1 Vinaigrette – 8 Variationen

Julia

Redakteurin

Gibt es einen besseren Start in den Frühling als einen frischen Salat mit all den Gemüsesorten, auf die wir uns den ganzen Winter gefreut haben? Wir glauben nicht. Jetzt fehlt nur noch das passende Salatdressing und Gerüchten zu Folge soll es ja immer noch Menschen geben, die fertige Dressings aus dem Supermarkt kaufen. Egal ob du dazugehörst oder nicht - wir geben dir heute eine einfache Vinaigrette-Anleitung an die Hand, mit der du unendlich viele unterschiedliche Salatdressings zubereiten kannst.

Eine Vinaigrette selbst zu machen ist so einfach, dass du dafür im Grunde nicht mal ein Rezept brauchst. Es gibt lediglich eine Grundregel, die du befolgen solltest. Sie lautet: Auf 3 Teile Öl kommt 1 Teil Säure. Es gibt natürlich auch leicht abgeänderte Rezepte, aber mit der 3:1-Regel liegst du nie falsch.

Danach kannst du mit zusätzlichen Zutaten deine Vinaigrette beliebig verändern und erweitern, so dass sie zu jedem denkbaren Salat passt. Wir zeigen dir heute 8 Vinaigrette-Varianten, aber glaube uns, sie sind erst der Anfang deiner neuen, langen, glücklichen Vinaigrette-Reise.

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Welches Öl solltest du verwenden?
Bei der Wahl des Öls kannst du dich richtig austoben und herumprobieren, was wozu am besten passt. Ganz klassisch wird Olivenöl verwendet, aber probiere es doch auch mal mit Walnuss-, Lein-, Avocado- und Traubenkernöl. Oder wie wäre es mit einer asiatischen Vinaigrette auf der Basis von geröstetem Sesamöl? In unserem Artikel über "1001 Öl-Sorten und wofür du sie verwenden solltest" erfährst du noch mehr.

Wie kommt die Säure in die Vinaigrette?
Für die notwendige Säure deiner Vinaigrette hast du grundlegend mehrere Möglichkeiten. Entweder verwendest du klassisch Essig deiner Wahl (allein von Essig-Essenz würden wir dir abraten, da er zu dominant schmeckt) oder kannst alternativ auch zu Zitrussäften greifen. Zitronen-, Limetten- oder Grapefruitsaft geben deiner Vinaigrette einen richtigen Frischekick.

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Die Macht der Emulsion
Emulgieren klingt immer nach Chemieunterricht, aber keine Sorge, wir erklären es ganz ohne Formeln. Das Ziel ist, zwei eigentlich nicht mischbare Zutaten zu verbinden. Öl und Essig sind ein klassisches Beispiel dafür, denn Fett schwimmt bekanntlich immer oben. Wie gelingt die Vinaigrette also? Der Trick lautet: kräftig vermengen. Du kannst deine Vinaigrette entweder in einer Schüssel mit dem Schneebesen oder noch besser mit einem Pürierstab verquirlen oder die Zutaten in ein verschließbares Glas geben und anschließend kräftig schütteln.

Emulgatoren sind zusätzliche kleine Helfer, denn sie verbinden sich mit den beiden Zutaten und bilden sozusagen eine Brücke zwischen ihnen. Für die Vinaigrette eignen sich zum Beispiel Senf, Tahini, Misopaste und Honig hervorragend. Leider ist das ganze nur temporär, denn Öl und Essig werden sich über kurz oder lang wieder trennen. Deswegen solltest du dein Dressing erst kurz vor dem Verwenden zusammenrühren oder musst es später erneut vermengen.

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Welche Vinaigrette verwendest du am liebsten für deine Salate? Oder hast du noch eine weitere tolle Kombination für ein Salatdressing? Verrate es uns in den Kommentaren!