Gebratener Reis wie beim Asiaten - so geht's!

Devan

Redakteurin

Früher war ich mit Sicherheit eines der anspruchsvollsten Kinder, wenn es ums Essen ging – gebratener Reis war jedoch eines der wenigen Gerichte, das ich wirklich gern gegessen habe. Die Kombination aus unauffälligen Stückchen Karotte, grünen Erbsen, Ei und Frühlingszwiebeln (die ich möglicherweise aussortiert habe...) mit herzhaftem, klebrig-weichem Reis waren für mein 10-Jahre-altes Ich die Zutaten, die den perfekten gebratenen Reis ausmachten. Und um ehrlich zu sein, hat sich diese Meinung bis heute nicht geändert.

Das Rezept ist einfacher zu erlernen, aber schwieriger zu meistern als man denkt. Sobald du das Grundrezept beherrschst, kann du es jedoch ganz nach deinem Geschmack weiterentwickeln und so deinen eigenen, perfekten gebratenen Reis kreieren. Also lass uns nicht lange um den heißen Brei reden und direkt mit dem ultimativen Guide für gebratenen Reis starten.

Du hast ein kreatives und leckeres Rezept für gebratenen Reis? Erzähle uns davon in den Kommentaren oder schicke dein Rezept an community@kitchenstories.com.

Woher kommt gebratener Reis und was ist das überhaupt?

Die genaue Herkunft eines Gerichts festzustellen ist gar nicht so einfach – vor allem, wenn es unendlich viele Variationen davon gibt. In Ländern auf der ganzen Welt werden unterschiedliche gebratene Reisgerichte gegessen und so verwundert es nicht, dass Reis sogar das am zweithäufigsten konsumierte Lebensmittel der Welt ist. Die am weitesten bekannten Variationen stammen aus der chinesischen Küche und werden als Hauptspeise oder als Beilage serviert. Daneben gibt es jedoch unzählige Variationen in Ost-, Süd- und Südostasien, sowie Abwandlungen in Nord- und Südamerika sowie in Westeuropa, die durch die chinesische Diaspora inspiriert und adaptiert wurden.

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Praktisch fast alles Essbare hat irgendwie und irgendwann seinen Weg in den gebratenen Reis gefunden: von Garnelen bis zu Hot-Dog-Bratreis (bitte nicht nachmachen!), von Tomaten bis zu Ananas (auch das bitte nicht nachmachen!) und von Sambal bis Currypulver. Es scheint, als gäbe es im Spiel mit gebratenem Reis keine Regeln, schließlich sind der Kreativität in der Küche keine Grenzen gesetzt. Bei gebratenem Reis gibt es also lediglich grobe Richtlinien, die dir dabei helfen, auf gewisse Kombinationen lieber zu verzichten, da sie sonst nur in einer Katastrophe enden, die man besser nicht als gebratener Reis bezeichnen sollte.

Meiner Meinung nach hat gebratener Reis 6 Hauptkomponenten: Reis, Proteine, Gemüse, Aromaten, Würze und Garnitur. Um zu verstehen, wie komplex die Welt rund um den gebratenen Reis ist, nehmen wir zunächst jede von ihnen unter die Lupe.

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Welcher Reis eignet sich am besten?

Der unbestrittene Mittelpunkt des Geschehens ist natürlich der Reis. Da müsste doch jede Sorte ihren Zweck erfüllen, oder? Die Antwort lautet: jein. Wenn du mit Wildreis, Paellareis, Risottoreis oder sogar mit "Blumenkohl-Reis" experimentierst, wirst du am Ende sicherlich ein leckeres und optisch ansprechendes Ergebnis auf dem Teller haben, doch für die essentielle klebrig-weiche, aber bissfeste Konsistenz zu bekommen, ist weißer Langkornreis die erste und beste Wahl.

Statt Reis zu verwenden, kannst du natürlich auch mit anderen Getreidesorten experimentieren, aber dann wäre es ja kein gebratener Reis mehr, oder? Wie wäre es also mit gebratenem Dinkel?

Welche Protein- und Ei-Kombinationen passen am besten zu gebratenem Reis?

Die Proteine im gebratenen Reis sind direkt nach der Gemüseauswahl die wohl am häufigsten ausgetauschte Zutat. Sehr oft wird Ei als Proteinquelle verwendet und je nach Geschmack mit Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten kombiniert.

Ich habe schon eine Menge unterschiedliche Rezepte für gebratenen Reis gekostet – von simplen Kombinationen, die nur aus Reis und Rind bestanden, bis hin zu gebratenem Reis mit Ei, Garnelen, Barbecue-Schweinefleisch, Hähnchen, Krabben, Fisch, Speck oder Hackfleisch. Du merkst es schon: Es gibt fast kein Protein, das nicht zu gebratenem Reis passt. Wichtig ist jedoch, dass du noch genug Platz für die anderen Komponenten wie Gemüse, Aromaten und Garnitur lässt. Meiner Meinung nach sollte Reis auch immer die Hauptkomponente bleiben.

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Die endlose Vielfalt an Gemüsesorten

Bei der Wahl des Gemüses gibt es schlicht keine Grenzen: von klassisch gewürfelten Karotte und Erbsen bis zu Pak Choi. Je nach Saison kannst du die Gemüsesorten verwenden, die du magst und die gerade erhältlich sind – wie wäre es also mit Pilzen, grünen Bohnen, Paprika, Spargel, Sprossen, Chinakohl, Ruten-Kohl, und, und, und?

Eine intensiv-aromatische Grundlage für gebratenen Reis

Aromaten bilden die Grundlage für einen intensiven Geschmack in jedem Gericht, egal ob es um gebratenen Reis, Fischgerichte, Risotto oder Rindersteak geht. Sie stehen oft im Hintergrund, verdienen aber definitiv das Rampenlicht, denn ohne sie würde nicht nur gebratener Reis langweilig und fad schmecken.

Man kennt sie unter vielen Namen (die Franzosen sprechen von "Mirepoix", in Deutschland gibt es "Suppengrün" und die Italiener kochen mit "Soffritto") und sie bestehen aus vielen verschiedenen Zutaten. Für gebratenen Reis werden vor allem Knoblauch, Schalotten, Zwiebeln, Ingwer, Chilis und Frühlingszwiebeln verwendet, die dem Gericht ein kräftiges Aroma verleihen.

Auch hier kannst du natürlich je nach Geschmack und den verwendeten Gewürzen und der Garnitur experimentieren. Ein absolutes Muss sind jedoch Frühlingszwiebeln, die am Ende für Biss und ein bisschen Farbe auf den gebratenen Reis gestreut werden.

Die richtigen Gewürze für gebratenen Reis

Einige mögen mir widersprechen, aber Reis in Sojasauce zu tunken und in einem Wok aufzuwärmen macht noch keinen gebratenen Reis. Tatsächlich reicht ein kleiner Schuss Sojasauce vollkommen aus – wenn überhaupt nötig. Mit der richtigen Technik und qualitativ gutem Reis, Proteinen und Gemüse kannst und solltest du Gewürze nur minimal einsetzen. Helle Sojasauce, geröstetes Sesamöl, Fischsauce, Reisessig oder Mirin passen besonders gut zu gebratenem Reis.

Gewürzt werden kann natürlich auch mit trockenen Gewürzen (z. B. Currypulver oder Chiliflocken), Salz, Pfeffer und Zucker – richtig gelesen, Zucker, aber mehr dazu später. Um die genaue Menge der Gewürze abzuschätzen, solltest du deinen gebratenen Reis einfach immer wieder abschmecken. Sei jedoch vorsichtig mit der Dosierung von Salz in Kombination mit salzigen Soßen oder mit der Menge an Zucker in Kombination mit süßen Soßen.

Wie du gebratenen Reis garnierst

Wahrscheinlich denkst du bei dem Begriff "Garnitur" zunächst an den finalen Feinschliff zur Verschönerung eines Gerichts. Damit liegst du auch gar nicht so falsch, wenn man nach der allgemeinen Definition eines Wörterbuchs geht (siehe: "eine kleine Menge einer Zutat, um ein Gericht zu dekorieren"). Aber wenn es um gebratenen Reis geht, ist die Garnitur genauso wichtig wie alle anderen Zutaten.

Etwas gerösteter Sesam oder frische Kräuter wie Minze, Basilikum, Koriander oder Perilla (Shiso) verleihen gebratenem Reis Textur und einen frischen Feinschliff. Je nach Geschmack kannst du auch mit eingelegten Chilis, Kimchi oder frischer Gurke experimentieren, also lass deiner Kreativität freien Lauf und verwende, was du gerade in deiner Küche hast.

5 hilfreiche Antworten auf deine Fragen rund um gebratenen Reis

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1. Wie viele Kalorien hat gebratener Reis und ist er gesund?

Das ist eine gute Frage, doch leider gibt es keine eindeutige Antwort darauf, denn was bedeutet "gesund" überhaupt? Ich persönlich lebe eher nach dem Motto "alles in Maßen genießen", aber natürlich kann das jeder für sich entscheiden. Die beste Antwort, die ich an dieser Stelle geben kann, ist, dass gebratener Reis wahrscheinlich nicht in jedes Gesundheitsbewusstsein passt. Zum einen wäre da Öl, das zum Braten verwendet wird – beim Kochen kannst du aber immerhin selbst bestimmen, wie viel du davon verwendest und die Menge auf ein Minimum reduzieren. Da Reis einen hohen glykämischen Index hat, macht er dich nicht lange satt, auch wenn Proteine und Gemüse das Gericht aufpeppen. Generell solltest du immer bedenken, dass selbstgemachter gebratenener Reis natürlich viel besser für dich ist als wenn du ihn beim Imbiss um die Ecke kaufst. So hast du die Kontrolle darüber, was in deiner Pfanne landet und was nicht. Wie so oft ein Grund, öfter selber zu kochen - wir helfen dir gern dabei.

Hier sind 5 schnelle Tipps, um deinen gebratenen Reis noch "gesünder" zu machen:

  1. Achte auf einen höheren Nährstoffgehalt und verwende Proteine und Gemüse mit weniger Fett, z. B. Hähnchenbrust, Garnelen, Krabben, Edamame (Sojabohnen), Karotten, Brokkoli, Erbsen, Spinat oder Tomaten.
  2. Verwende Sesamöl (oder ein anderes gesundes Öl wie Kokosöl) zum Braten – so schaffst du eine aromatische Grundlage für deinen Reis und kannst weniger Öl verwenden, ohne dabei an Geschmack einzubüßen.
  3. Gib viele Aromaten dazu, um einen kräftigen Geschmack zu erhalten und versuche, komplett auf Soßen zu verzichten.
  4. Garniere und serviere gebratenen Reis mit frischen Kräutern und Zutaten wie Gurke und Kimchi. Das sorgt für extra Aroma und einen höheren Nährstoffgehalt.
  5. Ersetze weißen Reis durch braunen Reis, Basmatireis oder sogar andere gesunde Getreidesorten, die einen geringeren glykämischen Index haben.

2. Wie lange halten sich die Reste im Kühlschrank?

Mehr ist nicht immer mehr – das trifft besonders bei gebratenem Reis zu. Kleinere bis mittlere Portionen haben viel mehr Platz zum Bratwn in deinem Wok (oder der größten Pfanne, die du finden kannst) und führen deswegen auch zu den besten und geschmackvollsten Resultaten. Wenn du nun Reste über hast, ist das natürlich auch okay! Du kannst sie im Kühlschrank bis zu 3 Tage lang aufbewahren und wie unten beschrieben wieder aufwärmen.

3. Wie lange halten sich die Reste im Gefrierschrank?

Im Idealfall frierst du gebratenen Reis gar nicht erst ein, denn er schmeckt am besten, wenn das Gemüse frisch zubereitet ist und kann maximal nach drei Tagen noch aufgewärmt werden. Aber eingefroren und aufgetaut? Lieber nicht! Versuche also, nur soviel zuzubereiten wie du auch essen kannst. Dieses Gericht ist so schnell zubereitet, dass es wirklich keinen Grund gibt, es für später einzufrieren.

4. Wie wärmt man gebratenen Reis wieder auf?

Um den Reis wieder zu erwärmen, solltest du dich einfach ans Originalrezept halten. Nimm eine große Pfanne oder einen Wok, erhitze einen Schuss Öl darin, gib den Reis dazu und schwenke ihn konstant darin. Das Ganze sollte nicht länger als 5 Minuten dauern.

5. Kann man gebratenen Reis kalt essen?

Ich komme schon fast nicht mehr mit dem Zählen hinterher, wie oft ich mitten in der Nacht zum Kühlschrank gelaufen bin, um die Reste meines Mittagessens kalt und direkt aus der Dose zu essen. Dennoch schmecken manche Gerichte kalt besser als andere und gebratener Reis gehört definitiv zu den Gerichten, die heiß aus der Pfanne am besten sind. Kalt ist er natürlich auch essbar, aber da er nur ein paar Utensilien und weniger als 10 Minuten braucht, würde ich sagen, dass es sich lohnt, ihn frisch zuzubereiten. Wenn du anderer Meinung bist, kannst du ihn natürlich gerne auch kalt verspeisen.

Die 7 goldenen Regeln für perfekten gebratenen Reis

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Gebratener Reis ist eine (ziemlich) einfache Kombination aus Zutaten, daran gibt es keine Zweifel. Was ihn so besonders macht, ist wie er zubereitet wird. Darüber gibt es unzählige Mythen und Gerüchte – ich war genauso skeptisch wie du es vielleicht bist. Aber ich habe mich auf die Suche nach den häufigsten Fehlern gemacht, um am Ende die ultimative Liste der goldenen Regeln zusammenzustellen und möchte, dass du von meiner harten Arbeit profitierst und sie dir zu Herzen nimmst. Einverstanden?

1. Verwende ausgetrockneten Reis

Ja, du hast richtig gehört. Für die perfekte Konsistenz solltest du bereits einen Tag vorher eine Portion Reis kochen, auf einem Backblech verteilen und abkühlen lassen. Danach verstaust du den Reis in einem luftdichten Behälter oder wickelst ihn in Frischhaltefolie und lässt ihn im Kühlschrank ruhen. Bevor du den Reis dann in den Wok oder die Pfanne gibst, kannst du ihn mit den Händen vorsichtig in kleinere und größere Stücke, sowie einzelne Körner brechen.

Wenn du keine Zeit oder Geduld für diesen Schritt hast, kannst du notfalls auch frischen Reis verwenden. Verteile ihn auf einem Backblech während du die anderen Zutaten vorbereitest – so kann die Flüssigkeit auf der Oberfläche der Körner verdunsten.

2. Arbeite mit leichter Hand

Wie ich bereits sagte, solltest du Reis nicht in Sojasauce oder ähnlichen Soßen ertränken. Verwende immer nur eine kleine Menge an Gewürzen und Soßen und schmecke nach jeder Zugabe ab, um den perfekten umami Geschmack zu erhalten.

Presse den Reis oder die Eier nicht am Boden der Pfanne fest. Gebratener Reis sollte leicht und locker sein – wenn du die Reiskörner zerdrückst, hältst du sie davon ab aneinander zu haften. Auch das Ei sollte luftig sein und dünne Fäden oder kleine Stückchen formen. Um das zu erreichen, muss dein Wok oder deine Pfanne sehr heiß sein. Wenn du nun mit einem Kochlöffel oder einem Pfannenwender stetig rührst und das Ei auflockerst, bekommt er genau die richtige Konsistenz.

3. Die Magie einer Prise Zucker

Damit ein paar der Reiskörner besonders knusprig werden und sogar karamellisieren, solltest du einen Teelöffel Zucker dazugeben. Schon diese kleine Menge reicht aus, wenn deine Pfanne glühend heiß ist. Warum das so wichtig ist, erkläre ich dir im nächsten Tipp.

4. Koche in einer großen Pfanne mit hoher Hitze

Ein Wok ist das ideale Utensil, um gebratenen Reis zuzubereiten, denn er bietet genug Platz, um den Reis zu schwenken und verhindert so, dass die Körner anbrennen. Alle Zutaten bekommen so gleichmäßig Hitze – da kann eine normale Bratpfanne kaum mithalten. Wenn du, genau wie ich, jedoch keinen Wok besitzt, solltest du immer zur größten Pfanne in deiner Küche greifen. Falls die Portion, die du zubereiten willst, nur gerade so in diese Pfanne passt, lohnt es sich, den Reis portionsweise zuzubereiten, denn nur mit ausreichend Platz wird er perfekt braten.

Du hast die größte Pfanne gefunden? Dann erhitze sie über mittlerer bis hoher Hitze und halte die Temperatur konstant. Verwende ein Pflanzenöl nach Wahl (oder ein anderes Öl mit einem hohen Siedepunkt – unser Artikel über Öl verrät dir mehr) und gebe den Reis in der Pfanne. Danach heißt es: schwenken, schwenken schwenken! Jedes Reiskorn sollte mit dem Öl in Kontakt kommen und davon ummantelt sein. Nur so bräunt und röstet der Reis optimal. Das kann eine Weile dauern, ist aber essentiell, also nicht voreilig mit dem Schwenken aufhören.

Wenn du portionsweise kochst, solltest du den kompletten gebratenen Reis nach der letzten Portion zurück in die Pfanne geben, bevor du die restlichen Zutaten dazugibst.

5. Die Bedeutung von mise en place

Hier ist ein besonders wichtiger Tipp für gebratenen Reis, den sich jeder Koch zu Herzen nehmen sollte: Bereite deine Zutaten vor. Schneide und messe alles vorher ab und stelle es in kleinen Schüsseln bereit. Gebratener Reis benötigt deine volle Aufmerksamkeit und nur so kannst du alles nach und nach in die Pfanne geben, ohne damit aufzuhören, den Reis wie ein Profi zu schwenken.

6. Halte es einfach

Die Versuchung, gebratenen Reis stark abzuwandeln und immer mehr Zutaten dazuzugeben ist groß, doch du solltest ihr widerstehen. Statt deinen Kühlschrank oder dein Gefrierfach "auszumisten" und einfach alles in den Wok zu werfen, solltest du bewusst mit deinen Zutaten umgehen. Wie bei allen Gerichten geht es darum, ein Gleichgewicht der Aromen zu schaffen statt eine unüberlegte Mischung zusammenzustellen.

Ich empfehle dir, maximal 2 - 3 Zutaten aus jeder der Hauptkomponenten zu wählen und natürlich nur eine Sorte Reis zu verwenden. Denke daran: Oft sind die einfachsten Rezepte auch die leckersten.

Gebratener Reis nach chinesischer Art

Gebratener Reis nach chinesischer Art

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7. Timing ist alles

Ein guter gebratener Reis lebt von der richtigen Zubereitungszeit je nach Zutat. Das Ei braucht beispielsweise nur kurze Zeit, um zu garen, deshalb sollte es niemals als erstes im Wok landen. Stattdessen solltest du es zum Schluss dazugeben oder es zunächst kochen, aus dem Wok nehmen und am Ende mit dem Reis kombinieren. Allgemein kannst du dieser Daumenregel folgen, um ein Verkochen oder Verbrennen deiner Zutaten zu vermeiden: Pfanne vorheizen, Öl dazugeben (keine Sorge, es wird verrauchen, aber das ist gewollt), und anschließend mit Aromaten, Gemüse, Proteine, Reis, Gewürzen und Ei weiterkochen. Den Wok vom Herd nehmen und zum Schluss die Garnitur dazugeben.

Eine kleine Ergänzung zum Timing: Wenn du alle Zutaten in etwa auf die gleiche Größe zuschneidest, können sie gleichmäßig garen und der gebratene Reis lässt sich später auch einfacher essen (es heißt ja nicht umsonst "mundgerechte Stücke"). Du kannst auch vorgekochte Zutaten wie übrig gebliebenes Gemüse verwenden. Schwenke es einfach kurz in der Pfanne, bevor du den Reis dazugibst, damit sie erwärmen.

7 einfache Rezepte für gebratenen Reis

Jetzt, wo du nahezu alles über die Kunst des gebratenen Reis' weißt, ist es an der Zeit, mit dem Kochen loszulegen. Hier sind ein paar unserer Lieblingsrezepte aus aller Welt, inspiriert von gebratenem Reis.

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