11 Tipps, wie du weniger Müll verursachst

Lenja

Content Operations Managerin

Die Welt mutiert zur Müllhalde und die Auswirkungen sind immens für Umwelt, Mensch und Tier. Aber im Alltag weniger Müll zu produzieren ist einfacher als du denkst! Nimm dir die folgenden Tipps zu Herzen und tue unserer Erde etwas gutes.

Hast du noch mehr Tipps, um weniger Müll im Alltag zu produzieren? Schreib sie uns in die Kommentare!

1. Stoffbeutel sind die Zukunft

Immer mehr Geschäfte lassen sich die Plastiktüte bezahlen, in einigen Ländern der Welt wurde sie bereits komplett verboten. Auch wenn Papiertüten auf den ersten Blick umweltfreundlicher erscheinen, wird bei der Herstellung mehr Energie verwendet, obwohl die Haltbarkeit und somit die Wiederverwertungsmöglichkeiten geringer sind. Also Finger weg von Plastik- und Papiertüten! Es ist allerhöchste Zeit, dir ein paar schicke Stoffbeutel zuzulegen, in denen du deine Einkäufe stilvoll nach Hause transportieren kannst.

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2. Plastikflut im Supermarkt

Während momentan vielerorts versucht wird, Plastiktüten von der Kasse zu verbannen, sieht es in anderen Abteilungen des Supermarkts nicht gerade besser aus. Wenn Obst und Gemüse nicht schon in Plastik abgepackt wird, liegen oft Plastiktüten zum Abwiegen und Einpacken bereit. Verzichte einfach auf die Tüte und klebe den Sticker der Waage direkt aufs Obst und Gemüse oder benutze deinen eigenen Beutel.

Mittlerweile haben auch einige kleine Läden eröffnet, die dem Verpackungswahn den Kampf ansagen und völlig ohne Verpackung auskommen. Hier kannst du dir zum Beispiel Müsli, Reis und Milch in Gläser abfüllen. Alternativ kannst du dich nach einem Wochenmarkt in deiner Umgebung umschauen, denn hier bekommst du leckere regionale Obst- und Gemüsesorten völlig verpackungsfrei. Oder du versuchst dich einfach mal daran selbst im Garten oder auf dem Balkon etwas anzupflanzen.

3. Mehrwegbecher statt Bechermüll

Investiere in einen Mehrwegbecher, in den du dir in Zukunft deinen Kaffee-To-Go füllen lässt. Die Auswahl ist endlos und du findest bestimmt ein schönes Modell – außerdem geben mittlerweile viele Cafés einige Cents Rabatt, wenn du deinen eigenen Becher mitbringst. Noch nicht in deinem Lieblingscafé? Dann schlag es doch bei deinem nächsten Besuch einfach vor!

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4. Adieu Einwegprodukte

Versuche in deiner Küche weniger Müll zu produzieren, in dem du zum Beispiel statt Papierservietten schöne Stoffservietten benutzt oder dir statt Plastikstrohhalmen wiederverwendbare Modelle aus Edelstahl oder Bambus zulegst. Anstelle von Teebeuteln kannst du dir losen Tee kaufen und dir ein Teesieb zulegen und statt Küchenpapier waschbare Geschirr- oder Wischtücher verwenden oder diese aus recycelten Materialien kaufen.

5. Picknick Deluxe

Statt bei deinem nächsten Picknick oder Grillabend von Papier- oder Plastiktellern zu essen, kannst du dir ein Set Bambus– oder Emaille-Geschirr zulegen, an dem du langfristig Freude hast und von denen es sich sowieso viel besser essen lässt. Oder du investiert gleich in einen richtigen Picknickkorb – so hast du immer alles beisammen und nie wieder Transportprobleme!

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6. Kaffee-Kapsel-Katastrophe

Kapselmaschinen schneiden in Bezug auf die Umweltfreundlichkeit besonders schlecht ab. Die Herstellung der Aluminium-Kapseln ist sehr energieaufwändig und bislang existiert einzig und allein in der Schweiz ein richtiges Rückgabesystem dafür. Wenn du deine Kapselmaschine dennoch nicht missen möchtest, kannst du dich nach biologisch abbaubaren Alternativen umsehen oder dir Edelstahl Kapseln zulegen, in die du deinen Lieblingskaffee füllen kannst.

7. Selbstgemacht statt abgepackt


Statt dich mit einem verzehrfertigen und in Plastik verpackten Salat aus dem Supermarkt zufriedenzugeben, bei dem oft schon Blätter welk sind und das Dressing nur so vor künstlichen Aromen und Geschmacksverstärkern strotzt, empfehlen wir dir, Salat lieber selber zu machen.

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Verpackt in einer Bento-Box kannst du all deine liebsten Zutaten zusammenstellen und sicher transportieren. Alternativ tust du dich mit deinen Arbeitskollegen zusammen, jeder bringt etwas mit und ihr schnippelt euch in der Pause gemeinsam einen leckeren Salat.

8. Konserviere den Sommer

Unsere Omas haben es uns vorgelebt und wir können uns eine Scheibe davon abschneiden! Statt zum Beispiel Tomaten aus der Dose zu kaufen, kannst du sie auch ganz einfach im Sommer frisch einkaufen, einkochen und den ganzen Winter davon essen. Es ist kinderleicht, schmeckt deutlich besser und du sparst dir sogar den Gang zum Supermarkt.

9. Früchte pur

Wenn du dir häufig Smoothies oder Säfte kaufst, solltest du vielleicht über den Erwerb eines Standmixers oder Entsafters nachdenken, denn so sparst du nicht nur Geld sondern auch große Mengen Verpackungsmüll. Abgefüllt in ein Einmachglas machen sie optisch richtig was her – und geschmacklich natürlich sowieso, schließlich bestimmst du was reinkommt!

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Wenn dich dann doch mal unterwegs das Verlangen überkommen sollte, solltest du der Umwelt zuliebe immer eine Glasflasche der Plastikverpackung bevorzugen.

10. Adé Mindesthaltbarkeitsdatum

Das Mindesthaltbarkeitsdatum sagt nicht, wann ein Produkt abläuft und nicht mehr verzehrbar ist, sondern wie lange es auf jeden Fall haltbar ist.

Oftmals sind die Produkte aber auch weit über das Datum hinaus genießbar. Trotzdem landen sie oftmals im Müll, da der Verbraucher davon ausgeht, dass er es nicht mehr verzehren sollte. Nun wird sogar schon darüber diskutiert, das Mindesthaltbarkeitsdatum abzuschaffen, weil es dazu führt, dass mehr als 40% unserer Lebensmittel fälschlicherweise weggeworfen werden.

Verlasse dich auf deine Sinne, um herauszufinden ob ein Produkt noch gut ist. Solange du keinerlei Unterschied bei Aussehen, Geruch oder Geschmack wahrnimmst, kannst du definitiv zugreifen!

11. Nachfüllverpackungen

Oftmals gibt es für Putz- oder Waschmittel, Flüssigseife oder Gewürze in Nachfüllverpackungen, die weniger Umverpackung haben als das Original zum Beispiel in dem der Plastik Sprühaufsatz oder Streuer nicht dabei ist. Du tust der Umwelt einen großen Gefallen, wenn du sie kaufst und zuhause einfach umfüllst.