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„Japanese Cheesecake“ – was es mit dem Dessert-Trend auf sich hat
Joghurt und Kekse werden über Nacht zum Social-Media-Hit
Food-Trends kommen und gehen oft schneller, als man sie nachmachen kann. Und aktuell erobert ein Dessert die sozialen Netzwerke, das aus dem Wunsch nach etwas möglichst Einfachem entstanden zu sein scheint: Die Rede ist vom sogenannten „Japanese Cheesecake“.
Seinen Namen verdankt der Trend nicht japanischen Zutaten oder einer klassischen Rezeptur, sondern seinem Ursprung. Popularisiert wurde das Dessert durch japanische Creator, die die minimalistische Idee auf TikTok teilten. Das Rezept selbst kommt mit gerade einmal zwei Zutaten aus: griechischem Joghurt und Keksen. Kein Backen, keine Küchengeräte, kaum Vorbereitung.
So funktioniert der Trend
Die Idee ist schnell erklärt. Kekse, im Original Kokos-Sablés, werden direkt in einen Becher griechischen Joghurt gedrückt. Anschließend wandert das Ganze für mehrere Stunden, idealerweise über Nacht, in den Kühlschrank. In dieser Zeit saugen sich die Kekse mit Feuchtigkeit voll, werden weich und verbinden sich mit dem Joghurt zu einer kompakten, cremigen Masse. Besonders gut funktioniert die Methode mit dickem, vollfettigem griechischem Joghurt, der eine leichte Säure und eine dichte Konsistenz mitbringt.
Variationen von Kokos bis Karamell
Mit der internationalen Verbreitung des Trends ließen Abwandlungen nicht lange auf sich warten. Viele tauschten die ursprünglichen Kekse gegen Biscoff, andere griffen zu Graham Crackern oder Oreos. Je nach Keks verändern sich Süße und Aroma deutlich, die Grundidee bleibt jedoch unverändert. Das Ergebnis ist weich, schichtartig und überraschend reichhaltig, obwohl weder gebacken noch mit klassischen Cheesecake-Zutaten gearbeitet wird.
Ein Trend, der auf Einfachheit setzt
Gerade diese Schlichtheit macht das Rezept für viele attraktiv. Hinzu kommt ein Nebeneffekt, der in sozialen Netzwerken ebenfalls Anklang findet: Durch den griechischen Joghurt liefert das Dessert eine ordentliche Portion Protein und passt damit gut in den aktuellen „Proteinmaxxing“-Trend, also den Fokus auf eine erhöhte Proteinzufuhr.
Zwischen Joghurtglas und Keksverpackung entsteht so ein Dessert, das weniger durch Perfektion auffällt als durch seine unkomplizierte Idee – und genau darin liegt offenbar sein Reiz.
Foto von Marlene Kupfer
Verfasst am 27. Januar 2026
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