Griechische Pommes selber machen: So gelingen Patates tiganites

Griechische Pommes selber machen: So gelingen Patates tiganites

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Maximilian Link

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Redaktionsteam bei Kitchen Stories

Knusprige Pommes frites sind ein weltweiter Favorit auf den Tellern. Die griechische Variante hebt den Klassiker allerdings auf ein völlig neues Level. Patates tiganites punkten mit einer unverwechselbaren Würze aus getrocknetem Oregano und frischem Zitronensaft. Diese Kombination weckt sofort Erinnerungen an laue Sommerabende in einer traditionellen Taverne. Meistens landen sie dort als großzügige Portion in der Mitte des Tisches. Alle greifen gemeinsam zu und teilen sich den Genuss. Genau dieses unkomplizierte Lebensgefühl lässt sich ganz einfach in die eigene Küche holen.

Patates tiganites: Das sind die original griechischen Pommes

Übersetzt bedeutet der klangvolle Name schlichtweg gebratene oder frittierte Kartoffeln. In der mediterranen Esskultur begleiten sie unzählige Gerichte. Sie passen hervorragend zu gegrilltem Gemüse oder dienen als herzhafter Snack in Kombination mit einem cremigen Dip. Der Reiz dieses Rezepts liegt keineswegs in einer aufwendigen Technik. Vielmehr überzeugt das Zusammenspiel der heißen Kartoffeln mit den aromatischen Kräutern und der erfrischenden Säure der Zitrone. Die Zitrusnote bricht die Reichhaltigkeit des Frittierfetts auf und verleiht dem Gericht eine wunderbare Leichtigkeit.

Von Natur aus kommt dieser Snack völlig ohne tierische Produkte aus. Die Basis besteht lediglich aus Kartoffeln, reichlich Pflanzenöl zum Ausbacken sowie Salz und den charakteristischen Gewürzen. Wer das Gericht um eine cremige Komponente ergänzen möchte, greift zu pflanzlichen Alternativen. Ein Topping aus zerkrümeltem Tofu mit Kräutern ahmt den klassischen Feta hervorragend nach. Alternativ bietet sich ein großzügiger Klecks pflanzliches Tzatziki oder ein intensiver Knoblauchdip an. Dadurch behält die Mahlzeit ihren frischen Charakter und sättigt gleichzeitig auf eine angenehme Art.

Die Wahl der richtigen Kartoffelsorte entscheidet maßgeblich über das Endergebnis. Festkochende oder vorwiegend festkochende Knollen behalten beim Frittieren ihre Form und zerfallen nicht. Nach dem Schneiden in gleichmäßige Stifte folgt ein entscheidender Schritt für die ideale Textur. Du legst die rohen Kartoffelstäbchen für eine Weile in kaltes Wasser. Dieser Vorgang schwemmt überschüssige Stärke aus den Randschichten der Kartoffel. Weniger Stärke an der Oberfläche bedeutet am Ende eine deutlich knusprigere Kruste. Nach dem Wasserbad trocknest du die Stifte sorgfältig mit einem sauberen Küchentuch ab. Feuchtigkeit am Frittiergut senkt die Temperatur des Öls und verhindert ein gleichmäßiges Bräunen.

Frittierte Speisen schmecken frisch aus dem Öl am besten. Sobald die Kartoffeln goldbraun sind, hebst du sie aus dem Fett und gibst sie in eine große Schüssel. Dort vermengst du sie direkt mit grobem Meersalz und reichlich getrocknetem Oregano. Die Resthitze aktiviert die ätherischen Öle der Kräuter und verströmt einen intensiven Duft in der Küche. Den Zitronensaft träufelst du erst unmittelbar vor dem Servieren über die Portion. So weicht die Kruste nicht auf und bleibt maximal knusprig. Am besten stellst du zusätzliche Zitronenspalten auf den Tisch. Ein knackiger Salat aus Tomaten und Gurken rundet das mediterrane Erlebnis ab. Am meisten Freude macht das Essen übrigens ganz unkompliziert mit den Händen.

Lust auf mehr kreative Pommes-Ideen? Dann probier doch auch die Schwarzwurzel-Pommes mit Haselnuss-Gremolata – eine raffinierte Variante mit nussigem Topping und besonderem Aroma. Wer den Klassiker liebt, sollte unbedingt Pommes frites selbst herstellen und sich knusprigen Kartoffelgenuss direkt nach Hause holen. Und für eine originelle Gemüse-Alternative empfehlen wir die knusprigen Auberginen-Pommes mit Limetten-Dill-Dip – würzig, frisch und perfekt zum Snacken. Guten Appetit!

Aufwand
Einfach 👌
Zubereitung
0 Min.
Backzeit
35 Min.
Ruhezeit
0 Min.

Zutaten

2Portionen
400 g
Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
½ l
neutrales Öl zum Frittieren
TL
Zitronenabrieb
Salz nach Geschmack
Pfeffer nach Geschmack
Zitronenspalten zum Servieren
veganer Feta
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  • Schritte 1/6

    • 400 g Kartoffeln

    Schäle die Kartoffeln nach Geschmack oder wasche sie gründlich. Schneide sie in gleichmäßige Stifte.

  • Schritte 2/6

    Lege die Kartoffelstifte 10-15 Minuten in kaltes Wasser. Gieße sie anschließend ab und tupfe sie mit einem sauberen Küchentuch sehr gründlich trocken.

  • Schritte 3/6

    • ½ l neutrales Öl zum Frittieren

    Erhitze das Öl in einem großen Topf oder einer Fritteuse auf etwa 160 °C. Frittiere die Kartoffeln portionsweise 5-6 Minuten vor, bis sie weich, aber noch hell sind. Nimm sie heraus und lass sie kurz abtropfen.

  • Schritte 4/6

    Erhöhe die Temperatur auf etwa 180 °C. Frittiere die Kartoffeln ein zweites Mal 3-4 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind.

  • Schritte 5/6

    • ½ TL getrockneter Oregano
    • TL Zitronenabrieb
    • Salz nach Geschmack
    • Pfeffer nach Geschmack

    Gib die heißen Pommes in eine Schüssel und würze sie sofort mit Salz, Pfeffer, Oregano und Zitronenabrieb.

  • Schritte 6/6

    • Zitronenspalten zum Servieren
    • veganer Feta

    Serviere die Patates tiganites mit Zitronenspalten und veganem Feta.

  • Guten Appetit!

    Griechische Pommes selber machen: So gelingen Patates tiganites

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