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5 Gründe, warum jede Küche eine Tagine braucht

5 Gründe, warum jede Küche eine Tagine braucht

So einfach bringst du nordafrikanische Kochkunst in deine eigene Küche

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Manche halten sie für eine Vase, andere können sich das Kochen ohne sie schon nicht mehr vorstellen. Eine Tagine mag zunächst ungewöhnlich aussehen, doch sie ist ein Küchengerät, das dir äußerst viel Arbeit abnimmt und dich ganz nebenbei einer internationalen Küche näherbringt. 

Aber was genau ist eine Tagine? Das Schmorgefäß mit dem breiten Boden und spitzen Deckel hat seinen Ursprung in der nordafrikanischen Küche. Das gleichnamige Schmorgericht ist dort ein Klassiker, doch das ist natürlich nicht das einzige, das die Tagine kann. 

Hier sind 5 Gründe, warum auch deine Küche eine Tagine braucht:

1. Hey, können wir über meine neue Tagine reden?

Die Tagine wird deinen Gästen direkt auffallen. Grund genug, mit ein paar Fakten zu punkten! Traditionell aus Lehm gebrannt, besteht eine Tagine heutzutage oft aus Gusseisen und kann dich gut gepflegt ein Leben lang begleiten – und zwar auf allen Geräten. Vom Backofen bis zum Ceran-Kochfeld, Gasherd und Induktionskochfeld kannst du die Tagine überall einsetzen. Sogar im Gefrierschrank und in der Spülmaschine fühlt sie sich wohl.  Zwar gibt es noch immer Exemplare aus Lehm, diese sind in der Handhabung und Pflege jedoch deutlich komplizierter.

2. Von Eintöpfen bis zum Dessert

In einer Tagine werden Gerichte besonders schonend und dadurch geschmacksintensiv, nährstoffreich und gesund zubereitet. Der aufsteigende Dampf kondensiert am kälteren Deckel und tropft direkt zurück auf das Gargut. Dadurch schmoren deine Zutaten wortwörtlich im eigenen Saft und alle Aromen und Spurenelemente bleiben im Essen. 

Doch wer denkt, dass eine Tagine nur Schmoren kann, hat weitgefehlt. Von Brot und Beilagen bis zu Hauptspeisen und Desserts kannst du fast alles in ihr zubereiten. 

Wir zeigen dir ein klassisches Gericht mit geschmortem Hühnchen und Couscous:

Geschmortes Hähnchen mit Couscous

Geschmortes Hähnchen mit Couscous

3. One-Pot-Kochen

Das Thema „One Pot“ erfreut sich größter Beliebtheit. Auch mit einer Tagine kannst du andere Geräte beiseitestellen, denn du kannst damit alle Zutaten gemeinsam braten, kochen und garen. Das spart Zeit und (fast noch wichtiger) auch Abwasch. 

4. Nicht nur schön, sondern praktisch

Neue Küchendekoration? Brauchst du nicht mehr, denn die Tagine hat nicht nur beim Kochen Vorteile, sondern sieht auch noch gut aus. In unterschiedlichen Größen und Farben kannst du sie ganz an deine Wünsche anpassen. Dein Essen kannst du darin übrigens nicht nur zubereiten, sondern auch mehrere Stunden warm halten und deine Gerichte direkt in ihr servieren.

5. Lass dich inspirieren

Jedes neue Küchengerät macht kreativ, also lass dich von der Nordafrikanischen Küche inspirieren. Dafür brauchst du einige bekannte, aber auch ungewöhnlichere Zutaten, zum Beispiel Gewürzmischungen wie Baharat, Ras el-Hanout und Berbere und die Würzpaste Harissa. Auch die scharf gewürzte Bratwurst Merguez, Hummus, Couscous, Kichererbsen, Oliven, viele Bohnen, Linsen, getrocknete Früchte und Fette wie die marrokanische Butter Smen werden dir über den Weg laufen. 

Da aller Anfang schwer ist, erleichtern dir diese Kochbücher den Start: 

Vegetarische Tagines & Couscous

Tagine - Würzige Eintöpfe aus Marokko

Na dann ran an die Tagine!

Verfasst am 29. April 2017

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