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Veganes Kartoffel-Sushi mit cremigem Püree und knackigem Gemüse
Klassisches Sushi wird traditionell mit gesäuertem Rundkornreis zubereitet. Wenn du Lust auf eine kreative Abwechslung hast, kannst du die japanische Spezialität aber auch völlig neu interpretieren. Die Idee mag im ersten Moment ungewohnt wirken, funktioniert in der Praxis jedoch hervorragend. Anstelle der üblichen Reisschicht bestreichst du die dunklen Algenblätter mit einem feinen Kartoffelstampf. Zusammen mit frischen Gemüsestreifen und einer leichten Schärfe entsteht so ein rein pflanzlicher Snack, der auf jedem Buffet sofort die Blicke auf sich zieht.
Kartoffel-Sushi in vegan: Knolle trifft Noriblatt
Diese Variante versteht sich nicht als authentisches asiatisches Gericht. Vielmehr handelt es sich um ein spielerisches Fusion-Rezept, das vertraute heimische Zutaten in eine neue Form bringt. Die Basis bildet ein fester Brei aus mehligkochenden Kartoffeln. Diese Sorten enthalten besonders viel Stärke und zerfallen beim Kochen fast von selbst. Dadurch lassen sie sich nach dem Abgießen mühelos zu einer glatten Masse verarbeiten. Wichtig ist dabei, die Knollen noch im heißen Zustand zu stampfen. So verhinderst du eine zähe Konsistenz und erhältst eine wunderbar weiche Textur.
Für die geschmeidige Bindung rührst du ungesüßten Sojajoghurt unter die gestampften Kartoffeln. Er ersetzt herkömmliche Milchprodukte und steuert eine feine Säure bei, die an den typischen Geschmack von Sushi-Essig erinnert. Achte darauf, die Masse nicht zu flüssig anzurühren. Sie muss fest genug sein, um später beim Aufrollen nicht an den Seiten herauszuquellen. Gleichzeitig sollte sie sich leicht und gleichmäßig auf den empfindlichen Noriblättern verstreichen lassen. Ein gut abgeschmecktes Püree bildet das perfekte Fundament für die knackige Füllung.
Im Zentrum der Rollen platzierst du eine bunte Gemüsemischung. Karotten, Stangensellerie und Gewürzgurken schneidest du dafür in sehr feine und gleichmäßige Stifte. Diese Schnitttechnik sorgt dafür, dass sich die Zutaten später problemlos einrollen lassen und beim Essen einen angenehmen Biss bieten. Die Gurken bringen zusätzlich eine herzhafte Würze mit. Wer es etwas schärfer mag, streicht vorher etwas Wasabipaste auf das Püree. Gehe hierbei behutsam vor. Eine winzige Menge reicht völlig aus, um dem Gericht eine typisch japanische Note zu verleihen, ohne die milden Kartoffeln geschmacklich zu überlagern.
Beim Zusammenrollen gehst du genauso vor wie bei der klassischen Zubereitung mit Reis. Lass am oberen Rand des Algenblattes einen schmalen Streifen frei. Befeuchte diesen leicht mit Wasser, damit die Rolle am Ende gut verschlossen bleibt. Übe beim Aufrollen einen sanften und gleichmäßigen Druck aus. So verbindet sich das Püree optimal mit dem Gemüse und dem Noriblatt. Zum Schneiden verwendest du am besten ein sehr scharfes Messer mit einer leicht angefeuchteten Klinge. Das verhindert, dass die stärkehaltige Masse anhaftet. Serviere die fertigen Häppchen ganz unkompliziert mit Sojasauce oder einer cremigen veganen Mayonnaise.
Lust auf mehr kreative Sushi-Inspiration? Dann probier doch auch das Nori-Sandwich – praktisch, abwechslungsreich gefüllt und perfekt für unterwegs. Wer Lust auf eine besondere Variante hat, wird die Hirse-Maki lieben, die mit einer spannenden Alternative zu klassischem Sushi-Reis überzeugen. Und für alle, die Sushi mal ganz neu erleben möchten, ist der Sushi-Burger eine originelle und besonders eindrucksvolle Idee. Guten Appetit!
Zutaten
Schritte 1/9
- ½ kg Kartoffeln
Schäle die Kartoffeln, schneide sie in grobe Würfel und koche sie in Salzwasser 15-20 Minuten sehr weich.
Schritte 2/9
Gieße die Kartoffeln ab und lass sie kurz ausdampfen. Presse sie durch eine Kartoffelpresse oder stampfe sie sehr fein.
Schritte 3/9
- Salz
- 40 g ungesüßter Sojajoghurt
- 2 EL Reisessig
- schwarzer Pfeffer
Verrühre das Kartoffelpüree mit Sojajoghurt, Essig, Salz und Pfeffer. Die Masse sollte cremig, aber nicht zu weich sein. Lass sie kurz abkühlen, bis sie nur noch lauwarm ist.
Schritte 4/9
- 25 g Gewürzgurken
- 25 g Möhren
- 25 g Stangensellerie
Schneide Gewürzgurken, Möhren und Stangensellerie in feine, lange Streifen.
Schritte 5/9
- 2 Noriblätter
Lege ein Noriblatt mit der rauen Seite nach oben auf eine Sushi-Matte oder ein Brett. Verstreiche das Kartoffelpüree dünn auf etwa der unteren Hälfte des Noriblatts.
Schritte 6/9
- ½ TL Wasabipaste
Gib nach Geschmack einen sehr(!) dünnen Streifen Wasabipaste auf das Püree. Lege die Gemüse- und Gurkenstreifen quer darauf.
Schritte 7/9
Rolle das Noriblatt von unten eng auf. Feuchte den oberen Rand leicht mit Wasser an, damit die Rolle besser hält.
Schritte 8/9
Schneide die Rolle mit einem scharfen, leicht angefeuchteten Messer in etwa 3 cm dicke Stücke. Wiederhole den Vorgang mit den übrigen Noriblättern.
Schritte 9/9
- Sojasauce
- eingelegter Ingwer
- Sesam
Bestreue das Kartoffel-Sushi nach Geschmack mit Sesam und serviere es mit Sojasauce und eingelegtem Ingwer.
Guten Appetit!
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