, für jeden noch so kleinen oder großen Hunger und für alle Geschmacksrichtungen und Konsistenzen gesorgt ist. 

Frühstückstacos mit Chorizo-Rührei und Salsa Verde

Frühstückstacos mit Chorizo-Rührei und Salsa Verde
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Wie gelingt einem aber das perfekte Ei?

Wie aber pochiere ich ein Ei perfekt? Wie wird das Rührei schön cremig? Und: Magst du dein Spiegelei schön gleichmäßig durchgegart oder lieber mit knusprigem Boden? Dann darf es nämlich ein wenig länger in der Pfanne brutzeln – mit einem Stückchen Butter und bei hoher Temperatur.

„Eier pochieren“ – das hört sich schwieriger an, als es in Wirklichkeit ist. Drei Dinge sind für die Zubereitung ausschlaggebend. Zum Einen sollte nicht zu viel Wasser in deinem Topf stehen: etwa die Höhe eines Eis, das langt schon, damit sich das Ei nur beschränkt im Wasser entfalten kann. Dann darf das Wasser auf keinen Fall kochen, sondern nur sieden, also leicht blubbern. So wird das Ei nicht wie wild durch den Topf gewirbelt. Und zu guter Letzt sollte das rohe Ei ganz vorsichtig hin das Wasser gegeben werden, damit es die Chance bekommt, in eine runde Form zu stocken.

Und wer sich ein Sonntagsfrühstück ohne ein cremiges Rührei nicht vorstellen kann, der hat vermutlich schon alle Tricks raus. Für alle anderen: Die Pfanne muss vom Herd genommen werden, wenn das Ei fast noch zu „undurch“ aussieht. Dann noch kurz mit der Resthitze in der Pfanne arbeiten und schnell auf einen Teller geben – et voilà!
Pochiertes Ei, Rührei oder Spiegelei – wie dir diese drei Zubereitungsarten garantiert und jedes Mal gelingen, kannst du hier nachschauen.

Finde dein perfektes Ei-Rezept!

Jetzt weißt du also, wie unterschiedliche Länder ihre Eierspeisen zubereiten. Welches Rezept hat dich am meisten angesprochen? Falls du dich nicht entscheiden kannst, hilft dir vielleicht die folgende Infografik weiter!

Verfasst am 4. April 2020

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