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Gibt es einen Gehirn-Schalter, der dir sagt, dass du satt bist?
Die Wissenschaft könnte genau auf diesen Schalter eine Antwort haben
Das Gehirn arbeitet auf viele Arten, um mit dem Körper zu kommunizieren. Einer dieser Wege betrifft das Sättigungsgefühl, das wir vor und nach dem Essen wahrnehmen. Lange ging man davon aus, dass ausschließlich Neuronen dafür verantwortlich sind, dem Gehirn zu signalisieren, wann Schluss ist. Doch Forschende haben herausgefunden, dass Astrozyten – Zellen, die Neuronen unterstützen und mit ihnen kommunizieren – eine entscheidende Rolle bei der Appetitkontrolle spielen.
Astrozyten sind die Schalter des Gehirns
Sobald du mit dem Essen fertig bist, sorgt der Anstieg des Glukosespiegels im Körper dafür, dass Signale zu den Astrozyten gelangen. Diese melden dem Gehirn dann, dass Sättigung erreicht ist. Eine gemeinsame Studie der Universität Concepción in Chile und der University of Maryland zeigt außerdem, dass der Bereich im Gehirn, der Hunger und Sättigung steuert – der Hypothalamus – anders funktioniert als bisher angenommen.
Dieser Signalweg kann als eine Art „Schalter“ verstanden werden: Steigende Glukosewerte werden von sogenannten Tanyzyten (Zellen, die Glukose messen) an die Astrozyten weitergegeben – und von dort an die Neuronen, die den Appetit regulieren. Die Astrozyten fungieren dabei als neue Vermittler in dieser Kommunikation. Forschende hoffen, dass diese Erkenntnisse künftig bei der Erforschung von Adipositas und Essstörungen helfen können.
Verfasst am 9. April 2026
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