Florentiner Apfelkuchen mit Mandelkruste

Florentiner Apfelkuchen mit Mandelkruste

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Nele Schröder

Nele Schröder

Redaktionsteam bei Kitchen Stories

Apfelkuchen gehört zu den absoluten Klassikern in jeder Backstube. Wenn du den zeitlosen Favoriten auf ein neues Level heben möchtest, verleihst du ihm eine knusprige Haube aus karamellisierten Mandeln. Genau das passiert bei diesem Rezept. Der Kontrast aus weichen, saftigen Früchten und einer knackigen Nusskruste macht das Gebäck zu einem echten Highlight auf der Kaffeetafel.

Backe noch heute Florentiner Apfelkuchen

Die Inspiration für den Florentiner Apfelkuchen stammt von dem bekannten Kleingebäck. Traditionelle Florentiner sind flache, knusprige Plätzchen aus einer süßen Masse mit Nüssen und Karamell. Oft werden sie zusätzlich in Schokolade getaucht. Wir nehmen diese charakteristische, röstige Mandelschicht und setzen sie direkt auf einen fruchtigen Kuchen. Geröstete Nüsse und säuerliche Früchte ergänzen sich hervorragend und ergeben zusammen ein wunderbares Geschmacksbild.

Der Aufbau des Florentiner Apfelkuchens besteht aus drei Schichten. Die Basis bildet ein klassischer Mürbeteig. Er sorgt für einen buttrigen, mürben Boden, der der feuchten Füllung problemlos standhält.

Auf den Boden kommt eine großzügige Schicht aus frischen Äpfeln, die mit etwas Zimt verfeinert werden. Äpfel geben beim Backen naturgemäß Flüssigkeit ab, weshalb der stabile Mürbeteigboden so wichtig ist. Für die Füllung greifst du am besten zu festen Backäpfeln. Sorten mit einer leichten Säure balancieren die Süße der Honig-Mandel-Kruste optimal aus. Da Äpfel als Lagerware das ganze Jahr über gut verfügbar sind, bist du an keine bestimmte Saison gebunden. Alternativ lässt sich das Rezept auch wunderbar mit festen Birnen oder entsteinten Kirschen abwandeln.

Den Abschluss bildet die namensgebende Mandelschicht. Dafür werden gehobelte Mandeln mit Honig und Butter vermengt. Im Ofen schmilzt diese Mischung und karamellisiert zu einer goldbraunen, knusprigen Decke. Gegen Ende der Backzeit solltest du den Kuchen gut im Blick behalten. Die Mandeln können recht schnell von einer perfekten Röstung zu dunkel wechseln. Sobald die Oberfläche gleichmäßig goldbraun leuchtet, ist der Florentiner Apfelkuchen fertig.

Backe direkt weiter und mache auch einen Aprikosen-Lavendel-Crumble, eine Nektarinentarte oder einen Bananen-Zimtkuchen.

Aufwand
Einfach 👌
Zubereitung
120 Min.
Backzeit
45 Min.
Ruhezeit
0 Min.

Zutaten

2Stück
Für den Boden:
41⅔ g
Mehl
Prise
Salz
11⅔ g
Zucker
20⅞ g
Butter (z.B. Lidl Die Kochbutter) (plus mehr für die Form)
Für die Füllung:
133⅓ g
Äpfel
EL
Zucker
Bio-Zitrone
EL
Mehl
Für das Topping:
16⅔ g
Butter (z.B. Lidl Die Kochbutter)
10 g
Zucker
½ EL
Honig
25 g
gehobelte Mandeln
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  • Schritte 1/7

    Verknete die Zutaten für den Boden miteinander und forme den Teig zu einer Kugel. Stelle diese kalt, während du den Rest vorbereitest.

  • Schritte 2/7

    Schäle die Äpfel, viertele und entkerne sie. Schneide die Apfelviertel in dünne Spalten. Vermische sie mit dem Zucker, Zimt, 1 EL Saft und der Schale der halben Zitrone und dem Mehl.

  • Schritte 3/7

    Rolle den Teig aus und lege eine gefettete und mit Backpapier ausgeschlagene Springform damit aus. Ziehe ihn am Rand etwas hoch. Stich den Teig mehrfach mit einer Gabel ein. Verteile die Apfelfüllung darauf.

  • Schritte 4/7

    Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.

  • Schritte 5/7

    Koche die Butter mit Zucker und Honig für das Topping in einem kleinen Topf auf. Lass das Ganze für etwa 2-3 Minuten einkochen. Nimm den Topf vom Herd und rühre die Mandeln unter. Verteile die Masse auf den Äpfeln.

  • Schritte 6/7

    Backe den Kuchen für 45 Minuten.

  • Schritte 7/7

    Nimm ihn dann aus dem Ofen und löse ihn sogleich aus der Springform. Lass ihn mindestens 1,5 Stunden auskühlen.

  • Guten Appetit!

    Florentiner Apfelkuchen mit Mandelkruste

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