Einmal mit der Kuchengabel um die Welt: Koste neuseeländischen Louise Cake

Einmal mit der Kuchengabel um die Welt: Koste neuseeländischen Louise Cake

Sei der Erste, der dieses Rezept bewertet!
Anzeige
Olivia Bader

Olivia Bader

Redaktionsteam bei Kitchen Stories

Wenn du Kuchen mit mehreren Schichten magst, wird der neuseeländische Louise Cake ganz nach deinem Geschmack sein. Hier treffen buttriger Mürbeteig, fruchtige Himbeermarmelade und luftig-süßes Baiser sowie Kokosraspeln aufeinander. Diese Kombination aus knusprig, fruchtig und wolkig weich macht das Dessert zu einem echten Highlight auf jeder Kaffeetafel. Überzeuge dich selbst von diesem fantastischen Zusammenspiel an Aromen und Texturen. Ofen anheizen und los geht's!

Rezept für Louise Cake: Himbeeren, Kokos und Baiser

Woher genau der Name für diese süße Kreation stammt, lässt sich heute nicht mehr mit absoluter Sicherheit klären. Eine weit verbreitete Theorie besagt, dass das Rezept zu Ehren von Prinzessin Louise, einer Tochter der britischen Königin Victoria, anlässlich ihrer Hochzeit entwickelt wurde. Britische Einwanderer brachten die Idee demnach später mit nach Neuseeland. Andere Stimmen behaupten schlicht, eine talentierte Bäckerin namens Louise habe das Rezept erfunden. Fest steht jedenfalls, dass das Gebäck bereits im späten neunzehnten Jahrhundert fest in der neuseeländischen Backkultur verankert war.

Die Beliebtheit des Kuchens kommt nicht von ungefähr. Die Zutaten sind unkompliziert und lassen sich wunderbar vorbereiten. Alles beginnt mit einem klassischen Mürbeteig. Damit dieser nach dem Backen schön mürbe und zart wird, arbeitest du am besten mit kalter Butter. Knete die Zutaten nur so lange, bis sie sich gerade eben verbinden. Wenn du den Teig zu lange bearbeitest, entwickelt sich das Gluten im Mehl und der Boden wird eher zäh als knusprig. Eine kurze Ruhezeit im Kühlschrank hilft dem Teig außerdem, sich zu entspannen und später im Ofen seine Form zu behalten.

Auf den vorbereiteten Boden streichst du die Fruchtschicht. Traditionell kommt hier Himbeermarmelade zum Einsatz. Die leichte Säure der Beeren bildet einen hervorragenden Kontrast zu der Süße der Baisermasse. Du kannst das Rezept aber ganz einfach an deine eigenen Vorlieben anpassen. Achte darauf, die Marmelade gleichmäßig und nicht zu dick aufzutragen, damit der Boden beim Backen nicht durchweicht.

Das eigentliche Herzstück des neuseeländischen Klassikers ist die Baiserhaube. Für den perfekten Eischnee brauchst du eine absolut fettfreie Schüssel und saubere Rührbesen. Schlage das Eiweiß auf und lass den Zucker langsam einrieseln, bis die Masse glänzt und feste Spitzen zieht. Zum Schluss hebst du die Kokosraspeln vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Gehe dabei behutsam vor, damit du die mühsam eingearbeitete Luft nicht wieder aus der Masse drückst. Die Kokosflocken geben dem Baiser nicht nur einen feinen Geschmack, sondern sorgen auch für eine spannende Textur.

Im Ofen passiert dann die eigentliche Magie. Die Hitze verwandelt die Baisermasse in eine knusprige Hülle, während das Innere herrlich weich bleibt. Gleichzeitig verbindet sich die Marmelade sanft mit dem Mürbeteigboden. Lass den Kuchen nach dem Backen vollständig auskühlen, bevor du ihn in Quadrate oder Rauten schneidest.

Backe doch auch mal einen Virginia-Kuchen! Was du auch mal probieren musst: Goan Bebinca, einen geschichteten Kokos-Kuchen. Oder gönn dir ein Stück Tres-Leches-Kuchen mit Himbeeren.

Aufwand
Einfach 👌
Zubereitung
140 Min.
Backzeit
30 Min.
Ruhezeit
0 Min.

Zutaten

2Stück
16⅔ g
Butter (z.B. Lidl Die Kochbutter) (zimmerwarm)
8⅓ g
Zucker
½
Eier
Vanilleschote
TL
Backpulver
Prise
Salz
Bio-Zitrone
21⅔ g
Himbeermarmelade
8⅓ g
Himbeeren (frisch)
TL
Stärke
25 g
Zucker
16⅔ g
Kokosraspel
Anzeige
  • Schritte 1/9

    Heize den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Lege eine Backform mit Backpapier aus oder fette sie leicht ein.

  • Schritte 2/9

    Schlage die Butter und den Zucker schaumig. Trenne die Eier und rühre die Eigelbe nacheinander unter. Hebe das Eiweiß für später auf. Gib den Vanilleextrakt dazu und rühre alles gut durch.

  • Schritte 3/9

    Siebe das Mehl, das Backpulver und das Salz zusammen zur Butter-Zucker-Ei-Mischung und vermenge alles, bis ein weicher, geschmeidiger Teig entsteht. Drücke den Teig gleichmäßig in die vorbereitete Backform.

  • Schritte 4/9

    Presse den Saft einer halben Zitrone aus und vermische ihn mit der Marmelade. Zerdrücke die frischen Himbeeren und mische sie unter die Marmelade. Verteile alles gleichmäßig auf dem Boden.

  • Schritte 5/9

    Gib das Eiweiß und die Stärke in eine Schüssel. Schlage die Mischung mit einem Handrührgerät, bis sich weiche Spitzen bilden, und lass dann nach und nach den Zucker einrieseln. Schlage dabei kontinuierlich weiter, bis die Masse dick und glänzend ist.

  • Schritte 6/9

    Hebe die Kokosraspel vorsichtig unter die Baiser-Masse.

  • Schritte 7/9

    Verteile das Baiser gleichmäßig über den Boden mit der Marmelade.

  • Schritte 8/9

    Backe das Ganze im unteren Drittel des vorgeheizten Ofens etwa 30 Minuten, bis das Baiser leicht goldbraun ist.

  • Schritte 9/9

    Lass den Kuchen in der Form abkühlen, bevor du ihn heraushebst, in Stücke schneidest und servierst.

  • Guten Appetit!

    Einmal mit der Kuchengabel um die Welt: Koste neuseeländischen Louise Cake

Tags

Anzeige

Mehr Köstlichkeiten für dich

Anzeige