Lisa Schölzel

Senior Food Redakteurin bei Kitchen Stories

instagram.com/whatscookinglisa/

Dieser Artikel ist Teil unseres Community-Monats, indem wir das feiern, was uns zusammenbringt: Essen. Wir veröffentlichen Rezepte, die ihr ausgewählt habt, heben einige tolle Gerichte hervor, die ihr mit uns geteilt habt, erforschen, was wir hier bei KS voneinander gelernt haben, und so viel mehr! Sei dabei, wenn wir uns diesen Monat über das Essen miteinander verbinden und speicher dir diesen Link ab, um den Überblick über alle unsere neuesten Geschichten und Rezepte dieser Ausgabe zu behalten. Vergiss nicht, uns auf Instagram zu folgen, um einen Blick hinter die Kulissen zu erhalten, entdecke zusätzliche Community-Inhalte und mehr!

Als erstes haben mir die Farben gefallen. Was wieder einmal mehr beweist, dass das Auge mitisst und es Sinn macht, unsere Gerichte immer wieder im Hinblick auf kleinste Details ins rechte Licht zu rücken. Und dann hat mich die Achtsamkeit überzeugt, die man aus den Zubereitungsschritten herauslesen kann, mit der sich dollopsism den wenigen Zutaten in ihrem Rezept widmet. Aber dazu gleich mehr.

In liebevollen Klecksen zum großen Ganzen

Wir kennen dollopsism, wie sie sich auf Instagram nennt, aus unserer tollen Community. Sie teilt, vor allem verstärkt seit dem ersten Lockdown, ihre simplen und bunten Gerichte auf ihrem Blog und in unserer App. “Ich hatte genug von Pasta und Kartoffeln…”, schreibt sie uns. Wir wissen nicht viel über sie und sie möchte gerne anonym bleiben, nur dass sie als Lehrerin in England wohnt und gerne gut und abwechslungsreich isst. Vielleicht kommt “dollopsism” vom englischen Wort “solipsism”, was sich auch als Trostlosigkeit übersetzen lässt. Löst also ein Klecks (= dollop im Englischen) von dieser und jener Zutat die Eintönigkeit der aktuellen Zeit zumindest ein wenig auf? Wir können nur hier sitzen und darüber philosophieren und uns über ihre “recipes from quarantine” freuen.

Ein Gericht, das alle überzeugt

Was ich aber ganz genau weiß (!): Das Gericht, das wir uns ausgesucht haben, hat alle, die es probiert haben, direkt positiv eingenommen. Unser Community Manager Andreas (der übrigens diesen Monat schon in diesem Artikel über ein weiteres Community-Rezept geschrieben hat) hat das Rezept gemeinsam mit unserem Fotografen Eric abgelichtet. Die Überlegungen fingen an bei “Was kommt am Ende dabei raus? Ist das zu simpel?”, gingen über in “Hier werden die einzelnen Zutaten sehr geachtet” und endeten dann einstimmig in diesem Fazit: “Die Marinade war super lecker und hat mich sehr überrascht, weil ich das Marinieren mit Zitronensaft so nicht kannte. Sie hat das Fleisch sehr saftig und zart gemacht. Das Fleisch hat einen leicht scharfen Geschmack, was ein super Kontrast zum Joghurt und den Radieschen ist.” Auch Eric war vom sehr saftigen und würzigen Hähnchen überrascht und Jenny, Projektmanagerin im Team, hat auch eine Portion abgekommen und meinte nur: “Danke Andreas! Es war soooo gut!”

Zutaten mit Sorgfalt behandeln

Ich mag sehr, dass sich dollopsism anscheinend die Zeit genommen hat, das Beste aus ihren wenigen Zutaten herauszubekommen:

x Die Hähnchenkeulen werden mindestens zwei Stunden in einer Mischung aus Öl, Wasser, Zitronensaft, Chili und Knoblauch mariniert. Und: Sie werden scharf angebraten, die Marinade sorgt schnell für dunkle, fast verkohlte Stellen, die herrlich zu dem noch saftigen Inneren passen. Und auch Andreas merkt an: “Das Rezept braucht diese rauchige Note, weil es ansonsten sehr simpel gehalten ist.”
x Joghurt wird mit geriebener Gurke, Zitronensaft und Salz quasi zu einem schnellen Tzatziki angerührt und fungiert als cremige und frische Basis auf dem Teller.
x Und die Schärfe der Radieschen wird gemildert durch eine Lake aus Essig, Zucker und etwas Salz.

Aus wenigen Zutaten entsteht so ein ganzes Gericht, einfach indem sie mit ein paar einfachen Kniffen das Beste aus jedem einzelnen Bestandteil herausholt. Gesalzen wird nach Gefühl und in jedem Schritt, bis zum runden Endgeschmack.
Alle Beteiligten fanden, dass das Gericht ein super Sommergericht ist, weil so frisch! Das nächste Mal wird außerdem noch etwas Brot mit serviert, um ja keinen “dollop” des Joghurts auf dem Teller zurückzulassen.

Hähnchen mit Joghurt, Gurke und Radieschen

Hähnchen mit Joghurt, Gurke und Radieschen

→ zum Rezept

Du hast ein tolles Rezept, von dem die ganze Welt erfahren soll? Im Mai dreht sich alles darum, wie wir uns mit lokalen Zutaten und Spezialitäten in unserer internationalen Community vernetzen können – denn gutes Essen vereint. Lade also dein liebstes Rezept über unsere App oder Website hoch und teile es mit uns allen!

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