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Onigirazu
Wer den Geschmack von Maki und Nigiri schätzt, findet in der gefüllten Reis-Tasche Onigirazu eine unkomplizierte Variante für den Alltag. Statt kleine Rollen aufwendig mit einer Bambusmatte zu formen, stapelst du die Zutaten hier einfach übereinander. Das Ergebnis erinnert optisch an ein gut gefülltes Pausenbrot, liefert aber die typischen Aromen der japanischen Küche.
Onigirazu sind perfekt für Bentoboxen
Als Mittagessen im Büro oder unterwegs spielen die handlichen Pakete ihre Stärken voll aus. Du entscheidest selbst, was zwischen die Reisschichten kommt. Neben rohem Lachs oder Thunfisch in Sushi-Qualität eignen sich gebratener Tofu, knuspriges Hähnchen oder japanisches Omelett hervorragend als Proteinquelle. Knackiges Gemüse wie Gurke, Karottenstifte oder cremige Avocado bringen Textur in die Füllung.
Die Zubereitung lässt sich problemlos in den Vorabend verlegen. Fest in Folie verpackt übersteht der Reis-Snack die Nacht im Kühlschrank, ohne auszutrocknen. Zwar ist das Nori-Blatt direkt nach dem Falten noch etwas knuspriger, aber durch das Durchziehen verbinden sich die Aromen der Füllung optimal mit dem Reis.
Die Basis bildet klassischer Rundkornreis, der durch seine Stärke nach dem Kochen gut zusammenklebt. Wichtig ist aber, die Körner zunächst gründlich unter kaltem Wasser zu waschen, bis dieses klar bleibt. Das entfernt überschüssige Stärke und verhindert eine matschige Konsistenz. Nach dem Garen würzt du den Reis lauwarm mit einer Mischung aus Reisessig, Zucker und Salz. Diese Marinade sorgt für den charakteristischen, leicht säuerlichen Geschmack und macht die Körner haltbarer.
Für den Zusammenbau breitest du ein großes Stück Folie auf der Arbeitsfläche aus und legst ein getrocknetes Algenblatt diagonal darauf. Die raue Seite des Nori zeigt dabei nach oben. Nun verteilst du eine Portion des abgekühlten Reises mittig in Form eines Quadrats. Die Kanten dieses Reis-Quadrats richten sich nach den geraden Seiten des Algenblatts aus. Auf dieses Fundament stapelst du deine vorbereiteten Zutaten. Achte darauf, flache Schichten zu bilden, damit das Paket später nicht zu hoch wird. Den Abschluss bildet eine weitere dünne Schicht Reis. Jetzt klappst du die vier Ecken des Nori-Blatts nacheinander straff über die Füllung. Und schon kannst du es dir schmecken lassen!
Lust auf noch mehr solcher kreativen Ideen? Probiere auch handgerolltes Sushi, knusprig frittiertes Sushi oder Sushi-Reisbällchen.
Zutaten
Schritte 1/9
- 125 g Reis
- ½ TL Salz
- 2 EL Reisessig
Wasche den Reis gründlich unter kaltem Wasser ab, bis das Wasser klar ist. Koche den Reis gemäß Packungsanleitung mit dem Salz. Verrühre den gekochten Reis anschließend mit dem Reisessig.Tipp: In einem Reiskocher 🛒 bereitest du Reis besonders stressfrei und lecker zu.
Schritte 2/9
- ½ Handvoll frischer Spinat
- ½ Avocado
- 100 g Tofu
- 140 g getrocknete Tomaten
Wasche den Spinat und lass ihn gut abtropfen. Halbiere die Avocado und entferne den Kern. Löffle das Fruchtfleisch aus ihr heraus und schneide es in Streifen. Schneide den Tofu in Streifen. Tropfe die Tomaten ab und schneide sie, falls nötig, etwas klein.
Schritte 3/9
Bereite ein Stück Frischhaltefolie vor, das etwas größer als die Noriblätter ist.
Schritte 4/9
- 2 Noriblätter
Platziere ein Noriblatt so vor dir, dass eine Ecke auf dich zeigt. Gib 1-2 EL Reis mittig auf das Blatt, drücke ihn platt und forme ein kleines Quadrat daraus. Die Ecken des Reisquadrats sollten dabei zu den langen Seiten des Noriblattes zeigen, nicht auf die Ecken.
Schritte 5/9
- 100 g Frischkäse
Streiche etwas Frischkäse auf den Reis. Gib die getrockneten Tomaten, einige Tofuscheiben und den Spinat darauf. Verteile zum Schluss wieder ein wenig Reis als letzte Schicht darüber.
Schritte 6/9
Falte die obere und untere Ecke des Noriblattes vorsichtig zur Mitte und drücke sie aufeinander. Benetze deine Finger dazu mit etwas Wasser, damit die Blätter besser aneinander haften bleiben.
Schritte 7/9
Falte nun die beiden seitlichen Ecken zur Mitte und drücke sie fest. Pass auf, dass das Blatt dabei nicht einreißt.
Schritte 8/9
Drehe das Päckchen um und falte die Frischhaltefolie darüber. Presse das Onigirazu dabei ruhig etwas zusammen, sodass du am Ende ein kleines Paket erhältst.
Schritte 9/9
Nach einigen Minuten wird das Noriblatt durch die Feuchtigkeit im Reis etwas elastischer und du kannst das Päckchen in der Mitte zerteilen.
Guten Appetit!
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