Garfields Schlachtschüssel „light“

Zu wenige Bewertungen

Garfield1001

Community Mitglied

Aufwand

Einfach 👌
50
Min.
Zubereitung
0
Min.
Backzeit
0
Min.
Ruhezeit

Zutaten

Portionen:-2+
300 g Sauerkraut
1 EL Rapsöl
Viertel Zwiebel
2 Scheiben Geräucherter Speck
1 TL Kümmel
Wacholderbeeren
100 ml Riesling Wein
Blutwürste
Leberwürste
2 Scheiben Wammerl roh
Pellkartoffeln
Salz und Pfeffer nach Bedarf
2 EL Meerrettich aus dem Glas
  • Schritt 1/9

    Für das Sauerkraut eine viertel Zwiebel in einem Castrol (Stieltopf) sanft andünsten und die fein geschnittenen Speckscheiben kurz mitrösten.

    Für das Sauerkraut eine viertel Zwiebel in einem Castrol (Stieltopf) sanft andünsten und die fein geschnittenen Speckscheiben kurz mitrösten.

  • Schritt 2/9

    Sauerkraut kenn ich auf zwei Arten. Entweder ein bayerisches Kraut dass üppig mit Speck sehr lange gekocht wird und immer wieder aufgewärmt wird. So ein Kraut gibts zum Beispiel in der „Regensburger Wurstkuchl“ zu den berühmten Regensburger Bratwürsteln oder ein leichtes Sauerkraut ( Choucroute ) wie man es im Elsass liebt. Hier die Zwiebel und den Speck nur leicht andünsten, Sauerkraut hinzufügen und mit Riesling aufgießen. Kümmel und Wacholder dazu und wirklich nur kurz 5-7 Min kochen.

    Sauerkraut kenn ich auf zwei Arten. Entweder ein bayerisches Kraut dass üppig mit Speck sehr lange gekocht wird und immer wieder aufgewärmt wird. So ein Kraut gibts zum Beispiel in der „Regensburger Wurstkuchl“ zu den berühmten Regensburger Bratwürsteln oder ein leichtes Sauerkraut ( Choucroute ) wie man es im Elsass liebt. Hier die Zwiebel und den Speck nur leicht andünsten, Sauerkraut hinzufügen und mit Riesling aufgießen. Kümmel und Wacholder dazu und wirklich nur kurz 5-7 Min kochen.

  • Schritt 3/9

    Die „Pellkartoffeln“ waschen und im Wasser oder im Dämpfer ca. 25 Minuten weich kochen. Bei uns bieten die Kartoffelbauern winzige festkochende Saatkartoffeln an die man nur waschen muss und die Schale mitessen kann. Sind dann eigentlich keine Pellkartoffeln mehr 🤔🤓

  • Schritt 4/9

    Schnell,leicht u. lecker kann man das rohe Wammerl (auch Brüstl, Wellfleisch genannt) im Backrohr zubereiten. Wenig salzen und pfeffern, Kümmel dazu, in einer Schale oder auf dem Backblech ca. 25 Minuten bei 200° C mit Umluft garen. Wird so lecker wie auf dem Bild. Manche kochen es auch im Kraut mit, das Fleisch wird dann aber blass und nicht knusprig. Die Schlachtplatte nenn ich auch deshalb light, weil das Fleisch getrennt gekocht, nur mit 1-2 Tropfen Öl alles leicht und wenig fettig ist.

    Schnell,leicht u. lecker kann man das rohe Wammerl (auch Brüstl, Wellfleisch genannt) im Backrohr zubereiten. Wenig salzen und pfeffern, Kümmel dazu, in einer Schale oder auf dem Backblech ca. 25 Minuten bei 200° C mit Umluft garen. Wird so lecker wie auf dem Bild. Manche kochen es auch im Kraut mit, das Fleisch wird dann aber blass und nicht knusprig. Die Schlachtplatte nenn ich auch deshalb light, weil das Fleisch getrennt gekocht, nur mit 1-2 Tropfen Öl alles leicht und wenig fettig ist.

  • Schritt 5/9

    Die Blut- und Leberwürste kann man im Wasser oder im Kraut mitkochen. Wenn sie jedoch im Kraut oder Wasser platzen hat man ein ziemliches Gemantsche, dass nicht nur recht unansehlich ist, sondern auch geschmacklich leidet. Ich erhitze sie daher auch getrennt in einem billigen Kartoffeldämpfer. Hier reichen da sie ja schon gekocht sind locker 5 Minuten zum richtig heiß werden. Aber nicht vergessen die Würste vorher mehrfachmal mit der Gabel im kalten Zustand einstechen um ein platzen zu vermeiden

  • Schritt 6/9

    Den Meerettich - Österreicher und Bayern sagen auch Kren dazu - entweder fertig aus einem Glas entnehmen. Wesentlich besser aber auch schärfer und „rasser“ ist wenn man sich ein Stück Meerrettich kauft, schält und fein mit einer Küchenraspel aufreibt. Aber vorsicht, das ist eine äusserst „traurige“ Angelegenheit denn die flüchtigen Senföle des Kren haben es in sich und man kann sich mal richtig „ausheulen“ 😢😭☺️..hatte leider keinen frischen Kren zu Hause 😭😭😭

  • Schritt 7/9

    Wenn alle Schlachtschüsselbestandteile fertig zubereitet und heiß sind, die Kartoffel auf den Teller verteilen, Blut- und Leberwurst und das Wammerl schön dazu drapieren, das Sauerkraut und den rassen Kren dazu. Wers mag dem kann mn auch noch ne Pfeffermühle dazu stellen. Jetzt kann ich nur noch einen „Guat‘n“ wünschen und dieses deftige Essen mit einem kühlen Hellen runterspülen. „Deftig lebt am längsten….“😊 könnte man sagen, is ja nur light…😇🤣.

    Wenn alle Schlachtschüsselbestandteile fertig zubereitet und heiß sind, die Kartoffel auf den Teller verteilen, Blut- und Leberwurst und das Wammerl schön dazu drapieren, das Sauerkraut und den rassen Kren dazu. Wers mag dem kann mn auch noch ne Pfeffermühle dazu stellen. Jetzt kann ich nur noch einen „Guat‘n“ wünschen und dieses deftige Essen mit einem kühlen Hellen runterspülen. „Deftig lebt am längsten….“😊 könnte man sagen, is ja nur light…😇🤣.

  • Schritt 8/9

    Meine Schlachtschüssel ist deshalb light, weil in früheren Zeiten zu einem sogenannten „Kesselfleisch“ nach einer Schlachtung auch immer weitere Innereien wie Herz, Zunge und manchmal sogar Milz dazu gereicht wurde. Obwohl Innereien heutzutage beim Großteil der Bevölkerung verpönt sind, kenne ich viele bay. Landgasthöfe in Ober-, Niederbayern, Oberpfalz u. Franken wo man bei periodischen Kesselfleischessen Plätze vorbestellen muss u.sich Autoschlangen vorm Lokal bilden - ein echtes Paradoxon. 🤔🤔

    Meine Schlachtschüssel ist deshalb light, weil in früheren Zeiten zu einem sogenannten „Kesselfleisch“ nach einer Schlachtung auch immer weitere Innereien wie Herz, Zunge und manchmal sogar Milz dazu gereicht wurde. Obwohl Innereien heutzutage beim Großteil der Bevölkerung verpönt sind, kenne ich viele bay. Landgasthöfe in Ober-, Niederbayern, Oberpfalz u. Franken wo man bei periodischen Kesselfleischessen Plätze vorbestellen muss u.sich Autoschlangen vorm Lokal bilden - ein echtes Paradoxon. 🤔🤔

  • Schritt 9/9

    Ich liebe Innereien wenn sie frisch und gut zubereitet sind und halte es da ganz mit dem seligen, sehr guten Küchenkritiker aus der ZEIT dem Wolfram Siebeck, der die Meinung vertrat immer nur Steak, Filet und andere Preziosen sind nicht nur fade und langweilig, sondern auch null nachhaltig.