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Orientalischer Kartoffelsalat
Bei der Frage nach dem perfekten Kartoffelsalat scheiden sich oft die Geister. Die einen schwören auf eine reichhaltige Basis mit Mayonnaise, die anderen bevorzugen eine leichte Variante mit Essig und Öl. Es gibt aber noch eine dritte Möglichkeit, die völlig neue Aromen auf den Teller bringt. Eine Kombination aus nussigem Sesammus und fruchtigen Komponenten ergibt einen orientalischen Kartoffelsalat der begeistert.
Orientalischer Kartoffelsalat: überraschend aromatisch
Fusionsküche lebt davon, vertraute Grundlagen mit unerwarteten Einflüssen zu kombinieren. Genau das passiert bei diesem Gericht. Die Kartoffel spielt in der traditionellen vorderasiatischen Küche kaum eine Rolle.
Wenn du sie jedoch als neutrale Leinwand betrachtest, bietet sie die ideale Basis für intensive Gewürze und Zutaten aus dieser Region. Kreuzkümmel bringt eine warme und erdige Tiefe mit, während getrocknete Aprikosen für kleine süße Überraschungen sorgen. Dazu gesellt sich die feine Säure von frischen Granatapfelkernen. Zusammen entsteht ein Geschmacksprofil, das den klassischen Beilagensalat in ein echtes Hauptgericht verwandelt.
Die Zubereitung des orientalischen Kartoffelsalat beginnt ganz klassisch mit dem Kochen der Kartoffeln. Sobald die Knollen weich sind, gießt du sie ab und lässt sie kurz ausdampfen. Schäle sie noch im warmen Zustand und schneide sie in gleichmäßige Scheiben. Jetzt folgt ein entscheidender Schritt für die Textur. Übergieße die warmen Kartoffelscheiben direkt mit heißer Gemüsebrühe. Sie saugen die würzige Flüssigkeit auf wie ein Schwamm und werden dadurch unglaublich saftig. Sollte danach noch überschüssige Flüssigkeit am Schüsselboden stehen, gießt du diese einfach ab.
Während die Kartoffeln ziehen, bereitest du das Dressing zu. Tahini ist eine Paste aus feingemahlenen Sesamkörnern und bildet das Herzstück der Soße. Wenn du das Sesammus mit Olivenöl und etwas Wasser oder Zitronensaft verrührst, emulgiert es zu einer glatten und cremigen Flüssigkeit. Diese Textur legt sich später wunderbar um die Kartoffelscheiben und sorgt für ein vollmundiges Mundgefühl, das an Mayonnaise erinnert, aber deutlich feiner schmeckt.
Lust auf mehr Kartoffelsalate? Dann probiere auch einen klassischen Kartoffelsalat, einen Kartoffelsalat mit Mayonnaise oder einen Sommer-Kartoffelsalat.
Zutaten
Schritte 1/9
- ½ kg Kartoffeln
Bedecke die Kartoffeln in einem großen Topf 🛒 vollständig mit kaltem Wasser und koche es auf. Lass sie bei mittlerer Hitze etwa 20-25 Minuten köcheln, bis sie gar sind.
Schritte 2/9
- 75 ml heiße Gemüsebrühe
Gieße sie anschließend ab, schäle sie und schneide sie in dünne Scheiben. Gib sie danach in eine Schüssel, übergieße sie mit der Gemüsebrühe, rühre sie leicht um und lass sie mindestens 30 Minuten lang ziehen.
Schritte 3/9
- ½ Bio-Zitrone
Wasche die Zitrone heiß ab. Reibe etwa 2 TL der Schale ab und presse danach den Saft aus.
Schritte 4/9
- ½ rote Zwiebel
- ½ Knoblauchzehe
Schäle die Zwiebel und Knoblauchzehe und schneide beides in feine Würfel.
Schritte 5/9
- 1 EL Olivenöl
- 1 EL Tahini 🛒
- ½ EL milder Honig
- ½ TL milder Senf
- TL Paprikapulver
- ½ Prise Kreuzkümmel
- Salz und Pfeffer
Vermenge Zitronenschalenabrieb und 3 EL Zitronensaft mit Olivenöl, Tahini, Honig, Senf, Paprikapulver und Kreuzkümmel. Gib die Knoblauch- und Zwiebelwürfel dazu und rühre das Dressing cremig. Schmecke es mit Salz und Pfeffer ab.
Schritte 6/9
- 20 g Petersilie
Wasche die Petersilie, schüttle sie trocken und hacke sie fein. Gib die Hälfte der Petersilie zum Dressing.
Schritte 7/9
- 25 g getrocknete Aprikosen
- 25 g gehackte Mandeln
Schneide die getrockneten Aprikosen in Würfel und hacke die gerösteten Mandeln fein.
Schritte 8/9
Sollte nach der Ziehzeit noch Flüssigkeit in der Schale mit den Kartoffeln sein, gieße sie vorsichtig ab. Verteile ansonsten die Aprikosen, Mandeln und die Hälfte der Granatapfelkerne über die Kartoffeln.
Schritte 9/9
- 50 g Granatapfelkerne
Gieße das Dressing über den Kartoffelsalat und vermenge alles vorsichtig miteinander. Serviere den Salat auf Tellern und streue die restliche Petersilie sowie übrigen Granatapfelkerne darüber.
Guten Appetit!
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