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Gedämpfter Maniokkuchen mit Kokos und frischer Mango
Die meisten Kuchen werden ganz klassisch im Ofen gebacken. Dieser sorgt für eine knusprige Kruste und ein locker-fluffiges Inneres. Die Zubereitung im Ofen hat sich längst bewährt, doch du kannst einen Kuchen auch anders garen. Im Wasserdampf zum Beispiel. Die sanfte und feuchte Hitze verhindert das Austrocknen der Oberfläche und erzeugt eine völlig andere Textur. Statt eines krümeligen Biskuitbodens erhältst du eine dichte und weiche Konsistenz, die fast an einen festen Pudding erinnert. So wie bei diesem gedämpften Maniokkuchen.
Schlicht in der Optik, raffiniert im Geschmack: gedämpfter Maniokkuchen
Maniok ist weltweit unter vielen Namen bekannt. Im Supermarkt findest du sie oft als Yuca oder Cassava. In vielen Teilen der Erde gehört die stärkereiche Knolle zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln und wird sowohl in herzhaften als auch in süßen Gerichten verarbeitet. Man kann sie kochen, frittieren oder zu Mehl und Tapiokastärke mahlen.
Bei dem gedämpften Maniokkuchen wird die frische Knolle fein gerieben. Sie bringt von Natur aus einen sehr milden und unaufdringlichen Eigengeschmack mit. Das macht sie zur idealen Basis für kräftige Aromen wie Kokos, Vanille oder Karamell. Gleichzeitig sorgt der hohe Stärkegehalt für eine hervorragende Struktur.
Sobald sich der fein geriebene Maniok mit reichhaltiger Kokosmilch und etwas Fett verbindet, entsteht ein schwerer und feuchter Teig. Während des Dämpfens quillt die Stärke auf und dickt die Masse ein. Das Ergebnis ist ein kompakter Kuchen, der traditionell in akkurate und glänzende Quadrate geschnitten wird.
Um dem hellen Teig ein ansprechendes Finish und ein tieferes Geschmacksprofil zu verleihen, wird die Oberfläche am Ende leicht karamellisiert. Dieser Schritt bringt einen schönen goldbraunen Glanz und feine Röstaromen mit sich. Diese harmonieren wunderbar mit der weichen und süßen Krume darunter.
Reiche zu dem gedämpften Maniokkuchen am besten einen starken und dunkel gerösteten Kaffee. Wenn du lieber Tee trinkst, sind ein kräftiger Schwarztee oder ein blumiger Jasmintee eine exzellente Wahl. Die leichte Bitterkeit des Tees durchbricht die gehaltvolle Kokosmilch und erfrischt den Gaumen für den nächsten Bissen. Die Kombination aus dem warmen und klebrigen Kuchen und einem heißen Getränk macht dieses Dessert zu einer echten Bereicherung für jeden Nachmittag.
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Zutaten
Schritte 1/12
Schäle den Maniok, entferne die feste Mittelader und reibe ihn fein. Wenn du tiefgekühlten Maniok verwendest, lass ihn vollständig auftauen und drücke ihn danach gut aus, damit er nicht zu wässrig ist.
Schritte 2/12
Fette eine hitzebeständige Form gründlich ein und lege sie bei Bedarf mit Backpapier aus, damit sich der gedämpfte Maniokkuchen später leicht lösen lässt.
Schritte 3/12
- 41⅔ ml Kokosmilch 🛒
- 25 g Zucker
- 16⅔ g Kokoscreme 🛒
- 10 g Butter (z.B. Lidl Die Kochbutter)
Gib Kokosmilch, Zucker, Kokoscreme und die geschmolzene Butter in eine große Schüssel und verrühre alles zu einer glatten, leicht cremigen Mischung.
Schritte 4/12
- ⅓ Eier
- ⅛ TL Vanilleextrakt
- ⅛ Prise Salz
Schlage die Eier nacheinander in die Schüssel, füge Vanilleextrakt und eine Prise Salz hinzu und verrühre alles, bis eine homogene Flüssigkeit entsteht.
Schritte 5/12
Hebe nun den geriebenen Maniok unter die Flüssigkeit und vermische alles gründlich, bis eine gleichmäßige, dicke Masse ohne trockene Stellen entsteht.
Schritte 6/12
Fülle die Masse in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche mit einem Spatel glatt, damit der Kuchen gleichmäßig garen kann.
Schritte 7/12
Decke die Form locker mit Alufolie ab, damit kein Kondenswasser direkt auf die Oberfläche tropft. Stelle sie in einen Dämpfeinsatz über kochendes Wasser oder in einen Dampfgarer.
Schritte 8/12
Dämpfe den Kuchen bei mittlerer Hitze 60–65 Minuten, bis er fest wirkt und ein Holzstäbchen in der Mitte sauber herauskommt.
Schritte 9/12
- ⅓ EL Kokosblütenzucker 🛒
Nimm die Form aus dem Dampf, entferne vorsichtig die Folie und lass den Kuchen etwa 10 Minuten abkühlen. Bestreue die Oberfläche dann gleichmäßig mit dem Kokosblütenzucker.
Schritte 10/12
Karamellisiere den Zucker mit einem Küchenbrenner, bis eine goldbraune, leicht knusprige Schicht entsteht. Alternativ schiebe die Form kurz unter den heißen Backofengrill und beobachte den Zucker aufmerksam, damit er nicht verbrennt.
Schritte 11/12
Lass den Kuchen vollständig auskühlen, stürze ihn nach Wunsch aus der Form und schneide ihn in kleine Quadrate.
Schritte 12/12
- ⅛ reife Mango
- ⅓ EL Kokoschips
Schneide die frische Mango in kleine Stücke und serviere sie zu dem gedämpften Maniokkuchen. Bestreue alles mit den Kokoschips.
Guten Appetit!
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