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Essen verbindet. Und zwar in guten wie in schlechten Zeiten. Egal, ob wir gerade am Tisch bei unserer Großmutter sitzen oder in einer WG in Kalifornien leben, - wenn unsere besten Kindheitserinnerungen in einem Topf schmoren, fühlt sich doch jeder von uns mit seiner Heimat verbunden. Und daher betreffen uns auch alle die globalen Herausforderungen, die damit zusammen hängen. Jeder von uns hat einen Anspruch auf ausreichend und gesundes Essen. Die große Frage ist doch: Wie schaffen wir es, die weltweit wachsende Bevölkerung mit Nahrung und Trinkwasser zu versorgen, ohne unserem Planeten weiter zu schaden? In Zusammenarbeit mit Infarm haben wir uns diese Frage gestellt und passend zu unserer Community Ausgabe, zeigen wir euch, wie man globale Probleme lokal angehen kann.

Der Gipfel des Eisberges ist längst erreicht

Wir sprechen fast täglich über Klimawandel und Treibhausgase, über den schrumpfenden Regenwald, einem zu hohen Wasserverbrauch und dem gleichzeitigen Sinken der Wasserqualität. Doch diskutieren wir über Umweltprobleme, sind meist Autos und Kraftwerke das Thema, aber nicht unser Abendessen. Dabei kommt eine der größten Gefahren für die Erde vom steigenden Bedarf an Lebensmitteln.

Knapp eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern

Andere wiederum leben in verschwenderischen Überfluss. Die rasant wachsende Weltbevölkerung macht es erforderlich, noch mehr Lebensmittel zu produzieren und das schafft weitere Probleme. 2030 könnte jeder zweite Mensch keinen ausreichenden Zugang zu Wasser haben und der Wasserverbrauch beim Anbau von Nahrung ist inzwischen immens. Zudem laufen wir Gefahr, unseren Planeten zu Tode zu roden. Der Ackerbau nimmt bereits heute 40 % unserer bewohnbaren Erde ein und unsere Lebensmittelproduktion erzeugt ein Viertel aller Treibhausgase.
Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf etwa 9,7 Milliarden Menschen anwachsen und wenn heute 56% davon in Städten leben, werden es dann bereits 70% sein. Es müssen also noch mehr Menschen mit Trinkwasser und Nahrung versorgt werden und das, wo schon heute nicht alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und Nahrung haben. Doch noch mehr Ackerfläche zu roden, um dann über lange Transportwege das Essen zu den Menschen zu bringen, kann nicht der Ausweg sein. Was wir brauchen, sind innovative Lösungen.

Lokale vertikale Farmen wie die von Infarm könnten Teil dieser Lösung sein

Infarm ist ein Berliner Start-Up, das bereits mehr als 50% der großen Lebensmittelketten weltweit und auch zahlreiche Restaurants von ihrer Vision überzeugen konnte. Sie wollen dazu beitragen, dass ganze Städte sich in Zukunft autark mit gesunden und frischen Lebensmitteln versorgen können. Das wiederum könnte helfen, einige der wesentlichen globalen Probleme der Zukunft zu lösen. Beeindruckend, oder? Aber wie genau soll das funktionieren? Wir haben uns das einmal genauer angeschaut, was es mit dem Farming System von Infarm auf sich hat.

Für unsere Erde, nur ohne Erde

Vereinfacht gesagt, baut Infarm Indoor Gewächshäuser - auch Growing Center genannt. Diese werden in urbanen Regionen aufgebaut, um uns das ganze Jahr über super frische Kräuter und Salate anbieten zu können, ohne lange Transportwege. Quasi direkt von der Farm auf den Teller. Die Farmen befinden sich mitten in der Stadt, direkt in deiner Nähe! Doch das ist längst nicht alles.

Modernste Technik für frisches Gemüse

Infarm hat ein intelligentes Modulares Farming System entwickelt, nicht nur ein Gewächshaus. Die Pflanzen werden ganz automatisch mit Wasser, Licht und allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Zudem ist jede Farm mit einer cloud-basierten Zentrale verbunden, die ständig lernt und die Pflege der Pflanzen überprüft und optimiert. So gedeihen die Pflanzen stets unter den perfekten Bedingungen und chemische Pestizide sind unnötig.
Wir bekommen dadurch nicht nur besonders schmackhafte Kräuter und Salate, die vertikalen Farmen tragen auch erheblich zum Umweltschutz bei.

Infarm benötigt 95% weniger Platz und Wasser als die industrielle Landwirtschaft

Wir wissen schon heute, dass wir in 20 Jahren deutlich mehr Menschen mit Nahrung und Wasser versorgen müssen als jetzt. Die vertikalen Farmen von Infarm benötigen weitaus weniger Platz, als die herkömmliche Landwirtschaft und kann damit auch die wachsende Bevölkerung in den Städten versorgen, ohne dass dafür lange Transportwege zurückgelegt werden müssen. Damit entlasten die „Stadtfarmen“ erheblich die Landwirtschaft. Dies fördert wiederum die Bodendiversität und hält das Artensterben auf, das bereits seit Jahrzehnten in Gange ist. Hinzu kommt, dass die Farmen von Infarm 95% weniger Wasser benötigen. Wenn man bedenkt wie knapp sauberes Trinkwasser zukünftig wird, ist das ein riesiger Schritt nach vorn!

Erfahre mehr über Infarm im Brand Video

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Ein Schritt in die richtige Richtung

Die Agrarproduktion ist schon heute eine extreme Last für die Umwelt. Und der Klimawandel sowie die Verschlechterung der Bodenqualität werden diesen Effekt in Zukunft weiter verstärken. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir einen alternativen Weg finden. Infarm möchte eine widerstandsfähige und nachhaltige Landwirtschaft fördern, die gut für unseren Planeten ist und gleichzeitig effizient genug, um uns alle satt zu machen.

Wie cool wäre es, wenn Du dein Gemüse direkt dort beziehen könntest, wo es auch angebaut wurde? Produkte die nicht zig tausende Kilometer gereist sind, um zu dir zu kommen, sind nicht nur nachhaltiger, sondern auch viel frischer und schmackhafter!
Natürlich ist der Einsatz von vertikalen, intelligenten Farmen wie die von Infarm, ein wachsender Prozess. In vielen Supermärkten kann man die frischen Kräuter, wie z.B. glatte Petersilie, griechisches Basilikum, Minze und Bergkoriander, von Infarm bereits finden.

Unser Tipp: haltet beim nächsten Besuch doch mal Ausschau danach! Zusammenfassend gesagt: „Vertical Farming“ ist ohne Erde und chemischen Pestizide sicherlich eine der ressourcenschonenden Arten der Landwirtschaft, die in den kommenden Jahren erweitert und weiterentwickelt wird.

Lass dich von den Rezepten im Anschluss inspirieren, wie du die leckeren und nachhaltigen Kräuter von Infarm verwenden kannst!

Infarm Bergkoriander-Sommerrollen

Infarm Bergkoriander-Sommerrollen

→ zum Rezept

Würziger Infarm Blattsalat

Würziger Infarm Blattsalat

→ zum Rezept

Tripple Infarm Basilikum Pesto

Tripple Infarm Basilikum Pesto

→ zum Rezept

Infarm Salbei Kartoffeln aus dem Ofen

Infarm Salbei Kartoffeln aus dem Ofen

→ zum Rezept

Hast du schon mal von “Vertical Farming” gehört? Oder hast du sogar deinen eigenen Kräutergarten bei dir zuhause? Erzähl uns davon in den Kommentaren!

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