Jetzt in Saison: Rhabarber richtig kaufen, lagern und zubereiten

Wie sollte man am besten Gemüse einkaufen? Natürlich saisonal! Genau deshalb widmen wir uns alle 2 Wochen bei Kitchen Stories einem neuen Obst oder Gemüse der Saison und zeigen dir 3 neue Rezepte damit. Der Markt wartet auf uns!

Endlich ist er da - der Frühling und mit ihm die leuchtend roten Stangen, bei denen einem das Wasser im Mund zusammen läuft. Es ist endlich wieder Rhabarber-Saison! Traditionell wird Rhabarber für Kompott, Marmelade, Säfte, Kuchen und Gebäck verwendet. Aber auch als scharfes Chutney zu gegrilltem Lamm ist er ein echter Leckerbissen.

Was kochst oder backst du am liebsten mit Rhabarber? Verrate uns dein Lieblingsrezept in den Kommentaren und lade ein Foto deiner Kreationen hoch.

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1. Hallo, mein Name ist Rhabarber

Rhabarber besteht aus einem unterirdischen knollenartigen Pflanzenteil, der im Frühjahr austreibt und große Blätter mit dicken, fleischigen Stielen hervorbringt. Diese Stiele sind der nutzbare Teil der Pflanze, der von April bis Juni geerntet werden kann. Je nach Sorte sind die Stiele grünlich oder rötlich und schmecken sauer bis süßlich-sauer.

Und obwohl er uns so heimisch erscheint, stammt der Rhabarber ursprünglich aus China und wird erst seit circa 150 Jahren in Deutschland angebaut.

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Rhabarber enthält eine Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen, wie Vitamin C und K, Eisen, Kalium und Magnesium. Damit ist das saure Gemüse nicht nur leicht sondern auch gut für unsere Gesundheit. Allerdings enthalten Rhabarberstangen recht viel Oxalsäure, die in großen Mengen giftig ist. Wer seinen Kuchen immer freundlich teilt, braucht sich darüber keine Gedanken zu machen. Wer aus gesundheitlichen Gründen jedoch auf den Oxalsäuregehalt achten muss, sollte lieber rote statt grüne Sorten auswählen und das Gemüse schälen und blanchieren.

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2. So findest du den perfekten Rhabarber

Beim Kauf sollten die Rhabarberstangen glatt, fest und von einem leichten Glanz überzogen sein. Dann sind sie besonders frisch. Wellige Rhabarberstangen sind noch nicht ausreichend reif.

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3. So lagerst du Rhabarber richtig

In ein feuchtes Küchentuch gewickelt lässt sich Rhabarber bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahren.

Da die Rhabarbersaison mit nur drei Monaten recht kurz ist, lohnt es sich auch für den Herbst und Winter einen kleinen Vorrat anzulegen. Dafür solltest du den Rhabarber zunächst portionieren. Stiele waschen, in Stücke schneiden, auf einem Blech nebeneinander auslegen und 2 Stunden einfrieren. Nun kannst du die Stücke in einen Gefrierbeutel umfüllen und zurück ins Gefrierfach geben bis der Streuselkuchen-Hunger kommt.

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4. So verarbeitest du Rhabarber

Vor der Zubereitung solltest du Rhabarber zunächst putzen und gründlich mit Wasser abspülen. Die grünen Blätter am oberen Ende des Stiels, sowie das oft trockene und holzige untere Ende kannst du abschneiden. Während junge, zarte Rhabarberstangen nicht geschält werden müssen, solltest du dickere, ältere Stangen sowohl schälen als auch von den Fasern befreien. Setze dafür ein Messer am Ende des Rhabarbers an und zieh die Schale in deine Richtung ab. Anschließend kannst du den Rhabarber in kleine Stücke schneiden, weiterverarbeiten und zum Beispiel blanchieren oder im eigenen Saft kochen.

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5. Was du jetzt kochen solltest

Wir werden neue Rezepte mit Rhabarber in dieser Woche veröffentlichen, also schau immer wieder vorbei! Anfangen kannst du schon mit diesen Rezepten:

Rhabarber-Himbeer-Crumble

Rhabarber-Himbeer-Crumble

→ zum Rezept

Pfannkuchen aus dem Ofen mit Rhabarber

Pfannkuchen aus dem Ofen mit Rhabarber

→ zum Rezept

Lammkoteletts mit Rhabarber-Chutney

Lammkoteletts mit Rhabarber-Chutney

→ zum Rezept

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