Devan

Redakteurin bei Kitchen Stories

Regelmäßig suchen wir bei Kitchen Stories das allerbeste Rezept für ein klassisches Gericht. Dafür testen wir fünf der besten Rezepte von Köchen und Foodbloggern und servieren sie unserem Kitchen-Stories-Test-Team. Diese Jury bewertet jedes Rezept, um das Beste vom Besten zu finden. Du hast einen Vorschlag, welches allerbeste Rezept wir als nächstes suchen sollen? Dann schreib uns einen Kommentar unter diesen Artikel!

Käsekuchen gibt es in allen Formen, Geschmacksrichtungen und Varianten. Da ist es nur natürlich, dass wir alle unseren ganz persönlichen Favoriten haben. Vom butterigen Keksboden über Kuchen ganz ohne Boden, No-Bake-Kuchen oder solche aus dem Wasserbad, mit Erdbeerscheiben garniert bis hin zu geschichteten Käsekuchen serviert in hohen Gläsern – egal wie, der einzig wahre Geschmack und die samtige Textur von Käsekuchen ist unwiderstehlich (sogar dann noch, wenn er "verbrannt" ist).

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Weil bei Kitchen Stories diese Woche offiziell die Käsekuchenwoche ausgerufen wurde, nahmen wir das direkt zum Anlass, um die besten Rezepte gegeneinander antreten zu lassen. Es war schwierig, sich nur für ein paar wenige zu entscheiden. Jedes einzelne bedient sich an unterschiedlichen Techniken, Zutaten und Geschmacksrichtungen. Am Ende waren es die klassischen Käsekuchenrezepte, die in den Ring kamen. Ich wollte unbedingt dieses Rezept für baskischen Käsekuchen probieren, das es leider nicht zu den Top-Rezepten geschafft hat – als bräuchte ich wirklich einen Grund, um Käsekuchen zuhause zu backen...

Die Kandidaten

1. Der klassische Käsekuchen der New York Times

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Klassiker sind aus gutem Grunde Klassiker und dieses von Alison Roman entwickelte Rezept gehört definitiv dazu. Die butterige Keksschicht wird leicht mit Zimt gewürzt und blind gebacken, bevor die mächtige Frischkäse- und Sauerrahmfüllung darauf verteilt wird. Mit einem scheinbar spärlich bemessenen Teelöffel Vanilleextrakt aromatisiert, ist diese Käsekuchenfüllung reichhaltig und enthält stolze 4 große Eier und ein Eigelb – aber zahlt sich das aus?

2. Der No-Bake-Käsekuchen von Felicity Cloake

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Abgesehen davon, dass ich durch Felicity Cloake auf diese etwas „nerdige“ Seite mit einer Ansammlung von Hintergründen zu Lebensmitteln gestoßen bin – dieser Käsekucheneintrag ist sehr interessant geschrieben und detailliert recherchiert – grub die The Guardian Autorin und Kolumnistin tiefer. Sie beschäftigte sich mit allen Vor- und Nachteilen des sogenannten Betrüger-Käsekuchens und schlägt einen interessanten Twist vor: für den Boden keine Butterkekse, sondern Cornflakes verwenden. Sie entschied sich außerdem für eine Kombination aus abgetropftem Ricotta und Frischkäse, im Verhältnis von 2:1.

3. Der einfache vegane und glutenfreie Käsekuchen von Minimalist Baker

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Hat unser veganer und glutenfreier Anwärter das Zeug dazu, die anderen Käsekuchenrezepte zu schlagen? Der Boden basiert auf Haferflocken und Mandeln, mit Kokoszucker und Öl als Bindemittel. Die Füllung enthält veganen Frischkäse, Kokoscreme und Cashewnüsse. Mit Zitronenschale und Saft aromatisiert, wird dieser Kuchen zusätzlich mit einem Hauch Vanille und Ahornsirup verfeinert. Ich bin wirklich gespannt, ob dieser Kuchen genauso cremig wird, wie unsere anderen Kuchen...

4. Deutscher Käsekuchen mit Baiser von unserer Johanna von KS

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Dieses Rezept von unserer hauseigenen Konditorin Johanna besteht aus einem Boden mit Vanillearoma und einer Quark-Mascarpone-Füllung. Die Füllung wird mit Vanille und Zitrone abgeschmeckt und enthält 3 Eigelbe, damit das verbleibende Eiweiß für eine luftige Meringuehaube verwendet werden kann.

5. Gran’s begnadeter Käsekuchen von Food52

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Dieser von der Testküche anerkannte, wettbewerbsgekrönte Käsekuchen besteht wie unsere erste Variante aus dem klassischen mit Zimt aromatisierten Butterkeksboden. Allerdings enthält er zwei separate Füllungen: Eine basiert auf Frischkäse mit Mandelextrakt, die andere ist eine saure Sahne-Vanille-Mischung. Hier ist also etwas mehr Arbeit erforderlich, da jede der beiden Schichten gebacken und vollständig abgekühlt sein muss, bevor der Käsekuchen am Ende mit gesüßter Schlagsahne serviert wird.

Die Gewinner

Unsere Konkurrenten wurden wie üblich vom KS-Team blind verkostet. Die Käsekuchen wurden nach Geschmack, Textur, Aussehen und Wow-Faktor beurteilt. Nachdem die sprichwörtlichen Tore geöffnet wurden, aßen wir uns durch das Käsekuchenparadies und bewerteten jeden Kuchen anhand der vier Kategorien mit Punkten von 1 (am schlechtesten) bis 5 (am besten).

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Wir haben die durchschnittliche Punktzahl berechnet, um herauszufinden, welcher Käsekuchen der Beste der Besten ist. Hier sind die Ergebnisse:

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Schon während der Verkostung war klar, welcher Kuchen der absolute Favorit ist. Mit einem klaren Vorsprung gewann der preisgekrönte Käsekuchen von Food52. Die perfekt cremige Konsistenz und die richtige Menge an Süße überzeugten die Jury von diesem absolut und unbestreitbar fantastischen Käsekuchen.

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Er hatte nicht nur insgesamt den höchsten Durchschnitt der vier Kategorien, sondern gewann zusätzlich auch noch in jeder einzelnen Kategorie. Johannas Käsekuchen wurde in der Kategorie "Aussehen" auf Platz zwei gewählt (keine Überraschung!). Das Rezept der New York Times wurde für "Geschmack", "Textur" und "Wow-Faktor" an zweiter Stelle platziert – eine Kategorie, bei der wir uns alle mit der Bewertung schwer taten.

Was wir gelernt haben

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1. Mehrere Schichten!

Die beiden Schichten des Food52-Käsekuchens sehen nicht nur gut aus, sie hatten auch die perfekte Konsistenz, irgendetwas zwischen cremigem Pudding und einer luftigen Wolke. Obwohl wir uns in Zukunft vermutlich nicht immer für zwei separate Schichten aus Frischkäse und saurer Sahne entscheiden werden, servieren werden wir unseren Käsekuchen ab jetzt auf jeden Fall mit Schlagsahne.

2. Der Butterkeks ist unangefochten!

Sowohl die Nummer eins als auch die Nummer zwei in unserem Käsekuchenwettbewerb halten die Kuchen, die mit einem Butterkeksboden zubereitet wurden. Entweder mit Zimt und Zucker gesüßt oder mit viel Butter verfeinert. Was sagt uns das? Wenn wir nicht genau wissen, für welches Rezept wir uns entscheiden sollen, im Zweifel eines mit Keksbasis.

3. Wer nicht gebacken wird, verliert!

Hey, hey, hey, wir sagen nicht, dass No-Bake-Käsekuchen keinen Versuch wert sind – sie sind definitiv eine großartige und einfache Option und auf keinen Fall schlecht. Gegen das Original, also die gebackene Variante, hat er aber keine Chance.

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Vielleicht ist das nur Cloakes persönliche Sicht auf das "perfekte" Rezept, uns sind aber ein paar Dinge aufgefallen, als wir mitten in der "Warum mögen wir diesen Käsekuchen nicht?"-Diskussion steckten. Der Ricotta machte den Kuchen klumpig – und wir haben uns sehr darum bemüht, die Füllung glatt zu rühren. Und der Cornflakesboden war matschig und fiel völlig auseinander, als wir den Kuchen in Stücke schneiden wollten.

Unsere besten Käsekuchen

Wir haben genug probiert und beurteilt – jetzt seid ihr dran! Hier sind unsere besten Käsekuchen-Rezepte zum Nachmachen.

Klassischer Käsekuchen

Klassischer Käsekuchen

→ zum Rezept

Amerikanischer Käsekuchen

Amerikanischer Käsekuchen

→ zum Rezept

Manhattan Cheesecake

Manhattan Cheesecake

→ zum Rezept

Hast du ein Lieblingsrezept für Käsekuchen? Wir freuen uns, wenn du es in die Kommentare schreibst oder direkt an community@kitchenstories.com sendest.

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