Alte Rohstoffe, neue Produkte: Knuspr startet Upcycling-Kategorie

Alte Rohstoffe, neue Produkte: Knuspr startet Upcycling-Kategorie

So will der Online-Supermarkt Lebensmittelresten ein zweites Leben geben

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Ob schrumpelige Karotte oder trockenes Brot – vieles, was oft in der Tonne landet, lässt sich noch verwerten.

Der Online-Supermarkt Knuspr zeigt das jetzt auf eine neue Weise: Als erster Händler in Deutschland hat Knuspr eine eigene Upcycling-Kategorie eingeführt. Ziel ist es, überschüssige Rohstoffe der Lebensmittelproduktion in neue Produkte zu verwandeln und so Abfälle zu reduzieren. Im Sortiment finden sich 57 Artikel, die im Shop und in der App mit einem „Upcycling“-Label gekennzeichnet sind. Rund die Hälfte davon ist exklusiv bei Knuspr erhältlich.

Was Verbraucher*innen erwartet

Die Produkte reichen von Crackern und Müslis aus Bier-Nebenprodukten über Suppen aus überschüssigem Gemüse bis hin zu Backwaren aus Altbrot. Auch Konserven aus geretteten Früchten und sogar pflanzliches „Dönerfleisch“ auf Basis von Sonnenblumenresten gehören dazu. Erkennen lassen sich die Artikel im Shop und in der App am neuen „Upcycling“-Label.

Zusammenarbeit mit regionalen Partnern

Viele der Produkte entstehen zudem in Kooperation mit regionalen Betrieben wie Märkisches Landbrot, Riedmair, Bäckerei Vetter oder Roots Radicals. Entwickelt wurde die Kategorie gemeinsam mit TransFoodMission. Ein ähnliches Konzept hat die Knuspr-Mutter Rohlik bereits in Tschechien etabliert, dort konnten so schon über 7 Tonnen Lebensmittel gerettet werden.

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Nachhaltigkeit mit System

Die Idee trifft einen Nerv: Weltweit wächst der Markt für Upcycling-Lebensmittel rasant und könnte bis 2031 ein Volumen von rund 97 Milliarden US-Dollar erreichen. In den USA sorgt ein Upcycling-Siegel bereits für gesteigerte Nachfrage und auch in Deutschland könnte das Konzept helfen, Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle zu vermeiden.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Mit der neuen Kategorie macht Knuspr sichtbar, dass aus vermeintlichen Abfällen auch Zutaten werden können und dass weniger Verschwendung auch mehr Vielfalt bedeuten kann.

Der Online-Supermarkt setzt so ein Zeichen für Nachhaltigkeit, die im Einkaufskorb beginnt.



Foto von Archer Fu über Unsplash

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Verfasst am 1. Oktober 2025

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