© Midjourney: Dieses Bild wurde mit Hilfe einer KI erstellt.Fruchtig und floral: Ein Sommerkuchen, der beides kann
Rührkuchen sind ein echter Klassiker auf der Kaffeetafel. Wenn du Lust auf eine neue Variante hast, lohnt sich ein Blick auf ungewöhnliche Aromen. Die Kombination aus süßen Beeren und floralen Noten bringt ordentlich Schwung in die Backstube. Ein Himbeer-Hibiskus-Kuchen vereint genau diese beiden Welten.
Rezept für Himbeer-Hibiskus-Kuchen
Wer getrocknete Hibiskusblüten bisher nur als Tee aufgegossen hat, verpasst eine großartige Zutat für süße Teige. Die tiefroten Kelche bringen eine feine Säure mit, die ein wenig an Cranberrys erinnert. Genau diese leicht herbe Note balanciert die Süße des Kuchenteigs wunderbar aus. Himbeeren steuern eine intensive Fruchtigkeit bei und machen jeden Bissen besonders saftig. Zusammen bilden sie ein starkes Duo, das den Kuchen herrlich frisch schmecken lässt.
Um das volle Aroma der Blüten in den Teig zu bekommen, gibt es verschiedene Wege. Du kannst einen sehr starken Sud kochen und die Flüssigkeit abkühlen lassen, bevor sie untergerührt wird. Noch intensiver wird der Geschmack, wenn du getrocknete Hibiskusblüten in einem Mörser oder Blitzhacker zu einem feinen Pulver mahlst. Dieses Pulver färbt den Teig ganz natürlich rötlich und verteilt die feinen floralen Noten gleichmäßig. Achte darauf, wirklich feines Pulver zu erzeugen, damit später keine harten Stückchen im fertigen Gebäck stören.
Damit die Himbeeren beim Backen nicht alle auf den Boden der Form sinken, hilft ein einfacher Trick. Wende die Früchte vorab in einem Esslöffel Mehl. Die dünne Mehlschicht bremst das Absinken im flüssigen Teig. Ob du frische oder tiefgekühlte Beeren verwendest, bleibt dir überlassen. Gefrorene Himbeeren solltest du unaufgetaut unterheben, damit sie nicht zerfallen und den Teig unkontrolliert verfärben. Der Grundteig selbst profitiert von zimmerwarmen Zutaten. Wenn Butter und Eier die gleiche Temperatur haben, verbinden sie sich beim Aufschlagen zu einer homogenen und luftigen Masse.
Nach dem Backen braucht der Kuchen etwas Zeit zum Auskühlen. Erst dann lässt er sich sauber anschneiden, ohne zu zerbröseln. Für ein optisches Highlight sorgt ein einfacher Zuckerguss. Rührst du den Puderzucker statt mit Wasser oder Zitronensaft mit ein paar Esslöffeln starkem Hibiskustee an, entsteht ein leuchtend pinker Guss ganz ohne künstliche Lebensmittelfarbe. Ein paar gefriergetrocknete Himbeerstücke als Dekoration obenauf machen das Gebäck schließlich komplett.
Wenn du eh schon dabei bist, backe gleich weiter. Unseren Himbeer-Quark-Kuchen, diesen Himbeer-Streusel-Kuchen oder einen Himbeer-Erdbeer-Kuchen solltest du probieren. Perfekt für den Sommer!
Schritte 1/10
Heize den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor.
Schritte 2/10
Zermahle die Hibiskusblüten in einem Mörser zu feinem Pulver.
Schritte 3/10
Rühre die weiche Butter und den Zucker schaumig. Gib die Eier einzeln hinzu und verrühre jedes Ei gut mit der Masse.
Schritte 4/10
Mische Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver, Hibiskusblütenpulver und Salz.
Schritte 5/10
Siebe die Mischung in die Butter-Ei-Masse und füge abwechselnd die Milch hinzu, bis ein homogener Teig entsteht.
Schritte 6/10
Hebe die Himbeeren vorsichtig unter, damit sie nicht zerquetscht werden.
Schritte 7/10
Fette die Kastenform gut ein und streue etwas Mehl hinein.
Schritte 8/10
Fülle den Teig in die Form und streiche die Oberfläche glatt.
Schritte 9/10
Backe den Kuchen für etwa 50 Minuten. Kontrolliere mit einem Holzstäbchen, ob der Kuchen durchgebacken ist.
Schritte 10/10
Lass ihn vollständig abkühlen und bestreue ihn vor dem Servieren mit Puderzucker.
Guten Appetit!
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