© Midjourney: Dieses Bild wurde mit Hilfe einer KI erstellt.Frisches Fladenbrot vom Grillrost: So gelingt der fluffige Teig
Sobald die Temperaturen steigen, verlagert sich das Kochen nach draußen. Neben Gemüse und Fleisch landet bei vielen auch klassisches Baguette auf dem Rost. Wenn du deinen Gästen allerdings etwas Besonderes servieren möchtest, solltest du unbedingt frisches Brot direkt über der Glut backen. Ein selbstgemachter Hefeteig verwandelt sich auf dem heißen Rost in ein wunderbar luftiges Gebäck. Dazu passt eine cremige Kräuterbutter oder ein würziger Dip ganz hervorragend. Der Aufwand hält sich in Grenzen und das Fladenbrot vom Grill überzeugt garantiert alle am Tisch.
Fladenbrot vom Grill selber machen
Flache Brote gehören zu den ursprünglichsten Backwaren der Welt. In unzähligen Kulturen rund um das Mittelmeer und im Nahen Osten bilden sie seit Jahrhunderten die Basis vieler Mahlzeiten. Ob in der türkischen, arabischen oder levantinischen Küche, ein weicher Teigfladen dient oft gleichzeitig als Beilage und als Werkzeug, um Soßen oder gegrilltes Gemüse aufzunehmen.
Wenn du den Teig nun nicht im Ofen, sondern direkt auf dem Grillrost zubereitest, entsteht ein völlig neues Geschmackserlebnis. Die intensive, direkte Hitze lässt die Feuchtigkeit im Teig schlagartig verdampfen. Dadurch wirft das Brot große Blasen und geht wunderbar auf. Gleichzeitig entwickelt sich eine unverkennbare Kruste mit leichten Röstaromen und einer feinen Rauchnote, die du in einer normalen Küche kaum nachahmen kannst.
Für einen klassischen Teig benötigst du nur eine Handvoll Basiszutaten. Weizenmehl, frische oder trockene Hefe, lauwarmes Wasser und eine Prise Salz bilden das solide Fundament. Das Geheimnis eines wirklich geschmeidigen Ergebnisses liegt in der Zugabe von etwas Fett oder Milchprodukten. Ein Schuss hochwertiges Olivenöl oder ein paar Esslöffel Naturjoghurt machen die Masse deutlich elastischer.
Wichtig ist vor allem Geduld beim Kneten und Ruhen. Die Hefe braucht ausreichend Zeit, um Gase zu bilden, die den Teig auflockern. Wer möchte, knetet vor dem Backen noch fein gehackte Kräuter wie Rosmarin oder Thymian unter, um dem Ganzen eine mediterrane Richtung zu geben.
Sobald der Teig sein Volumen deutlich vergrößert hat, teilst du ihn in handliche Portionen und formst flache Fladen. Beim Grillen selbst ist die richtige Temperaturführung entscheidend. Lege die Teiglinge am besten in eine Zone mit mittlerer, direkter Hitze. Ist der Rost zu heiß, verbrennt die Außenseite, bevor das Innere durchgebacken ist.
Bestreiche die Oberfläche des Fladenbrots vom Grill vorher hauchdünn mit etwas Öl, damit nichts an den Gusseisen- oder Edelstahlstreben kleben bleibt. Nach wenigen Minuten wendest du es, sobald die Unterseite goldbraun ist und sich leicht vom Rost lösen lässt. Frisch gebacken und noch leicht warm schmeckt dieses Fladenbrot vom Grill am besten und stiehlt so manchem Hauptgang mühelos die Show.
Für Fladenbrot gibt es unglaublich viele Rezepte. Backe dir auch gleich noch ein libanesisches Fladenbrot, ein Pfannen-Fladenbrot und ein klassisches, hausgemachtes Fladenbrot.
Zutaten
Schritte 1/5
- 83⅓ g Sahnejoghurt
- 116⅔ g Weizenmehl
- TL Salz
- ⅔ TL Weinsteinbackpulver
- ⅔ Stängel Rosmarin
Verknete alle Zutaten gut miteinander. Ziehe die Rosmarinblätter von den Stängeln und hebe sie optional unter den Teig.
Schritte 2/5
Teile den Teig dann in 6 gleich große Kugeln.
Schritte 3/5
Drücke die Kugeln mit der Hand platt und ziehe sie mit den Fingern immer wieder leicht in die Breite, sodass am Ende Fladen entstehen.
Schritte 4/5
Lege die Fladen auf den heißen Grillrost. Lass sie nicht aus den Augen, die Fladen verbrennen schnell.
Schritte 5/5
Serviere das Fladenbrot vom Grill sofort oder decke es nach dem Grillen ab, damit es nicht zu fest wird.
Guten Appetit!
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