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Das Einzige, was du über französischen Brunch wissen musst

Das Einzige, was du über französischen Brunch wissen musst

Mit diesen Brunch-Rezepten holst du den französischen Flair nach Hause

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Lisa-Kristin Erdt

Lisa-Kristin Erdt

Food Editor bei Kitchen Stories

www.instagram.com/elkey.i/

Beim Thema Essen in Frankreich dreht sich alles darum, sich und das Leben zu genießen. Deshalb muss französischer Brunch auch nicht zu kompliziert, sondern hauptsächlich liebevoll zubereitet und genussvoll sein. Und wenn man diesen kleinen Luxus mit anderen teilen möchte, lädt man seine Liebsten zu einem eleganten, französischen Brunch nach Hause ein!

In diesem Artikel erfährst du, welche Lebensmittel bei einem französischen Brunch nicht fehlen dürfen, wie vielseitig die französische Küche sein kann und wie diese mit drei Brunch-Rezepten deine individuellen Vorlieben bedient. Passend dazu empfehlen wir dir drei verschiedene Aperitifs mit Lillet, die dir einen unvergleichbaren Brunch mit Stil bereiten werden. Weiter unten erklären wir dir außerdem, woran du das perfekte Croissant erkennst.

Französisches Frühstück ist simpel, aber genussvoll

Die Franzosen lieben ihr Baguette – täglich werden in Frankreich 30 Millionen Baguettes verzehrt. Wenn ich dir nun sage, dass das französische Standard-Frühstück hauptsächlich aus einer Tartine besteht, also einem längs aufgeschnittenen Baguette mit Butter und Marmelade bestrichen, wirkt diese Zahl gar nicht mehr so utopisch. Baguette, Butter, Marmelade, eine große Tasse Kaffee und ein Glas Orangensaft – mehr braucht es nicht.

In Kaffee getaucht schmeckt alles besser

Besonders hat mir bei meiner Recherche für diesen Artikel das kleine Detail gefallen, dass die Franzosen und Französinnen ihren morgendlichen Kaffee oder Tee aus einer kleinen Schüssel schlürfen.

Warum ist das so? Die Größe eignet sich perfekt, um Tartine und Croissant bequem hineinzutauchen.
Die Philosophie: In Kaffee getaucht schmeckt alles besser. Klingt irgendwie einleuchtend, oder?

Das denkt sich auch der Großvater meiner französischen Kollegin Aurore, der sich ihren Erzählungen nach vor keiner exotischen Kombination scheut: Ob eine Tartine mit Camembert, Fisch oder Ziegenkäse belegt ist – alles wird in den morgendlichen Kaffee getaucht und genüsslich abgebissen.

Es gibt sogar eine Taktik, um das möglichst elegant zu machen: Zuerst die Schüssel Kaffee so nah wie möglich ans Gesicht bringen, dann die Tartine eintauchen und schnell abbeißen, damit nichts kleckert. Genial.

Was macht französische Lebensmittel so einzigartig?

Eine der großen Fragen, wenn es um französische Lebensmittel generell geht, ist doch: Warum sind die eigentlich so unglaublich lecker, UND – wie kriege ich das zu Hause auch so hin?

Es sind die Geschichten, die sie erzählen und ihr hoher Standard. Ich meine, wenn du weißt, dass die Bäcker*innen für dein Baguette in aller Frühe aufgestanden sind, um den Teig mit einem 12 Jahre alten Sauerteig-Ansatz zuzubereiten, damit dieser nach ausgiebiger Ruhezeit und spezieller Knettechnik ein hochwertiges Baguette mit goldener Kruste ergibt, die dir beim Aufbrechen eine Gänsehaut bereitet – wie kann man da nicht ins Schwärmen geraten?

Die Liebe zum Baguette geht sogar so weit, dass es feste Gesetze in Frankreich für dessen Normen gibt: Tatsächlich dürfen sich nur Bäckereien, die täglich frisches Brot backen, als Boulangerie betiteln. Das erklärt die hohe Qualität der Baguettes im ganzen Land. Außerdem schreibt das französische Brotgesetz feste Regeln für das Backen von Baguette vor: Die einzigen erlaubten Zutaten sind Mehl, Salz, Wasser und Hefe. Laut Gesetz muss ein Baguette außerdem zwischen 250 und 300 Gramm wiegen und eine Länge von 55 bis 65 Zentimeter haben.

Den Geschmack Südfrankreichs auf der Zunge

Die hohen Qualitätsstandards machen die französische Küche zu einer ganz besonderen. Es ist nicht lange her, als mir ein guter Freund beim Frühstück ein Glas goldig-schimmernden Honig reichte und sagte: “Probier’ mal, darin steckt die Sonne Südfrankreichs!”. Von diesem Moment an hatte ich nicht mehr nur Honig, sondern einen Löffel Provence auf meiner Zunge – Urlaubsgefühle inklusive.

Und jetzt stell’ dir vor, wie die reifen Früchte und das Gemüse aus Südfrankreich erst schmecken, die den Tag über nichts anderes machen, als Sonne tanken! Oder regional erzeugter, hochwertiger Käse, der von Menschen für Menschen hergestellt wird, die dem puren Genuss verfallen sind. Für ein klein bisschen Provence in deinem Zuhause, schaue dir unseren Artikel inklusive Video zur Ziegenkäse-Herstellung in der Provence an.

So kaufst du französisch ein

Manchmal hat man Glück, so wie ich, und sitzt in einer geselligen Runde am Tisch, bei der eine Delikatesse nach der nächsten aus ihrem jährlichen Frankreich-Urlaub präsentiert wird. Oder du gehörst den Glücklichen an, die einen französischen Feinkostladen um die Ecke haben.

Die einfachste und wahrscheinlich realistischste Variante ist aber, sich mit den hiesigen Lebensmitteln vom Wochenmarkt das französische Flair nach Hause zu holen. Und mit denen kannst du dann unsere Rezepte für deinen französischen Brunch mit hochwertigen Lebensmitteln zubereiten. Hier eine kleine Einkaufsliste, was bei deinem nächsten Wochenmarkt-Besuch nicht fehlen sollte:

Frisches, regionales Obst: Erdbeeren, Birnen, Pfirsiche und Aprikosen beispielsweise schmecken zum Zeitpunkt ihrer höchsten Reife süß und vollmundig.
Knackiges Gemüse: Lauch, Kräuter, Radieschen und Gurke lassen sich gut in Rezepte integrieren oder einfach so zum Brunch essen.
Frisches Brot: Frag’ bei der Bäckerei deines Vertrauens nach einem frischen Baguette, das du dann, wie in Frankreich, als Tartine in ein Schüsselchen Kaffee dippen kannst.
Von der Wursttheke: In Frankreich liebt man Saucisson, die es auch bei uns unter dem Begriff Edelsalami zu finden gibt.
Guter Käse: Nimm’ dir Zeit und lasse dich zu gutem Käse beraten. Französischer Brie, Roquefort und Ziegenkäse werden meist auch hierzulande angeboten.

Im Anschluss findest du drei Rezepte, die wir alle mit dem Ziel für dich entwickelt haben, die Hingabe für hochwertiges, französisches Essen zu dir nach Hause zu bringen. Gepaart mit erfrischenden, auf das Geschmacksprofil der Brunch-Rezepte abgestimmten Aperitif-Getränken mit Lillet holst du Frankreich direkt in deine vier Wände.

Wir haben uns mit dem Aperitif-Hersteller zusammengetan, um dir noch mehr Inspiration für deinen individuellen, stilvollen Brunch mit den besten Zutaten zu geben. Lade deine Liebsten ein und verwöhne sie mit dem größten Luxus, den du ihnen kulinarisch bieten kannst: Mit saisonalen und wirklich guten Zutaten, die du frisch vom Markt für deine Gäste besorgt hast.

Verwandelt in unsere köstlichen Canapés, Mini-Tartes oder knusprige Brunch Brioche bereiten sie dir und deinen Gästen – mit den passenden Signature-Drinks – den perfekten, prickelnden Morgen mit französischem Flair. Lillet Berry macht dabei mit seinem beerigen Geschmack eine fantastische Figur neben den Canapés, Lillet Rosé White Peach erfrischt zu den Mini-Tartes und Lillet Rosé Tonic ergänzt die Brunch-Brioche um herb-süße Aromen. Santé!

Canapés auf 3 Arten

Canapés auf 3 Arten

Brunch Brioche mit gegrillter Birne

Brunch Brioche mit gegrillter Birne

vegetarisch
Mini-Tartes mit Lauch, Gruyère und Haselnüssen

Mini-Tartes mit Lauch, Gruyère und Haselnüssen

Das fruchtig-frische Geschmacksprofil macht Lillet zur perfekten Begleitung auf jeder Brunch-Tafel. Wenn du an einer kleinen Kostprobe interessiert bist, kannst du dich auch schnurstracks zum Lillet Newsletter anmelden und alle Neuigkeiten zu Events und einmaligen Specials erfahren. Es warten exklusive Lillet Brunch-Events auf dich, bei denen du mit französischen Köstlichkeiten sowie inspirierenden Programm-Highlights zum wahren Brunch-wie-in-Frankreich-Profi wirst. Dabei kommt dir mit höchster Wahrscheinlichkeit auch ein weiterer französischer Klassiker unter: Das Croissant. Machen wir zum Schluss noch einen kleinen Ausflug in das Croissantiversum.

So erkennst du ein gutes Croissant

Mit Croissants verhält es sich genau wie mit Baguettes und Co.: Sie müssen wirklich, wirklich gut sein. In Frankreich selbst bilden die hohen Standards den Maßstab, minderwertige Croissants findet man eher selten. In Deutschland ist das schon anders – um auf ein wirklich gutes Croissant zu stoßen, muss man sich schon einen Mantel umwerfen und wie Sherlock auf die Suche gehen.

Wie gut, dass mich meine Kollegin Aurore, die jahrelang auf Croissant-Mission in Paris unterwegs war, in die Geheimnisse für ein gutes Croissant eingeweiht hat. Und die teile ich nun mit dir! Auf geht’s mit den Top 3 Merkmalen, an denen du ein gutes Croissant erkennen kannst:

Tipp 1: Eine homogene, glänzende Oberfläche
Wirf’ einen genauen Blick auf die Kruste des Croissants. Der Bereich zwischen den einzelnen Schichten sollte homogen und glänzend sein. Das schließt auf eine gute Verarbeitung des Teiges hin und ergibt eine knusprige Textur. Auch beim Essen macht sich das bemerkbar, da die glatte Kruste ein angenehmes Mundgefühl bereitet. Zusätzlich sollte das Croissant eine goldbraune Farbe haben.

Tipp 2: Sichtbare Schichten
Ein wichtiges Indiz für ein gutes Croissant sind die deutlichen, vielen Schichten, wenn man es  einmal von der Seite ansieht. Sie zeigen, dass der Teig sorgfältig gefaltet und ordnungsgemäß gekühlt wurde (um genauer zu erfahren, wie ein Croissant zubereitet wird, klicke hier).

Tipp 3: Luftkammern im Inneren
Wenn du ein Croissant aufschneidest, sollten dir direkt die unterschiedlich großen Luftkammern auffallen. Die unregelmäßigen Blasen deuten auf einen langsamen Fermentationsprozess hin. Diese machen den Teig luftig und sorgen für das typische Volumen.

Alle Tipps auf einen Blick findest du in unserer Übersicht:

Wir können uns von den Franzosen und Französinnen also ganz schön was abschauen: hochwertiger Käse aus der Käserei, Fleisch aus der Metzgerei, Obst und Gemüse saisonal vom Wochenmarkt. Der Vorteil: Du weißt genau, was dir über die Ladentheke gereicht wird, denn du kannst die Lebensmittel vorher begutachten, meist sogar testen und mit den Verkäufer*innen reden.

Nimm dir diesen Genuss nun mit in deine nächste Brunch-Planung – ob auf die simple Art mit Tartine und einem Schüsselchen Kaffee oder ausgefallen mit frischen Croissants, Canapés, Brunch-Brioche oder Mini-Tartes – oder gleich alles zusammen, warum auch nicht? Vergiss nicht, dir einen prickelnden Aperitif mit Lillet dazu zu gönnen und starte deinen Morgen gelassen und delikat – eben so, wie in Frankreich.

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Verfasst am 10. März 2023

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