Xueci

Xueci

Redakteurin bei Kitchen Stories

Sobald wir im Büro eine kleine Kaffeepause machen oder uns zum Mittagessen treffen, hört man immer wieder Sätze wie „Oh, ich liebe deinen To-go-Becher, woher hast du den?“ – wir teilen eben nicht nur die Liebe zum Essen, sondern auch für unsere Einkaufslisten. Da viele von uns ihr Mittagessen ins Büro mitbringen, ist die Frage, wie man es sicher von A nach B transportiert, ebenfalls ein großes Thema bei uns. Und natürlich auch, wie man das Ganze nachhaltiger gestalten kann.

In diesem Artikel wollen wir dir die besten Empfehlungen und Tipps unseres Teams zeigen. Wir haben einige von ihnen nach ihren persönlichen Favoriten in Sachen plastikfreie Alternativen für unterwegs gefragt und wie sie im Alltag unnötigen Abfall reduzieren.

Devan, Redakteurin

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Mein Favorit: KaffeeForm to-go Weducer Kaffeebecher
Ich nutze ihn… wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit oder am Wochenende bei einem Spaziergang Lust auf einen Kaffee habe.
Ich suche noch nach... einer umweltfreundlichen Alternative für Aluminiumfolie, die sich genauso einfach verwenden lässt.

Ich bin ein großer Fan des Unternehmens und ihrer Mission. Die Produkte sind einzigartig und innovativ, denn sie bestehen aus einem ganz besonderen Material: Kaffeesatz. Ich besitze zum einen den Weducer Cup für unterwegs und einige der schönen Cappuccino- und Espressotassen für zu Hause. Ich habe sie schon häufig verschenkt und meiner Familie in den USA mitgebracht, da die Idee für mich eine wirklich nachhaltige Innovation ist. Und nicht zu vergessen: das Unternehmen sitzt sogar direkt in Berlin.

Das Benutzen von To-go-Bechern ist meiner Meinung nach der einfachste Weg, Einwegmüll in Form von Pappbechern, Strohhalmen und Plastikdeckeln zu vermeiden. Zusätzlich kaufe ich so oft es geht meine Lebensmittel auf dem Wochenmarkt, da dort weniger Verpackungsmaterial, besonders für Obst und Gemüse, verwendet wird. Auch wenn es Kleinigkeiten sind, sind es doch erste Schritte in die richtige Richtung, die jeder umsetzen kann.

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Lenja, Content Operation Manager

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Mein Favorit: Bienenwachstücher
Ich nutze sie ... um Schüsseln und Teller mit übrig gebliebenen Essen abzudecken oder um Lebensmittel zu transportieren, damit ich keine Aluminium- oder Frischhaltefolie verwenden muss.
Ich suche noch nach... Hygieneprodukte und Putzmittel, um Einwegplastik zu vermeiden, z. B. unverpacktes, festes Shampoo.

Ich liebe die Bienenwachstücher, weil sie super (wenn nicht sogar besser) als ihre umweltschädlichen Alternativen funktionieren. Schon durch Handwärme wird das Tuch flexibel, haftet an Schüsseln und lässt sich leicht um Sandwiches wickeln. Mit etwas Wasser und Seife kannst du die Tücher säubern und immer wieder verwenden. Ich muss zugeben, ganz preiswert sind sie nicht, aber man kann sie auch mit wenigen Hilfsmitteln selber machen. Dafür braucht man Stoffreste aus Baumwolle oder Leinen, Bienenwachs, Backpapier und ein Bügeleisen. Bei mir hat es super funktioniert! Anleitungen für DIY-Bienenwachstücher findet man ganz einfach bei YouTube.

Ich versuche, so oft es geht im Bio-Supermarkt einzukaufen und halte immer nach unverpacktem Obst und Gemüse Ausschau. Dabei darf mein Stoffbeutel und mein wunderschöner Keramik To-go-Becher von "Pottery for the Planet“ nie fehlen, da ich mir fest vorgenommen habe, auf jegliche Art von Einwegplastik zu verzichten.

Xueci, Redakteurin

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Mein Favorit: BRITA fill&go Vital Wasserfilter-Flasche
Ich nutze sie… um Leitungswasser zu filtern und mir dabei zu helfen, täglich ausreichend Wasser zu trinken.
Ich suche noch nach... einem unkomplizierten To-go-Becher, den ich auch auf wackeligen Busfahrten (mit Auslaufgefahr) verwenden kann.

Sie gewinnt vielleicht keinen Schönheitspreis, aber diese Wasserfilter-Flasche ist super praktisch. Während meines Studiums verbrachte ich einige Zeit in Bibliotheken, in denen nur durchsichtige Wasserflaschen erlaubt waren. Zusätzlich besitzt sie einen eingebauten Filter, der das Wasser beim Trinken reinigt. Besonders auf Reisen, zum Beispiel in Ländern mit weniger guter Wasserqualität, kann man so ohne Bedenken seine Flasche auffüllen. Auch wenn sie leider aus Plastik besteht, verhindert sie, dass ich mir ständig neue Wasserflaschen im Supermarkt kaufe und das ist ja auch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, oder?

Eine einfache Sache, die ich mir seit Anfang des Jahres angewöhnt habe, ist das Mitnehmen von Einkaufsbeuteln. Ich stecke mir morgens eine in die Tasche und kann nach der Arbeit nochmal schnell ein paar Einkäufe erledigen, ohne auf Papiertüten (oder auch Plastiktüten) zurückgreifen zu müssen. Wer wie ich ab und zu Obst am Straßenrand, Bäumen und Sträuchern findet und sammelt, wird mir sicher darin zustimmen, dass ein zusätzlicher Einkaufsbeutel goldwert sein kann.

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Kristin, Redakteurin

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Mein Favorit: Wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel
Ich nutze sie … beim Einkauf von Lebensmitteln oder für den Transport, zum Beispiel auf dem Weg zu einem Picknick.
Ich suche noch nach… einer hochwertigen Edelstahl-Lunchbox mit verschieden großen Fächern.

Die Obst- und Gemüsebeutel sehen nicht nur toll aus, wenn sie mit dem frischen Einkauf befüllt werden – sie sind auch super praktisch und nehmen nicht zu viel Platz in deiner Tasche weg. Meiner Meinung nach stellen Plastikbeutel wirklich massiv unnötigen Verpackungsmüll dar und sollten aus den Supermärkten verbannt werden.

Abgesehen davon, dass ich es bestmöglich vermeide, Lebensmittel in Plastikverpackungen zu kaufen, habe ich auch damit begonnen, meine eigenen Behälter mitzubringen, wenn ich zum Beispiel beim Restaurant nebenan schnell etwas zum Mitnehmen bestelle.

Ich habe außerdem kürzlich an einem Workshop teilgenommen, bei dem wir gelernt haben, wie man natürliche Reinigungsmittel wie Wasch- oder Spülmittel herstellt. Es war erstaunlich simpel – alles, was du dafür benötigst, ist eine Glasflasche, Savon de Marseille (Marseiller Seife) als Basis und einige wenige weitere Zutaten, die du sicherlich ohnehin zu Hause hast, wie Backnatron und Zitronensaft sowie ätherische Öle.

Ruby, Redakteurin

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Meine Favoriten: Frischhaltebehälter aus Glas und Weckgläser
Ich nutze sie um… Lebensmittel im Kühlschrank zu lagern, Mittagessen zu transportieren und um schnell Gemüse einzulegen – die Möglichkeiten sind unendlich!
Ich suche noch nach... Glasbehältern in allen Formen und Größen, die keine Plastikdeckel haben!

Es mag sehr offensichtlich erscheinen, aber je weniger Plastik wir in irgendeiner Form benutzen, desto besser! Deshalb lohnt es sich auch, scheinbar harmlose, wiederverwendbare Kunststoff-Behälter wie Tupperware zu überdenken. Ich nehme stattdessen viel lieber Glasbehälter und hier sind 3 gute Gründe dafür: 1) Sie halten nicht nur länger, sondern lassen sich auch einfacher reinigen und bekommen keine Rückstände und Flecken. 2) In ihnen kann man super Kräuter aufbewahren, die sich so deutlich frischer halten als in einer Plastiktüte. 3) Falls du dein Mittagessen in nur einem Behälter transportierst, sparst du auch Abwasch und kannst so deinen Wasserverbrauch reduzieren – noch eine gute Tat!

Genau wie meine Kolleg*innen bin auch ich mehr als frustriert über unnötig abgepackte Produkte, weshalb ich immer versuche, auf lose Zutaten zurückzugreifen und wiederverwendbare Obst- und Gemüsenetze zum Einkaufen mitzunehmen. Wenn ich unterwegs bin, trinke ich Kaffee nie aus Einwegbechern, denn ich finde, wir alle können uns eine kleine Pause von 3 Minuten gönnen, um unseren Kaffee zu genießen – außerdem trinke ich lieber aus einem stabilen Glas als aus einem kunststoffbeschichteten Papierbecher.

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Julie, Chefredakteurin

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Mein Favorit: S’well Trinkflaschen für warme und kalte Getränke
Ich nutze sie für... Ich habe die S’well-Trinkflaschen immer dabei, wenn ich verreise und wenn ich weiß, dass ich den ganzen Tag unterwegs bin und immer genug Flüssigkeit zur Hand haben möchte.
Ich suche noch nach… Da stimme ich Ruby zu – Glasbehälter in allen Formen und Größen!

Ich liebe die Trinkflaschen, weil sie meine Getränke stundenlang sowohl kalt als auch heiß hält. Im Winter mache ich mir zum Beispiel eine große Portion Tee und verstaue sie in der S’well Trinkflasche zu Hause, damit ich mir nicht jedes Mal eine neue Tasse aufbrühen muss. Es gibt sie in einer Weithalsversion, die leicht zu reinigen ist, aber auch in der XL-Version, die fantastisch für lange Roadtrips ist.

Eine Sache, auf die ich in letzter Zeit bewusster geachtet habe, sind Textil-Materialien. Von Kleidung und Handtüchern bis zu Einkaufstüten findet man immer wieder Kunststoff und Plastik, die in Alltagsgegenstände eingearbeitet werden. Der einfachste Weg, sie zu vermeiden, ist seine Einkäufe auf natürliche Materialien zu beschränken, z. B. aus Wolle, Seide und Leinen. Ich kaufe auch Reinigungsmittel und –pulver lose oder in größeren Mengen und fülle damit kleinere Behälter bei Bedarf immer wieder auf, anstatt immer wieder kleine Plastikflaschen zu kaufen. Das ist zwar nur eine kleine Veränderung, doch der Effekt summiert sich über die Zeit.

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Ivette, Designer

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Mein Favorit:: Stasher Bags (wiederverwendbare Lebensmittelbeutel aus Silikon)
Ich nutze sie… um Snacks wie rohes Gemüse, Obst oder auch Popcorn aufzubewahren, aber auch um Beeren und Bananen für Smoothies einzufrieren.
Ich suche noch nach… einer plastikfreien Alternative für meine Kontaktlinsenbehälter!

Normalerweise verwende ich Gläser, um mein Essen aufzubewahren, aber es gibt eben manchmal diese Momente, in denen man einen leichteren und kompakteren Behälter braucht. Ich wollte wiederverwendbare Plastiktüten vermeiden, griff aber doch immer wieder auf sie zurück – dabei halten sie nicht mal gut. Das war der Moment, an dem ich Stasher Bags entdeckt habe. Die wiederverwendbaren Silikonbeutel sind perfekt, um Lebensmittel, aber auch andere Dinge zu verstauen und ich habe seitdem nichts anderes mehr benutzt!

Das hat mehrere Gründe: 1) Sie sind unglaublich robust und halten hohe Temperaturen aus. Sie sind Mikrowellen-geeignet und können sogar fürs Kochen genutzt werden. 2) Silikon ist eine tolle Alternative zu Plastik, weil es schadstofffrei ist. 3) Ich unterstütze die Werte des Unternehmens: Sie spenden einen kleinen Prozentsatz ihres Umsatzes an gemeinnützige Umweltorganisationen. 4) Sie sehen einfach viel besser aus als Plastiktüten!

Ich versuche nach folgendem Motto zu leben: "Kaufe weniger, wähle bewusster aus und mach es haltbar”. Wenn es eine plastikfreie Alternative für etwas gibt, das ich brauche oder gern hätte, versuche ich immer zu dieser zurückzugreifen. Ein 100% plastikfreier Lebensstil ist durchaus eine Herausforderung, da er mehr Zeit, Mühe und in einigen Fällen auch mehr Geld erfordert.

Jeder von uns steckt in unterschiedlichen finanziellen Lebenssituationen, man sollte sich jedoch im Klaren darüber zu sein, welchen Einfluss unsere Entscheidungen auf die Umwelt haben. Es ist wichtig, zumindest hier und da mit kleinen Änderungen zu beginnen. So werden auch andere darauf aufmerksam und machen vielleicht sogar mit!

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Auf welches nachhaltige Utensil für unterwegs kannst du nicht mehr verzichten? Hast du noch mehr Empfehlungen für uns? Wir freuen uns auf deine Tipps in den Kommentaren!

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