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Raclette-Liebe: Darf die Rinde mit ins Pfännchen?
Warum ein kleiner Schnitt beim Käse den großen Unterschied für deinen Silvester-Abend macht
Redaktionsassistent bei Kitchen Stories
Die große Käsefrage
Hast du dich auch schon mal gefragt, ob du die würzige Kruste auf deinem Raclette-Käse eigentlich mitessen darfst oder sie lieber mühsam abschneiden solltest? Wir alle lieben diesen Moment, wenn der Käse langsam über den Mais und die Pilze fließt, aber beim Blick auf die Rinde herrscht oft Unsicherheit. Die gute Nachricht ist, dass du bei echtem Walliser Raclette oder dem klassischen Raclette Suisse absolut entspannt bleiben kannst, denn diese Originale aus Rohmilch laden dich ein, die Rinde für das volle Aroma einfach mitzuschmelzen.
Augen auf beim Käsekauf
Leider sieht die Sache bei vielen Sorten aus dem Supermarktregal etwas anders aus, da deutscher oder französischer Käse oft mit dem Konservierungsstoff Natamycin behandelt wird. Dieses Antibiotikum sorgt zwar dafür, dass der Käse im Laden gut aussieht, hat aber auf deinem Teller eigentlich nichts verloren. Falls du also abgepackten Käse kaufst, schau unbedingt auf die Rückseite nach der Kennzeichnung E235 oder frage an der Käsetheke ganz gezielt nach. Eine sichere Bank ist übrigens immer Bio-Käse, denn hier sind solche Zusätze streng verboten und du kannst dein Pfännchen ohne Reue genießen.
Sicher genießen
Solltest du doch mal ein Stück mit behandelter Rinde vor dir haben, ist das absolut kein Weltuntergang für dein Dinner. Nimm dir einfach kurz die Zeit und schneide etwa einen halben Zentimeter vom Rand ab, bevor du das Pfännchen in den Ofen schiebst. So stellst du sicher, dass dein Raclette-Abend nicht nur gemütlich, sondern auch rundum gesund bleibt. Am Ende zählt schließlich nur, dass der Käse perfekt fäden zieht und du die Zeit mit deinen Liebsten voll auskosten kannst.
Verfasst am 1. Januar 2026