Veganes Erdnuss-Curry mit Süßkartoffel für jeden Tag© Midjourney: Dieses Bild wurde mit Hilfe einer KI erstellt.

Veganes Erdnuss-Curry mit Süßkartoffel für jeden Tag

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Judith Taudien

Judith Taudien

Redaktionsteam bei Kitchen Stories

Ein wärmender Eintopf aus dem asiatischen Raum bringt an kühlen Tagen genau die richtige Mischung aus Würze und Behaglichkeit auf den Tisch. Die Vielfalt der Zubereitungsarten ist riesig und reicht von feurigen Varianten bis hin zu milden, cremigen Soßen. Dabei spielt es keine Rolle, ob du tierische Produkte verwendest oder dich rein pflanzlich ernährst. Ein gut gemachtes Gericht dieser Art lebt vor allem von der Balance der Aromen. Genau hier setzt die Kombination aus erdiger Erdnuss und leicht süßlicher Knolle an. Die beiden Hauptzutaten ergänzen sich hervorragend und ergeben eine samtige Basis, die angenehm sättigt und gleichzeitig unkompliziert in der Zubereitung ist.

Deftiges Gericht: cremiges Erdnuss-Curry mit Süßkartoffel

Oft wirkt die Zutatenliste für asiatisch inspirierte Gerichte auf den ersten Blick etwas lang. Das liegt meistens an den vielen verschiedenen Gewürzen, die für den tiefen Geschmack unerlässlich sind. Lass dich davon nicht entmutigen. Der eigentliche Aufwand am Herd hält sich in Grenzen. Für ein volles Aroma brätst du Zwiebeln, frischen Ingwer und Knoblauch zunächst sanft an. Dadurch entfalten die ätherischen Öle ihre volle Kraft und bilden das aromatische Fundament der Soße. Die Zugabe von Erdnussmus oder fein gemahlenen Nüssen sorgt anschließend für die charakteristische Bindung. Die Soße dickt leicht ein und umhüllt die Gemüsestücke gleichmäßig. So entsteht eine überaus reichhaltige Textur, die ganz ohne Sahne auskommt und trotzdem wunderbar vollmundig schmeckt.

Das Rezept bietet dir viel Spielraum für eigene Anpassungen. Wenn du den Geschmack von Erdnüssen nicht schätzt, greifst du einfach zu Cashewmus oder ungesalzenen Cashewkernen. Auch frischer Koriander spaltet oft die Gemüter. Wer das Kraut nicht mag, zupft stattdessen glatte Petersilie über den fertigen Teller. Die orangefarbene Knolle lässt sich ebenfalls problemlos austauschen. Kichererbsen bringen eine nussige Note mit und liefern pflanzliches Protein. Gewürfelter Butternusskürbis oder gebratene Auberginenstücke passen genauso gut in die sämige Basis. Achte nur darauf, das Gemüse in gleichmäßige Stücke zu schneiden, damit alles zur selben Zeit gar wird. Als Beilage saugt lockerer Basmatireis die würzige Flüssigkeit ideal auf. Alternativ reichst du ein frisches Fladenbrot, um auch den letzten Rest der Soße aus der Schüssel zu streichen.

In der Grundversion steht hier ein komplett pflanzliches Gericht vor dir. Wer jedoch gerne Fleisch isst, kann die Gemüsemischung wunderbar mit Geflügel ergänzen. Dafür schneidest du ein Hühnerbrustfilet in mundgerechte Stücke und brätst diese in einer heißen Pfanne von allen Seiten scharf an. Dieser Schritt sorgt für feine Röstaromen auf der Fleischoberfläche. Nimm die Stücke danach unbedingt wieder aus der Pfanne heraus und stelle sie auf einem Teller beiseite. Erst dann beginnst du mit dem Anschwitzen der restlichen Basis aus Zwiebeln und Gewürzen. Würdest du das Fleisch in der kochenden Soße mitgaren, würde es schnell trocken und zäh werden. Gib die vorgebratenen Hühnerstücke stattdessen erst ganz zum Schluss wieder in den Topf. So ziehen sie in der Resthitze sanft gar, bleiben innen schön saftig und nehmen den Geschmack der Erdnusssoße optimal an.

Aufwand
Einfach 👌
Zubereitung
35 Min.
Backzeit
0 Min.
Ruhezeit
0 Min.

Zutaten

2Portionen
Süßkartoffeln
1
Zwiebeln
1
Knoblauchzehen
½
Stück Ingwer
½
rote Chili
1 EL
Kokosöl
½ Dose
Kokosmilch
1 EL
Erdnussbutter (cremig)
Salz und Pfeffer (nach Geschmack)
20 g
geröstete Erdnüsse
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  • Schritte 1/8

    Schäle zuerst die Süßkartoffeln, wasche sie und schneide sie dann in etwa zwei Zentimeter große Würfel.

  • Schritte 2/8

    • 1 Zwiebeln
    • 1 Knoblauchzehen
    • ½ Stück Ingwer
    • ½ rote Chili

    Schäle Zwiebel, Knoblauch und Ingwer und hacke alles zusammen mit der Chili klein. Chili extra stellen.

  • Schritte 3/8

    • 1 EL Kokosöl

    Erhitze das Kokosöl in einer Pfanne und brate die Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin an, bis sie leicht goldbraun sind.

  • Schritte 4/8

    • 1 EL rote Currypaste

    Füge die Currypaste hinzu und brate sie kurz mit an.

  • Schritte 5/8

    • ½ Dose Kokosmilch
    • 1 EL Erdnussbutter

    Lösche mit der Kokosmilch ab. Gib die Erdnussbutter hinzu und verrühre alles gründlich.

  • Schritte 6/8

    • 50 ml Gemüsebrühe

    Jetzt gibst du die Süßkartoffeln dazu und lässt das Curry bei mittlerer Hitze für zehn bis zwölf Minuten köcheln. Die Süßkartoffeln sind gar, wenn sie noch etwas Biss haben. Ist die Soße zu dick, kannst du sie mit der Gemüsebrühe verdünnen.

  • Schritte 7/8

    • ½ Limette
    • Salz und Pfeffer

    Presse die Limette aus und gib den Saft zur Currysoße. Würze mit Salz und Pfeffer.

  • Schritte 8/8

    • ½ Bund Koriander
    • 20 g geröstete Erdnüsse

    Hacke den Koriander. Verteile das Curry auf die Teller und streue den Koriander und die gerösteten Erdnüsse darüber.

  • Guten Appetit!

    Veganes Erdnuss-Curry mit Süßkartoffel für jeden Tag
    © Midjourney: Dieses Bild wurde mit Hilfe einer KI erstellt.

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