Aligot: So gelingt dir das cremige französische Kartoffelpüree

Aligot: So gelingt dir das cremige französische Kartoffelpüree

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Judith Taudien

Judith Taudien

Redaktionsteam bei Kitchen Stories

Wer an Kartoffelpüree denkt, hat meist den vertrauten Klassiker aus gestampften Kartoffeln, warmer Milch und einem ordentlichen Stück Butter im Kopf. Doch die Welt der Kartoffelbeilagen hat noch weitaus mehr zu bieten. Eine ganz besondere Variante hebt das Gericht auf ein völlig neues Level: die französische Version Aligot vereint die wohlige Wärme von Kartoffeln mit einer großzügigen Menge an geschmolzenem Käse.

Aromatisch, würzig, cremig: Probiere das französische Kartoffelpüree Aligot

Die Wurzeln dieser Spezialität liegen in der Region Aubrac im Süden Frankreichs. Ursprünglich wurde die sättigende Mahlzeit von Mönchen entwickelt, um erschöpfte Pilger auf ihrem Weg zu stärken. Sie brauchten ein Gericht, das nach einem langen Fußmarsch neue Energie lieferte und von innen wärmte. Was einst als einfache und nahrhafte Speise für Reisende begann, hat sich längst zu einem gefeierten Klassiker der französischen Landküche entwickelt. Heute musst du glücklicherweise keine weiten Strecken mehr zurücklegen, um in den Genuss zu kommen. Das Gericht passt hervorragend zu gemütlichen Abenden oder als Highlight eines festlichen Dinners.

Der wahre Zauber dieser Beilage offenbart sich in ihrer einzigartigen Textur. Während gewöhnlicher Kartoffelbrei vor allem fluffig sein soll, wird diese Käsevariante wunderbar elastisch. Sobald du den Löffel anhebst, zieht die Masse beeindruckend lange Fäden. Um diese Konsistenz zu erreichen, ist ein wenig Handarbeit gefragt. Du rührst die warme Kartoffelmasse kräftig durch und hebst nach und nach Käse unter. Zusätzlich kommen Butter und ein großzügiger Klecks Crème fraîche in die Kartoffeln.

Für das beste Ergebnis greifst du am besten zu mehligkochenden Kartoffeln. Sie zerfallen beim Kochen fast von selbst und nehmen die Milchprodukte optimal auf.

Soll es authentisch sein, dann verwende einen Tomme fraîche. Dieser leicht fermentierte und ungesalzene Kuhmilchkäse stammt direkt aus den Regionen Aubrac. Da diese spezielle Sorte hierzulande aber oft schwer zu finden ist, kannst du dir mit einer cleveren Alternative behelfen. Eine Mischung aus Gruyère und Mozzarella funktioniert ebenso wunderbar.

Serviert wird die cremige Beilage, solange sie noch richtig heiß und dehnbar ist. Sie harmoniert fantastisch mit kräftigen Fleischgerichten wie gebratenen Würstchen oder einem guten Steak.

Lust auf andere Varianten? Ebenfalls lecker sind auch ein Knoblauch-Kartoffelpüree oder ein Kartoffel-Meerrettich-Püree mit Fleischbällchen.

Aufwand
Einfach 👌
Zubereitung
45 Min.
Backzeit
0 Min.
Ruhezeit
0 Min.

Zutaten

2Portionen
½ kg
mehligkochende Kartoffeln
Salz
125 g
Tomme fraîche (oder: 150 g Mozzarella + 100 g Gruyère)
50 ml
Milch
50 g
Butter (z.B. Lidl Die Kochbutter)
½
Knoblauchzehe
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  • Schritte 1/6

    • Salz

    Schäle die Kartoffeln, schneide sie in Stücke und koche sie in gesalzenem Wasser etwa 20 Minuten weich.

  • Schritte 2/6

    • 125 g Tomme fraîche

    Schneide den Käse in gleichmäßige, kleine Stücke.

  • Schritte 3/6

    • 50 ml Milch
    • 50 g Butter (z.B. Lidl Die Kochbutter)
    • 50 ml Crème fraîche

    Gieße die gekochten Kartoffeln ab und drücke sie noch heiß durch eine Kartoffelpresse. Verrühre die Kartoffelmasse mit Milch, Butter und Crème fraîche.

  • Schritte 4/6

    • ½ Knoblauchzehe
    • Pfeffer
    • ½ Prise Muskatnuss 🛒

    Ziehe die Knoblauchzehe ab, drücke sie durch eine Knoblauchpresse und mische sie unter das Püree. Schmecke alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.

  • Schritte 5/6

    Erwärme die Kartoffelmasse bei mittlerer Hitze und rühre nach und nach den kleingeschnittenen Käse unter, bis er vollständig geschmolzen ist, eine elastische Konsistenz entsteht und sich zu Fäden ziehen lässt.

  • Schritte 6/6

    Serviere das Kartoffelpüree direkt als Beilage mit Fleisch oder Gemüse.

  • Guten Appetit!

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