Celeste

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Was macht für dich das perfekte Sandwich aus? Manche würden sagen: Solange die einzelnen Zutaten gut sind, wird auch das Sandwich schmecken. Dem stimme ich zu. Doch als jemand, der schon Erfahrungen mit sehr guten als auch sehr schlechten Sandwiches gemacht hat, würde ich hinzufügen, dass Texturen und der Aufbau des Sandwiches für das perfekte Endergebnis ausschlaggebend sind.

Was ist deine liebste Sandwich-Kombination? Verrate es uns in den Kommentaren!

Was ist eigentlich ein Sandwich?

Der Duden definiert ein Sandwich als "zwei zusammengeklappte belegte Brotscheiben". Andere Begriffserklärungen bezeichnen es als "eine belegte Scheibe Brot" oder "ein teilweise aufgetrenntes rundes oder längliches Brötchen mit Füllung".

Wahrscheinlich würde sich keiner beschweren, wenn ich als anschauliche Beispiele ein gegrilltes Käsesandwich, ein Bacon-Salat-Tomaten-Sandwich oder ein klassisches Club Sandwich aufzähle. Wo aber verlaufen die Grenzen zwischen einem Sandwich, Burger und Hot Dogs? Denn ist ein Hot Dog oder ein Burger nicht auch irgendwie "ein teilweise aufgetrenntes rundes oder längliches Brötchen mit Füllung"? Da diese beiden Kandidaten sehr oft im Mittelpunkt stehen, widmen wir uns dieses Mal den "klassischen" Sandwiches.

Wie wäre es mit einem offenen Sandwich (gern auch Stulle oder Schnitte genannt) – also einer einfachen, belegen Brotscheibe oder Brötchenhälfte? Besonders gut eignen sich dafür kräftige, knusprige Sauerteig- oder Mehrkornbrote.

Diese werden in gleichmäßige Scheiben geschnitten, mit einem Aufstrich deiner Wahl bestrichen und anschließend weiter belegt. Solltest du dich für eine eher salzige Grundlage entscheiden, ist es wichtig, den intensiven Geschmack mit knackigen, frischen und vielleicht auch säuerlichen Zutaten auszubalancieren.

Eine weitere Faustregel lautet: Je weiter man sich mit den Belägen (Aufstriche natürlich ausgenommen) vom Brot entfernt, desto weniger davon sollte man benutzen.

Was macht ein Sandwich oder ein belegtes Brot so richtig lecker?

Grub Street, ein in den USA bekannter Food- und Restaurant-Blog, stellte vor kurzem fest, dass das Bacon-Salat-Tomaten-Sandwich (kurz: BLT) auch ohne den Bacon auskommt. Wenn man nun eine der drei elementaren Zutaten eines Sandwiches weglässt, das ein BLT ja rein namentlich schon zu einem BLT macht, muss das ja irgendwie bedeuten, dass nun die anderen beiden Zutaten die Geschmacksträger sind, oder?

Doch auch wenn ich selbst Vegetarierin bin, muss ich gestehen, dass es spannendere Gerichte als ein Sandwich gibt, das nur mit Tomate und Salat belegt ist. Das amerikanische Café Daily Provisions ändert also wie folgt ab: Toastbrot wird gegen Ciabatta getauscht, Brunnenkresse ersetzt den Eisbergsalat und geschälte und marinierte Fleischtomaten werden zum Highlight des Sandwiches. Am Ende wird das Ganze mit einer Zitronen-Basilikum-Aioli getoppt. Und auf einmal nehmen scheinbare Nebenrollen die Hauptbesetzung ein.

Also, was macht nun das perfekte Sandwich oder belegte Brot aus? Eigentlich ist es ganz einfach: Ein Mix aus frischen und gut gewürzten Zutaten, sowie ein gut durchdachter Plan, wie das Sandwich zusammengebaut wird. Dein Ziel sollte sein, Geschmack, Zutatenmenge, Texturen und Aufbau in Balance zu halten. Wie das funktioniert, zeigen wir dir jetzt!

Die wichtigsten Zutaten eines Sandwiches

Das Brot:

Als Basis für ein leckeres Sandwich oder eine Stulle solltest du eine Brotsorte wählen, die so gut schmeckt, dass du sie auch ohne Toppings essen würdest. Ganz nach Vorliebe kannst du es vor dem Belegen auch toasten.

Entscheidest du dich für einen etwas flüssigeren Belag, sollte dein Brot möglichst kräftig und knusprig sein, da es sonst schnell durchweicht. Weniger soßige Angelegenheiten freuen sich hingegen auch über weiches (Weiß-)Brot. Denke bei deiner Wahl daran, dass die Brotqualität bereits einen wichtigen Stellenwert hat und das Endergebnis maßgeblich beeinflusst.

Solltest du dich für ein Brötchen entscheiden, passiert es schon mal, dass die obere Hälfte dicker ist als die untere. Das führt erstens zu einer schwachen Basis und zweitens zu Bissen voller Brot, ohne deine so sorgfältig ausgewählten frischen Zutaten.

Schneide die Brötchen also in möglichst gleich dicke Hälften. Wer mag, kann zusätzlich auch einen Teil des Brötchen-Inneren entfernen, um mehr Platz für den Belag zu schaffen.

Die Saucen und Aufstriche:

Fettige und eher reichhaltige Aufstriche (Mayonnaise, Butter, Tahin, Senf) geben dem Sandwich nicht nur viel Geschmack, sondern helfen auch wie ein natürliches Schutzschild dabei, dass eher wässrige Zutaten wie Tomaten das Brot nicht durchweichen. Bei einem Sandwich verteilst du Aufstriche deshalb am besten auf beiden Hälften.

Die Auswahl ist neben dem Klassiker Butter schier unendlich: Wie wäre es mit Mayonnaise, Senf, Olivenöl, Hummus, Pesto (von Basilikum und Rucola bis zu getrocknete Tomaten und rote Paprika), Tahin, Baba Ganoush, Gemüseauftrichen, Guacamole, Hüttenkäse, Erdnussbutter (oder eine andere Nussbutter), oder, oder, oder?

Das Obst und Gemüse:

Verwende vorzugsweise frisches und biologisch angebautes Gemüse, das vorher gewaschen und abgetrocknet wurde. Das in Scheiben geschnittene Gemüse sollte möglichst dünn sein und zuvor bereits mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit etwas Olivenöl beträufelt werden.

Habe außerdem keine Angst vor Neuem: Viele Sandwich-Kombinationen begrüßen frisches, süßliches Obst mit offenen Armen. Feigen, Nektarinen, Blaubeeren und Aprikosen eignen sich wunderbar als frische Ergänzung oder sogar als Hauptzutat auf deinem Sandwich.

Die Proteinquelle:

Von gebratenem Hähnchen über gekochten Schinken bis hin zu Cheddarkäse oder Seitan: In der Pfanne (oder Mikrowelle) kurz erwärmt, schmeckt es gleich doppelt so gut! Die warme Zutat bildet einen super Kontrast zu den wahrscheinlich eher kalten Komponenten.

Wenn du ein "kaltes Sandwich" bevorzugst, empfehlen wir dir dennoch, die gekühlten Zutaten aus dem Kühlschrank zunächst auf Raumtemperatur zu bringen, bevor du dein Sandwich belegst.

Die einzelnen Schichten:

Nun kommt es auf den richtigen Zusammenbau deiner ausgewählten Zutaten an. Für diejenigen, die sich für sowohl kalte als auch warme Zutaten entscheiden, haben wir einen Tipp: Der Käse schmilzt am besten, wenn du ihn über oder unter eine der warmen Zutaten platzierst. Die warmen Zutaten sollten dabei allerdings nicht nach ganz oben gelegt werden, da die Gefahr besteht, dass das Salatblatt und andere frische Zutaten die Wärme nicht gut vertragen oder du dir beim ersten Bissen den Gaumen verbrennst.

Du kannst Brot, Aufstriche, Käse, warme Toppings, Gemüse und andere Extras aufeinanderstapeln oder aber deine Highlight-Zutat ganz unten platzieren — zum Beispiel einen großen Portobello-Pilz. Bei einem kompakteren Sandwich sollte der Käse sowohl als erstes und als letztes auftauchen, da er im geschmolzenen Zustand alle anderen Zutaten zusammenhält.

Ein paar letzte Hinweise: Natürlich sollten die Zutaten gut zusammenpassen, aber auch einzeln geschmacklich überzeugen. Achte dabei auf die richtige Reihenfolge: In Scheiben geschnittene Tomate gehören entweder nach oben oder nach unten, um das nervige Herausfallen zu verhindern. Außerdem sollten zwei etwas rutschigere Zutaten nicht übereinander liegen (z. B. Mayonnaise und Kochschinken oder Mayonnaise und Pilze), da die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass sie beim ersten Biss herausfallen.

Diese Rezepte musst du probieren:

Hier kommen ein paar Sandwich-Kombinationen und passende Beilagen – Guten Appetit!

Sandwich mit karamellisierten Feigen, Schinken und Rucola

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Ciabatta Caprese mit Prosciutto und Rucola

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Knuspriges Camembert-Blaubeer-Sandwich

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