Blanchieren

Will man die Konsistenz zwar verändern, die Farbe eines bestimmten Gemüses jedoch behalten, greift man zu einer besonderen Zubereitungsart: dem Blanchieren. Bohnen, Tomaten, Wirsing und Co. werden kurz ins kochende Wasser gegeben, bald darauf herausgenommen und in ein eiskaltes Wasserbad getaucht, um den Garprozess zu unterbrechen.

Blanchier-Knowhow: Wie und wie lange blanchiert man?

Blanchieren ist das kurze Überkochen und anschließende Abschrecken von Gemüse. Das bedeutet, dass die Dauer beim Blanchieren nur sehr kurz ist. Spinat, Wirsing und andere Blattgemüse benötigen nur einige Sekunden im Wasser. Tomaten kann man etwa eine halbe Minute kochen lassen. Bohnen können auch noch etwas länger blanchiert werden, allerdings nicht länger als einige Minuten, damit sie nicht matschig werden. Der Sinn hinter dem Blanchieren liegt darin, dem Gemüse nur einen Temperaturschock zuzufügen, um die Farbe zu erhalten.

Welche Vorteile hat Blanchieren bei welchen Rezepten?

Beim Blanchieren in vielen Rezepten geht es vor allem um die Ästhetik. Spinat, Bohnen, Kohlsprossen und Co. werden blanchiert, damit ihr sattes Grün auch auf den Teller kommt und nicht im Kochwasser verloren geht. Das Aussehen ist das Eine, das Andere, dass Blanchieren außerdem die Inhaltsstoffe erhält. Mandeln werden zum Beispiel blanchiert, damit man sie leichter schälen kann, und Wirsing wird durch das Blanchieren weich und genießbar.