Täglich gesund und lecker zu kochen, steht bei vielen Menschen ganz oben auf der Liste – und doch ertappt man sich immer wieder dabei, den Lieferdienst zu rufen oder die berüchtigte Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben. Nach Arbeit, Einkaufen, Wäschewaschen, Putzen und Kinder bespaßen ist die Aussicht, am Ende des Tages noch den Kochlöffel zu schwingen, auch für dich oft nicht wirklich verlockend? 

Aber auch bei einem randvollen Tagesplan hast du zahlreiche Möglichkeiten, ohne großen Aufwand nahrhafte und abwechslungsreiche Gerichte auf den Tisch zu zaubern. Mit diesen 5 Tipps gelingt es dir trotz Fulltime-Job und Großfamilie, auch unter der Woche stressfrei und lecker zu kochen.

Mit der richtigen Routine auch unten der Woche entspannt kochen

  • 0:52 Min.
  • 15.1K Aufrufe

1. Erstelle einen Wochenplan

Regelmäßig einen Wochenplan zu erstellen, ist eine tolle Methode, um mehr Struktur und Organisation in den Kochalltag zu bringen. Das Planen der Mahlzeiten hilft dir nicht nur dabei, dich und deine Familie abwechslungsreicher und ausgewogener zu ernähren – auf diese Weise musst du dir auch nicht täglich aufs Neue überlegen, was du kochen sollst.

Nimm dir einmal in der Woche eine halbe Stunde Zeit, um dir zu überlegen, was in den kommenden sieben Tagen auf den Tisch kommt – das spart im Alltag nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch jede Menge Geld. Beim Einkaufen planlos durch die Gänge zu irren, gehört im Nu der Vergangenheit an und im Einkaufswagen landet statt unüberlegten Spontankäufen nur noch das, was du tatsächlich brauchst. 

Bei der Planung solltest du vor allem darauf achten, die Mahlzeiten abwechslungsreich und vorausschauend zu gestalten: Was lässt sich gut vorbereiten? Was kann man am darauffolgenden Tag wiederverwenden? Was hat die Vorratskammer zu bieten? Was hat gerade Saison? All diese Punkte kannst du in deine Menüauswahl einfließen lassen. 

2. Halte es einfach

Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Bei der Wahl der Gerichte solltest du darauf achten, unkomplizierte und bestenfalls bereits erprobte Rezepte auszusuchen, die sich mit wenig Aufwand zubereiten lassen und allen schmecken. 

Schnell und einfach muss aber noch lange nicht eintönig und langweilig bedeuten! Bei den meisten Standardgerichten wie Pasta, Lasagne, Suppe oder Gratins gibt es unheimlich viele Möglichkeiten, mit Gewürzen oder Zutaten zu variieren, um mehr Abwechslung in die Küche zu bringen - ganz ohne komplizierte Kochexperimente. 

3. Vorkochen ist die Devise

Meal Prep, wie es heutzutage in trendigen Food Zeitschriften genannt wird, ist die moderne Bezeichnung für ein Konzept, das wir eigentlich schon lange kennen: das gute, alte Vorkochen und Vorbereiten! Mahlzeiten schon im Voraus vorzubereiten bietet dir viele Vorteile und spart beim täglichen Kochen Zeit und Stress. 

Das Prinzip ist einfach: Statt nach einem anstrengenden Arbeitstag noch Zeit mit dem Schnippeln von Gemüse oder dem Schälen von Zwiebeln verbringen zu müssen, erledigst du diese langwierigen Arbeitsschritte bereits vorab. Die vorgekochten oder vorgeschnittenen Zutaten kannst du in luftdichten Dosen oder Weckgläsern mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren. Beim Kochen müssen sie nur noch nach Bedarf hervorgeholt werden und können ohne weitere Vorarbeit direkt in den Topf wandern. 

Für den Anfang reicht es völlig, an einem Tag pro Woche (optimalerweise Sonntag) ein bis zwei Stunden für die wöchentliche Vorbereitung einzuplanen. Während dieser Zeit kannst du neben dem Portionieren und Kleinschneiden von Gemüse auch schon Kartoffeln, Couscous und Reis vorkochen oder einen Waffelteig für den nächsten Tag anrühren – je nachdem, was dein Speiseplan für die nächste Woche vorsieht. 

4. Größere Mengen vorbereiten

Bei Gerichten, die sich gut einfrieren lassen, z. B. Chili con Carne, Gulasch oder Aufläufen, bietet es sich an, gleich größere Mengen zuzubereiten und in der Tiefkühltruhe aufzubewahren. So hast du in besonders stressigen Phasen immer eine leckere Mahlzeit auf Vorrat, die in wenigen Minuten auf dem Tisch steht. 

Suppen, Soßen oder Brühen eignen sich dafür ebenfalls sehr gut, du kannst sie beispielsweise direkt in Eiswürfelförmchen einfrieren. Auch bei der Herstellung von Pürees oder dem Kochen von Kartoffeln lohnt es sich, auf die doppelte Menge zu setzen – den Rest kannst du hervorragend als Grundlage für viele andere Gerichte verwenden. 

5. Geheimwaffe Multifunktionskocher

In puncto Zeitersparnis sind multifunktionelle Küchenmaschinen, wie beispielsweise der Prep&Cook von KRUPS, eine echte Offenbarung. Ob klein hacken, kneten, pürieren, dämpfen, mahlen oder garen - der Prep&Cook erledigt all diese Aufgaben auf Knopfdruck. So wird dir bei der Vorbereitung und beim Kochen der Gerichte eine ganze Menge Arbeit abgenommen.

Dank der individuellen Kochprogramme kann man ihm bei vielen Gerichten auch getrost die gesamte Kocharbeit überlassen. Einfach die gewünschten Zutaten in den KRUPS Prep&Cook geben, die entsprechende Funktion auswählen - fertig! Und während Milchreis, Risotto, Süßkartoffelpüree & Co. wie von Zauberhand vor sich hin köcheln, kannst du die gewonnene Zeit nutzen, um in Ruhe mit den Kindern zu spielen, die Wäsche zu waschen oder den Abend mit einem guten Glas Wein auf dem Sofa einzuläuten, ohne zu befürchten, dass etwas zerkocht oder anbrennt.

Du bist neugierig, welche leckeren Gerichte du mithilfe des Prep&Cook zubereiten kannst? Ich verspreche dir: eine ganze Reihe! Meine 5 liebsten, verblüffend einfachen Rezepte kannst du dir gleich hier anschauen.

Sous-Vide-Steak mit Süßkartoffelpüree und Kräuterbutter

Sous-Vide-Steak mit Süßkartoffelpüree und Kräuterbutter

→ zum Rezept

Pilzrisotto mit Gremolata

Pilzrisotto mit Gremolata

→ zum Rezept

Lachsfrikadellen mit asiatischem Krautsalat und Wasabi-Mayo

Lachsfrikadellen mit asiatischem Krautsalat und Wasabi-Mayo

→ zum Rezept

Vanille-Milchreis mit Birnen-Gewürz-Kompott

Vanille-Milchreis mit Birnen-Gewürz-Kompott

→ zum Rezept

Kürbis-Spinat-Lasagne

Kürbis-Spinat-Lasagne

→ zum Rezept

Was hältst du von Multikochern wie dem Prep&Cook? Hast du weitere Tipps für stressfreies Kochen unter der Woche? Schreib es uns in die Kommentare! 

Du möchtest mehr über Eni erfahren? Dann schau auf ihrem Blog No Taste Like Home vorbei! 

Mehr Köstlichkeiten für dich